Islam-Terror – Kein Thema für den Wahlkampf?

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Islam spielt für Frau Merkel wohl keine Rolle (Foto: Collage)

Es ist ungeheuerlich. Weil ihnen ein weiterer islamischer Terroranschlag das Wahlkampfscheingefecht verderben würde und der AfD vielleicht sogar den einen oder anderen Wähler zuspielen würde, scheinen sich die Systemparteien darauf geeinigt zu haben, dass eben dieses Thema in den nächsten Wochen keine Rolle spielen soll.

So zumindest kann man den Beitrag in der „Welt“ interpretieren:

…Man habe sich rasch verständigt, nicht mit der Absage von Wahlkundgebungen auf den Terror zu reagieren, heißt es bei den Sozialdemokraten. Der Verzicht auf Musik sei während des – recht kurzen – Telefonates von Merkel mit Schulz vereinbart worden. Der Wahlkampf solle in einem „gesitteten, pietätvollen Rahmen“ ablaufen, heißt es denn auch im Willy-Brandt-Haus. Auf „Halligalli“ gelte es zu verzichten. „Es geht darum, ein Zeichen der Solidarität zu setzen mit den betroffenen Menschen in Spanien“, sagte Schulz selbst. Alle Demokraten müssten ein „klares Signal der Geschlossenheit“ aussenden.

Die schnelle Reaktion der SPD dürfte in der Union in Erinnerung bleiben. An das „klare Signal“, von dem Schulz spricht, würde die Union ihn im Falle eines Anschlags in Deutschland mit Sicherheit gemahnen. Dann wäre es kaum noch möglich, Merkel weiterhin in der Asyl- und Flüchtlingspolitik anzugreifen, was Schulz ja durchaus versucht hat.

Abgesprochen hat Merkel die Mäßigung aber nicht nur mit ihrem Hauptkonkurrenten, sondern auch mit Spitzenpolitikern anderer Parteien: Horst Seehofer von der CSU, Dietmar Bartsch von der Linken, Katrin Göring-Eckardt von den Grünen und Christian Lindner von der FDP. Sie alle waren einig, sich in den nächsten Tagen rücksichtsvoll zu verhalten. Das ist nicht banal. Es ist wahrscheinlich, dass ein solcher Schulterschluss gerade für den Fall erwartet würde, dass Deutschland Opfer eines Terrorakts wird…

Und es geht den Systemparteien natürlich nur darum, die AfD, also die einzige Partei, die wirklich gegen den Islam-Terror kämpfen will, so klein wie möglich zu halten:

Die Vorwürfe in Richtung Merkel kämen dann nur noch aus einer Richtung. Nämlich aus jener, wo die AfD steht, mit der Merkel ja auch nicht telefoniert hat. Es ist ein bewusster Ausschluss, der nicht darin begründet liegen kann, dass diese Partei noch nicht dem Bundestag angehört. Denn das tut die FDP ja zurzeit auch nicht.

Die AfD wird isoliert, weil sie bislang den Konsens, Anschläge nicht für eigene Zwecke zu gebrauchen, regelmäßig bricht. Auch hätte ein Anruf Merkels bei einem Spitzenpolitiker der AfD der seit Langem vorherrschenden Taktik der Union widersprochen, die Partei einfach komplett zu ignorieren…

Was für ein verlogenes Gewäsch. Wenn es zu wenig Kindergartenplätze oder Bildungsangebote gibt und eine Partei hier zum Wohle des Volkes Besserungen in ihr Wahlprogramm einträgt, redet man ja auch nicht von Instrumentalisierung die Rede.

Zu diesem Skandal gibt es einen guten Kommentar von Katharina Szabo auf Facebook

Wenn ich den Artikel hier richtig verstehe, gibt es eine Absprache aller Parteien, das Thema islamistischer Terror nicht zu erwähnen. Eine Omerta sozusagen. Alles, was die Politik in Deutschland interessiert, ist der Machterhalt. Daher hofft man, dass die immer häufiger stattfindenden islamistischen Anschläge in Europa die Deutschen „abstumpfen“ und man sich um eben diesen Machterhalt keine Sorgen mehr machen muss, wenn der nächste Anschlag in Deutschland dann stattfindet. Alle haben sich inzwischen daran „gewöhnt“.

Das ist wirklich widerwärtig. Teuflisch. Die Entmenschlichung der Bürger als strategisches Ziel der Machthaber. Da bekommt Merkels Aussage „Der Terror wird uns nicht besiegen“ gleich eine andere Bedeutung. Sie nicht und nicht das Parteienkartell, denn irgendwann macht es den Deutschen nichts mehr aus, dass Muslime mit Vans in Menschenmengen fahren. Sind die anderen europäischen Regierungen im Bilde, dass die deutsche Regierung Anschläge in anderen Ländern Europas zumindest in strategischer Hinsicht für wünschenswert erachtet, da sie der „Abstumpfung“ Vorschub leisten? Und wir, geht es nach Merkel, eines schönen Tages einfach mal lässig mit den Achseln zucken, wenn ein Muslim neben uns die Nachbarskinder totfährt. Uns rein gar nichts mehr dabei denken und auch nicht mehr auf den Gedanken kämen, es wäre Aufgabe einer Regierung, dies zu verhindern. Sondern mit einem fröhlichen „Is‘ mir doch egal“ unser Kreuzchen in der Wahlkabine wieder an der richtigen Stelle machen, weil wir, wie wir permanent von allen Parteien eingebläut bekommen, „gelernt haben, mit dem Terror zu leben“? Es uns komplett wurst geworden ist, ob so ein Islam-ideologisches Massaker nun monatlich, wöchentlich oder inzwischen täglich stattfindet.

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