Polens Premierministerin: „Angela Merkel hat den Terroristen geholfen“

Beata Szydło: Visegrad-Staaten werden ihre eigenen Sicherheitsmaßnahmen treffen Photo: premier.gov.pl/P. Tracz.
Beata Szydło: Visegrad-Staaten werden ihre eigenen Sicherheitsmaßnahmen treffen Photo: premier.gov.pl/P. Tracz.

„Europa muss aus seiner Lethargie aufwachen und anfangen, an die Sicherheit seiner Bürger zu denken“, sagte die polnische Premierministerin Beata Szydło Samstag in Reaktion auf den Terror von Barcelona.

„Europa darf keine Angst haben, über Terror zu reden“, sagte Szydło dem öffentlich-rechtlichen Sender TVP Samstag Abend. „Wir brauchen wieder gesunden Menschenverstand statt politischer Korrektheit.“ Ihre Kommentare kamen als Reaktion auf die Terroranschläge in Spanien, bei denen mindestens 14 Menschen starben und 120 verletzt wurden.

„Es gibt keinen Preis, der es wert ist, die Sicherheit des polnischen Volkes dafür zu tauschen“, sagte Szydło. „Das Wichtigste für uns ist jetzt, Partner in Europa zu finden, die auch ein Interesse daran haben, den Terror zu bekämpfen.“ Ohne nähere Details zu nennen sagte sie, dass die mittel- und osteuropäischen Länder nun beginnen würden, ihre eigenen Sicherheitsmaßnahmen gegen den Terror zu entwickeln, wenn die westeuropäischen Länder nicht mitzögen.

Donald Trump hatte die Polen bei seinen Rede in Warschau bereits aufgerufen, die Werte des Westens wie Freiheit und Demokratie zu verteidigen. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hatte im Juli die Frage aufgeworfen, „ob Europa weiterhin den Europäern gehören wird und Ungarn den Ungarn.“

Die Migrationspolitik der Europäischen Regierungen, vor allem von Angela Merkel, „haben denjenigen geholfen, die jetzt den Tod in unserer Mitte säen,“ sagte die polnische Premierministerin. Die deutsche Presse, die sonst so gerne über die angeblich undemokratische polnische Regierung berichtet, hat unseres Wissens nichts dazu gemeldet. (CM)

 

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