40.000 stramme Ahmadiyya-Muslime in Karlsruhe

(Bild: Screenshot)
40.000 stramme Ahmadiyya- Muslime, die der deutschen Öffentlichkeit als friedliebende Reformmuslime verkauft werden, bei ihrer angeblichen Friedenskonferenz in der Messe Karlsruhe (Bild: Screenshot)

Karlsruhe – Von Freitag bis Sonntag veranstaltet die muslimische Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ)- Gemeinde ihre Jahresversammlung der Messe Karlsruhe. Dem deutschen Mainstream wird die Mega-Islam-Veranstaltung als „Friedenskonferenz“ verkauft. Bis zu 40.000 strenggläubige AMJ-Getreue der angeblichen islamischen Reformbewegung werden erwartet. Seit Jahren bereits warnen Kritiker verblendete und islamergebene Politikfunktionäre vor der AMJ, deren Fernziel das aller Muslime ist: Die freiheitlich demokratische Grundordnung abzuschaffen und die Einrichtung eines Kalifats mit Scharia-Recht.

Die Messe in Karlsruhe wird von Freitag bis Sonntag zur Moschee umfunktioniert. Dort werden dann 40.000 Anhänger der muslimische Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ)- Gemeinde ihre „spirituelle“ Jahresversammlung abhalten, so das Portal Ka-news. Zudem erlaubt sich der Nachrichtendienst zu der Aussage, dass Wissenschaftler die AMJ als zwar als islamisch-konservativ, aber ungefährlich einstufen würden.

AMJ als eine militante Bewegung, von der sich Politikfunktionäre an der Nase herum führen lassen

Wie wenig diese Einschätzung, bei der AMJ handle es sich um Vertreter eines „Reformislam“ die „demokratiefreundlich“ und „integrationswillig“ ihrem islamischen Glauben nach gehen,  mit dem tatsächlichen Agieren und den Zielen der aus Indien stammenden Gemeinde zu tun hat, zeigt sich bei etwas genauerer Betrachtung relativ schnell und macht klar, wie einfach sich Politikfunktionäre über alle Parteien hinweg von den strammen AMJ-Muslimen einlullen und täuschen lassen.

Das erklärte Ziel der AMJ ist die Errichtung eines Kalifats, das denNichtmuslime als „spirituelles“ Kalifat verkauft wird. Die islamische Sondergemeinschaft, die sich in den 1880 Jahren in Indien gründete und nach ihrem Führer Mirza Ghulam Ahmad benannt ist, zählt sich offiziell zur Umma – also zur Gemeinschaft der Muslime- und fühlt sich den islamischen Rechtsquellen – Koran, Sunna und Hadith – fest verbunden. Kritiker stufen die AMJ als eine militante Bewegung ein, die innerhalb von 300 Jahren den Sieg ihres Islams über alle anderen Religionen anstrebt. Durch die weltweite Ausbreitung besitzt die Ahmadiyya Muslim Jamaat nach eigenen Angaben über 200 Millionen Mitglieder und ist in 190 Ländern mit 14.000 Kalifatstützpunkten, genannt Moschee, vertreten.

(Bild: JouWatch)
Ahmadiyya Muslime bei der Propaganda (Bild: JouWatch)

100-Moscheen-Projekt für Deutschland

1989 – anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Ahmadiyya – wurde für Deutschland das 100-Moscheen-Projekt ausgerufen. Auf Wunsch des Sohnes des Sektengründers sollten innerhalb von 10 Jahren 100 Moscheen in Deutschland errichtet werden. Für Europa wünschte sich der Kalif den Bau von 2.500 Moscheen bis 1999. Nachdem jedoch erkannt wurde, dass das angestrebte Ziel zeitlich nicht realisierbar sein würde, wurde vereinbart, jährlich fünf Moscheen bis zum Jahr 2010 zu bauen. Zudem verabredete man sich darauf, als weiteres Ziel Hinterhofmoscheen und angemietete Objekte aufzugeben und diese in nach außen hin erkennbare Moscheen umzuwandeln.

Der Realisierung des 100-Moscheen-Projekt mittlerweile erfolgreich nahe gekommen, erreichte der muslimischen Gemeinde der Ahmadiyya-Vereinigung zudem die rechtliche Gleichstellung durch die hessische Landesregierung. Seit Mitte Juni 2013 war damit erstmalig in Deutschland eine muslimische Vereinigung als Körperschaft des öffentlichen Rechtes anerkannt und ist seither berechtigt eigene Steuern zu erheben, islamische Friedhöfe und bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht an hessischen Grundschulen zu begleiten. Im Mai 2014 verlieh auch Hamburg der AMJ den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts. Die Soziologin Necla Kelek hält dies für eine Fehlentscheidung und begründet dies in einem aktuellen DF-Interview.

