Deutschland: Viele Muslime folgen islamistischen Parolen

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Allah-Alltag in Deutschland (Foto: JouWatch)
Der FOCUS hat Pressekommentare zur Veröffentlichung des „Religionsmonitors 2017“ veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, weswegen man auch keine großen Wetten abzuschließen braucht, wie wohl das Gesamturteil ausgefallen ist. Alles in allem natürlich positiv. Der Bertelsmann schafft das. Eine lakonische Medienkritik.
von Max Erdinger
„Es gibt noch viel zu viele Muslime, die islamistischen Parolen folgen“, schreibt das Straubinger Tagblatt.
Tja, ein paar weniger Muslime zu viel – und wir hätten etwas gewonnen, oder?
Kölner Stadtanzeiger: „Man kann das Trennende und Konfliktträchtige in der Religion auch herbeireden.“
Könnte man. Braucht man aber nicht. Das erledigt hierzulande eine erkleckliche Zahl islamischer Geistlicher. Darauf hinzuweisen ist freilich etwas anderes, als es herbeizureden.
Neue Osnabrücker Zeitung: „Die soziokulturellen Umstände machen es vielen Muslimen nicht leicht, sich mit unserer liberalen Gesellschaft zu identifizieren.“
Diese vermaledeiten soziokulturellen Umstände aber auch, die vielen Moslems alles so schwer machen hierzulande. Es ist ein Jammer. Die armen Menschen.
Die Rheinische Post: “ Es gebe zwar auch ein paar Minuspunkte, doch in der Summe sei Deutschland auf einem sehr guten Weg. Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit. Für die Studie wurden insgesamt rund 10.000 Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien und der Türkei befragt, darunter auch Muslime. Flüchtlinge allerdings, die nach 2010 nach Europa gekommen sind, wurden nicht befragt. Wäre auch diese Gruppe beteiligt gewesen, hätten die Autoren der Studie ihre schöne, bunte Welt wohl nicht aufrechterhalten können.“
Deswegen wurde diese Gruppe ja auch nicht befragt. Wenn sich der Bertelsmann eine schöne, bunte Welt malen will, wirft er doch nicht selbst vorher die Buntstifte vom Balkon. Ist doch klar. Der Bertelsmann liefert nur schöne Studien. Außer, wenn es welche über die rechte Gefahr sind. Sehr alarmierende Studien kommen da heraus. Immer.
Die Stuttgarter Zeitung: „Wie sich Muslime zu islamistischen Attentaten verhalten, ist noch nicht zu Ende diskutiert.“
Braucht man auch nicht zu diskutieren, Stuttgarter Zeitung. Muß man nur beobachten. Schon weiß man es.
Neue Ruhr Zeitung: „Die Tatsache, dass es diese Studien gibt und wie sie wahrgenommen werden, zeigt, wie sehr das Deutschland, das sich die Religionsfreiheit ins Grundgesetz geschrieben hat, noch mit dem Islam fremdelt. Das Ergebnis der aktuellen Bertelsmann-Studie gibt dafür eigentlich keinen Anlass. Fast alle Muslime fühlen sich mit Deutschland verbunden, Sprachkompetenz, Bildungserfolge und die Integration in den Arbeitsmarkt sind auf einem immer besseren Niveau. Aber: Integration bedeutet nicht Assimilation, das zeigt die verstörende Begeisterung vieler türkischstämmiger, muslimischer Deutscher für den Despoten Erdogan; was über Jahre zusammengewachsen ist, kann schnell durch tiefer werdende Gräben zerrissen werden. Dagegen muss eine Gesellschaft gemeinsam ankämpfen. Religiöse Vielfalt sollte in Deutschland im Jahr 2017 ein Grund zum Stolz sein sollte, nicht zur Furcht. Es wäre ein Erfolg, wenn solche Studien irgendwann nicht mehr notwendig wären.“
Das ist Passbehörden-Hardcore, Neue Ruhr Zeitung: „Muslimische Deutsche“. Außerdem muß man nicht Moslem sein, um sich für Despoten zu begeistern. Es hilft vielleicht, aber notwendig ist es nicht. Viele nichtmuslimische Deutsche – (ja, auch solche gibt es!) – begeistern sich schließlich für Angela Merkel. Und was soll dieses „sollte“ in „sollte ein Grund zum Stolz sein, nicht zur Furcht“, wenn ich fragen darf? Die religiöse Vielfalt, an der Moslems beteiligt sind, läuft auf die Abschaffung religiöser Vielfalt hinaus. Kein Problem bei Sikhs, Buddhisten oder Juden. Aber Moslems? Kennt die Neue Ruhr Zeitung neuerdings Beispiele aus der Geschichte, die belegen, daß Muslime jemals auf anderem Wege als durch staatliche Repression davon abgehalten worden wären, die religiöse Vielfalt, die wünschenswerte, zu eliminieren? (ME)

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