Nach linker Gewaltattacke: Opfer wird bleibende Schäden davontragen

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Gewalt (Symbolfoto: JouWatch)

Düsseldorf / Bochum –  Das 24-jährige Opfer eines lebensgefährlichen linken Gewaltangriffes wird bleibende Schäden davontragen. Nach massiven Verletzungen im Kopfbereich, Brüchen an Kiefer und Jochbein sowie Hirnblutungen wird das Bochumer Mitglied von AfD und Junger Alternative (JA) durch einen Knochensplitter auf einem Auge dauerhaft beeinträchtigt bleiben. Mittlerweile ermittelt der Staatsschutz. Die Täter befinden sich noch auf freiem Fuß.

Eine Gruppe Jugendlicher hatten in einer links geprägten Szene-Kneipe Mitte August ein Konzert besuchen wollen. Teile der zusammengewürfelten Truppe kannten sich vorher nicht. Es befanden sich zwei Mitglieder der Jungen Alternative (JA) darunter und eine weibliche Person, die der IB nahe steht, aber auch unpolitische Metal-Fans, so die JA NRW in einer Pressemitteilung zu den Vorkommnissen Mitte August (JouWatch berichtete).

„Das Gewaltopfer war zur falschen Zeit am falschen Ort“

Entgegen Falschmeldungen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung  habe niemand auf der Kleidung Erkennungszeichen der IB getragen. Entgegen der Falschmeldungen habe die Gruppe auch niemanden behelligt oder angepöbelt. Die weibliche Person wurde von linken Akteuren erkannt. Der Kneipenbesitzer verständigte daraufhin die Polizei und sprach ein Hausverbot für die gesamte Gruppe aus. Diese verließ auf der Stelle die Lokalität. In der Zwischenzeit telefonierte ein Linksextremer mit weiteren Akteuren der Szene und kündigte gegenüber besagter Gruppe an, „seine Leute“ zu holen. Die Polizei sei schnell eingetroffen, habe jedoch der von Linksextremisten bedrohten Gruppe keinen längeren Geleitschutz gegeben. In den nächsten Stunden habe  sich die akute Bedrohungslage aufgelöst und die Gruppe verteilte sich in verschiedene Richtungen, um den Heimweg anzutreten.

„Das Gewaltopfer war zur falschen Zeit am falschen Ort“, so Frank Spickermann von der Alternativen Hilfe e.V. „Er wurde zufällig wiedererkannt und als Opfer ausgesucht. Leider hat die Polizei die Gefahrensituation unterschätzt.“ Denn: Gegen 3:30 Uhr wurde das 24-jährige JA-Mitglied, das mittlerweile alleine unterwegs war, in der Nähe des Bochumer Hauptbahnhofs von zwei Linksextremisten überfallen, die mit einem stumpfen Gegenstand mehrfach brutal auf den Kopf des Geschädigten einschlugen, so dass er heftig zu Boden ging. Heraneilende Passanten konnten die flüchtenden Täter nicht erwischen.

Rheinischen Post zynisch: Es wird ein Opfermythos betrieben

„Uns macht die systematische Verharmlosung linker Gewalt wütend“, erklärt der nordrhein-westfälische JA-Landesvorsitzende Carlo Clemens. „Das Medieninteresse an der politischen Gewalttat bleibt aus, oder man berichtet nur über vermeintliche Verstrickungen des Opfers zur sogenannten ‚Identitären Bewegung‘ (IB), die noch nicht einmal kritisch geprüft werden. Eine Journalistin der Rheinischen Post erklärt zynisch auf Twitter, man betreibe einen Opfermythos. Dabei handelt es sich um den brutalsten politisch motivierten Gewaltangriff, der jemals auf ein Mitglied der AfD verübt wurde.“

Das 24-jährige Opfer des lebensgefährlichen linken Gewaltangriffes wird bleibende Schäden davontragen. Nach massiven Verletzungen im Kopfbereich, Brüchen an Kiefer und Jochbein sowie Hirnblutungen wird das Bochumer Mitglied von AfD und Junger Alternative (JA) durch einen Knochensplitter auf einem Auge dauerhaft beeinträchtigt bleiben. Mittlerweile ermittelt der Staatsschutz. Die Täter befinden sich noch auf freiem Fuß.

Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise unter 0234/ 909-4525 oder -4441 (außerhalb der Bürodienstzeit). Die Alternative Hilfe sammelt weiterhin Spendengelder für den jungen Studenten aus Bochum.  (BS)