»Politreligion und totalitäre Ideologie«

Die 2010 verstorbene Erziehungswissenschaftlerin Dr. Hiltrud Schröter befasste sich erschöpfend mit den Kulturkonflikten zwischen dem Islam und der westlichen Gesellschaft. Schröter vertrat eine offensiv formulierte Ablehnung des Islams, den sie als »Politreligion und totalitäre Ideologie«, als »Gesellschaftsideologie mit Überlegenheits- und Herrschaftsanspruch« und »drittes totalitäres System nach Faschismus und Kommunismus« charakterisierte. Dr. Schröter sah in den Bestrebungen der AMJ, die freiheitlich demokratische Grundordnung abzuschaffen und die Einrichtung des Kalifats mit Scharia-Recht vornan zu treiben. Die Bürgerbewegung Pax Europa beschäftigte sich ebenfalls ausführlich mit der AMJ.

Laut Schröter werde sich einer Doppelstrategie bedient: Anpassung und Integration einerseits, Machterweiterung der Führung andererseits. Die Amhmadiyya-Gemeinde argumentiere wie eine Sekte, zum Beispiel Scientology, und so behauptet die Bewegung, ihre Lehre sei auf dem Stand moderner Wissenschaft und Rationalität und bedient sich bei ihrer Selbstdarstellung der Methoden der Propaganda. Zu ihrer Selbstinszenierung gehört die Behauptung, sie sei der »Reformislam«. Dies führe zur weit verbreitet Fehleinschätzungen, auch weil die Medien die Propaganda unkritisch referieren und Politiker ihr Glauben schenkten. Wahr ist indes:

Schnelle Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit und weltweite Propaganda in den Medien

Die Geschlechterordnung der AMJ folgt islamisch fundamentalistischen Prinzipien:  Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit, – so dürfen zum Beispiel Mädchen nicht gemeinsam mit Jungen am Sportunterricht teilnehmen, Verschleierung der Frauen, Sexualität nur in der Ehe, Monogamie für die Frau und Erlaubnis der Polygamie für den Mann. Ehen werden arrangiert und dürfen nur innerhalb der Ahmadiyya-Gemeinde geschlossen werden.

Der Ahmadiyya-Islam sei eine Politreligion und eine Herrschafts- und Gehorsamsreligion, die mit »Legalitätstaktik«, Doppelstrategie und Finanzkraft eine islamische Ordnung im Sinne ihrer herrschenden Dynastie errichten will. Dazu gehören der schnelle Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit wie auch die weltweite Propaganda in den Medien, besonders in MTA, Muslim Television Ahmadiyya, dem eigenen Satellitenfernsehen weltweit. Deutschland ist die Basis für die Missionierung beziehungsweise Eroberung, so Dr. Hiltrud Schröter.

»Schweinefleisch macht schwul«

Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde wurde 2007 einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als das führende Gemeinde-Oberhaupt Hazrat Mirza Tahir Ahmad die Äußerungen eines muslimischen Studenten verteidigte, dass es einen Zusammenhang zwischen Schweinefleisch-Verzehr und Homosexualität gebe.

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) kritisierte bereit früh , dass islamische Fundamentalisten verstärkt gegen Homosexuelle hetzen würden. Das beginne bei der Gleichsetzung mit Schweinen und reiche sogar bis zu Mordaufrufen. Der Verband warnte davor, »Jugendliche mit solchen Weltbildern« zu erziehen. Diese Positionierung scheint dem LSVD auf breiter Linie im allgemeinen Islam-Appeasment abhanden gekommen zu sein.

Insider: »Erpressung und Handel auf Kosten von Flüchtlingen«

Ende 2014 sah sich die Ahmadiyy-Gemeinschaft in Frankfurt dem Vorwurf ausgesetzt, pakistanische Flüchtlinge systematisch auszubeuten. Die Gemeinde lasse sich Bescheinigungen, die in Asylverfahren bei deutschen Behörden vorgelegt werden müssen, teilweise hoch bezahlen. Sowohl Report Mainz wie auch dem Spiegel lagen ähnliche Vorwürfe vor.

Vorwurf von Report Mainz gegen die AMJ (Bild: PDF)

Mehrere Aussteiger sowie Insider sprachen in diesem Zusammenhang von »Erpressung« und »Handel« auf Kosten von Flüchtlingen. » Das ist mehr Geschäft als Religion«, sagt ein ehemaliges Mitglied der Ahmadiyya-Gemeinde. In einem internen Vermerk aus dem Integrationsbüro des Landkreises Groß-Gerau, einem der Ballungszentren der Ahmadiyya, heißt es, die Bescheinigungen seien »eine Lizenz zum Gelddrucken«. Die Pressestelle der Ahmadiyya Deutschland in Frankfurt dementierte und wies die Vorwürfe zurück.

Anhand der muslimischen Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ)- Gemeinde, die der deutschen Öffentlichkeit als gemäßigter Reformislam verkauft wird, zeigt sich einmal mehr, wie wenig kritisch und ideologisch verstellt der Blick auf den Islam mittlerweile geworden ist. 40.000 Ahmadiyyas, die die Karlsruher Messehalle in eine Moschee umwidmen können und seit Jahren politisch Verantwortliche an der islamverliebten Nase herumführen, legen Zeugnis davon ab. (BS)

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