Günther Jauch sagt zum Abschied leise „Leckt mich am A…“?

Hat die Schnauze von den öffentlich-rechtlichen Staatsdienern voll: Günther Jauch (Foto: Von Jakob Gehrmann - MS Günther, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53952516
Hat die Schnauze von den öffentlich-rechtlichen Staatsdienern voll: Günther Jauch (Foto: Von Jakob Gehrmann - MS Günther, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53952516

Nun ist es amtlich, die Politik-Talkshows im zwangsfinanzierten Staatsfernsehen sind so unabhängig, wie die Nachrichtensendungen von Nordkorea. Was von den hoch- wie überbezahlten Reschkes, Klebers und Konsorten immer noch arrogant als, natürlich rechte, Verschwörungstheorie diffamiert wird, hat nun jemand bestätigt, dem sie in Punkto Glaubwürdigkeit und Rückhalt in der Bevölkerung niemals das Wasser reichen werden: Günther Jauch.

Stefan Schubert

Ich hatte das Vergnügen, Günther Jauch persönlich kennenzulernen, als ich anlässlich einer Buchveröffentlichung zu Stern TV eingeladen wurde. Im Übrigen eine absolute Live-Sendung, nicht wie bei den meisten Polit-Talks Stunden vorher aufgezeichnet. Herr Jauch ist hinter der Kamera genauso wie auf dem Bildschirm: zuhörend, interessiert, er geht unvoreingenommen an ein Thema heran und lädt sich nicht etwa die Gäste danach ein, um sie dann vorher abgesprochene Textbausteine aufsagen zu lassen. Einen Eindruck, den nicht nur ich, zum Beispiel bei redaktionellen Vorgesprächen zu einer Maischberger Talkshow, gewonnen habe. Aber kommen wir zurück zu Günther Jauch und zu den Hintergründen seiner Beendigung der beliebtesten Polit-Talkshow in der ARD. Seine aufgestellten Quotenrekorde haben die anderen Journalisten-Darsteller niemals erreicht und dies wird sicherlich auch so bleiben. Im Focus wird über ein aktuelles Interview von Jauch berichtet, wo der beliebte Moderator deutlich seine Verärgerung über die Einflussnahme auf seine Sendung zum Ausdruck bringt. Da Jauch aber ganz der Gentleman bleibt, wählt er die angesprochenen Punkte mit Bedacht und zurückhaltend aus. Im nachfolgenden einige Aussagen von Jauch, die ich anschließend kommentiere werde, so wie ich sie verstehe.

»Günther Jauch«:

»Mein Ziel war immer, möglichst viele, vor allem junge Menschen für Politik zu interessieren.«

Die gewünschte Selbsthuldigung von Parteien und Regierung waren mir ein Graus.

 Dennoch hätten einfach zu viele bei Themenwahl und personeller Besetzung der Sendung mitreden wollen und dies wären »nicht immer die Angriffslustigsten« gewesen.

Gerade die gescheiterten und selbstgefälligen Politiker, die mit hochdotierten Posten zur ARD abgeschoben wurden, haben mich über Gebühr genervt. Ständig wollten sie ihre Minister und ihre Themen in meiner Sendung haben.

 Überdies sei die Sendung »fast immer am nächsten Tag ein Gesprächsthema« gewesen.

Kaum war die Sendung vorüber kamen die politischen Wadenbeißer angerannt und versuchten bereits Einfluss auf die nächste Sendung zu nehmen.

 Diese Form der »fürsorglichen Belagerung« habe irgendwann nicht mehr seinem Verständnis von journalistischer Unabhängigkeit entsprochen, so der Focus.

Diese fortgesetzten Versuche mich direkt und unverblümt für Zwecke der Parteien zu instrumentalisieren, ja mich unter Druck zu setzen konnte und wollte ich nicht mehr ertragen.

 »Also habe ich die angebotene Vertragsverlängerung dankend abgelehnt.«

Auf gut Deutsch: Leckt mich am A…!

 Ein interessanter Aspekt soll nicht unerwähnt bleiben, die von den Medien gehypten Polit-Aktivisten wie Hayali und Reschke und Teleprompter-Ableser Claus Kleber scheinen hingegen mit so viel staatlicher Einflussnahme keinerlei Probleme zu haben. Sie stecken weiterhin ihre dicken Schecks der Zwangsgebühren ein und leben völlig ungeniert ihren anmaßenden Größenwahn bei ARD und ZDF aus.

Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

Hier kann man das Buch erwerben:

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