Max Bachmann über G20-Hatz: „Keiner hat sich je bei mir entschuldigt“

In der Geste von Judas Ischariot: Mathias Wåg identifiziert Max Bachmann dem Mob Foto: Screenshot / YouTube von Marcus di Paola / Heavy.com
In der Geste von Judas Ischariot: Mathias Wåg identifiziert Max Bachmann dem Mob Foto: Screenshot / YouTube von Marcus di Paola / Heavy.com

Auch sechs Wochen nach den Angriffen auf Journalisten durch einen linksradikalen Mob beim G20-Gipfel weigert sich die deutsche Mainstreampresse beharrlich, darüber zu berichten. Wir sprachen mit dem deutschen Opfer Max Bachmann.

Der junge Dresdner Journalist Max Bachmann wurde bei der „Welcome to Hell“ Demo beim G20 Gipfel in Hamburg fälschlicherweise als „Nazi“ identifiziert, von einem linken Mob verfolgt und attackiert.

Wir sprachen mit Max Bachmann darüber, wie er den Angriff verarbeitet hat und wie es für ihn weitergeht.

Welche Verletzungen hast du erlitten?

Die Folge der Angriffe beim G20 hatte ich anfangs unterschätzt. Klar konnte ich vorerst nicht mehr so gut gehen, aber da ich überhaupt ohne Gehhilfe laufen konnte, dachte ich die Verletzungen seien nicht weiter schlimm. Der MRT ergab letztendlich jedoch einen Riss des vorderen Kreuzbandes.

Was kannst du über die Angreifer sagen?

Über die tatsächlichen Angreifer kann ich wenig sagen. Wir haben aber in der Zeit nach dem Angriff einiges über die Urheber des Angriffes herausgefunden. Der eine nennt sich Sören Kohlhuber, was ein Pseudonym für Christoph Frölich zu sein scheint. Er machte die Fotos, welche später durchs Netz gingen und welche die Verfolgungsjagd auf meine amerikanischen Kollegen und mich erst ermöglichten. Dann war da noch ein Schwede namens Mathias Wåg, welcher beim Angriff auf Marcus DiPaola vor Ort war und mich dort mit Fotos auf seinem Telefon identifizierte. Er scheint eine große Rolle in der linksextremistischen Szene in Schweden zu spielen.

Hat sich jemand bei dir entschuldigt? Hast du je von Sören Kohlhuber oder Michael Bonvalot gehört?

Im Gegenteil. Es wird auch noch an der Richtigkeit der Taten festgehalten. Begründung dafür sind ideologische Differenzen, die die Täter mit meinen Kollegen und mir zu haben scheinen, obwohl ich noch nie ein Gespräch mit auch nur einem von denen führte und sie mich zum Zeitpunkt des Angriffes immer noch für einen Amerikaner hielten.

Wirst du rechtliche Schritte ergreifen? Wenn ja, welche?

Ich werde mich mit einem guten Anwalt über rechtliche Schritte gegen Sören Kohlhuber beraten.

Wie siehst du deine Zukunft? Immer noch Lust auf Journalismus und freie Meinungsäußerung in der Bundesrepublik Deutschland 2017?

Ich werde meine Arbeit selbstverständlich fortsetzen.

Danke und weiterhin viel Erfolg, Max!

 Hier die Videos von Lauren SouthernTim PoolLuke RudkowskiMarcus diPaola und Max Bachmann. JouWatch sprach bereits einmal mit Max Bachmann, übersetzte das Statement von Tim Pool und ein Interview mit Lauren Southern.

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.