Neue Studie: Aktuelle Erwärmung des Klimas ist wahrscheinlich natürlich

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Wetter gibt es, ob mit oder ohne Mensch, aber der Terror ist eine Erfindung von Menschen (Foto: Durch 24Novembers/Shutterstock)

Selbst wenn die Menschheit kein CO2 in die Atmosphäre eingebracht hätte, wären die Temperaturen im 20. Jahrhundert gestiegen, so eine neue Studie zweier australischer Wissenschaftler.

Von Ingmar Blessing

Im Rahmen der im GeoResJ Fachmagazin veröffentlichten Studie wurde die historische Temperaturentwicklung der letzten 2000 Jahre in verschiedenen Regionen der Welt untersucht. Genutzt wurden dabei in der Natur zu findende Rückstände, die etwas über frühere Temperaturen aussagen, wie etwa die Dicke von Baumrinde, die von einem Computermodell analysiert wurden.

Eine der Schlussfolgerungen aus der Forschungsarbeit besteht darin, dass die mittelalterliche Warmphase in etwa 1°C wärmer gewesen sein muss, als es heute ist, die gegenwärtige starke und rapide Erwärmung also nichts neues oder unnatürliches ist, sondern in den vergangenen 2000 Jahren überall und immer wieder vorkam. Die Autoren der Studie verweisen dabei auf Grönland, zu deutsch Grünland, das einst von Weinbau treibenden Wikingern besiedelt war. Etwas, wofür deren nordische Nachfahren heute nach Südeuropa gehen müssen.

Bis in die 1990er Jahre bestand in der Wissenschafsgemeinde daher auch der Konsens, dass die Erwärmung in diesem Jahrhundert nichts ungewöhnliches ist. Dann aber kam die „Hockeyschlägerkurve,“ in der alle vorhergangenen Erwärmungsphasen – darunter auch das Hoch im Mittelalter – weggeglättet wurden, um die aktuelle Erwärmung als nie dagewesen und alarmierend darzustellen. Alle Gewissheiten wurden von der politmedialen Panikmache weggeschwemmt, obwohl einem bei näherem Hinsehen hätten Zweifel kommen müssen hinsichtlich der plötzlichen Dramatisierung der Darstellung.

Es war nicht der einzige Fall, in dem Klimawissenschaftler die Zahlenreihen aus der Vergangenheit zugunsten einer Dramatisierung entsprechend bearbeitet haben. Eine andere Studie etwa kam kürzlich zum Schluss, dass die Temperaturreihen aus diesem Jahrhundert konsistent so angepasst wurden, dass frühere Temperaturausschläge nach oben niedriger korrigiert wurden und neuere Ausschläge nach unten höher, um eine stärkere Erwärmung zu suggerieren.

Nicht zuletzt dürfte es heute nach den Prognosen aus den 90er Jahren auch kein arktisches Eis mehr geben. Damals hat man damit begonnen, die Eismenge zu messen, stellte dabei eine lineare Abnahme fest, extrapolierte die Zahlenreihe in die Zukunft und meldete es an die Medien weiter ohne aber darauf hinzuweisen, dass der Beobachtungszeitraum nur wenige Jahre betrug, und es beim Klima Zyklen gibt, sich die Abnahme des Eises daher auch wieder umkehren könnte. Heute sieht man, wie daneben die Klimaforschung damals lag, auch wenn es tatsächlich noch immer Wissenschaftler wie etwa Wieslaw Maslowski gibt, die zur Prognose stehen, dass es in weniger als einem Jahrzehnt kein arktisches Eis mehr geben soll.

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