Die guten Menschen und ihre zuweilen schlimmen Taten

Foto: Istvan Csak/ Shutterstock
Schön ist es, auf der Welt zu sein, noch schöner aber ist es in Deutschland bleiben zu dürfen (Foto: Istvan Csak/ Shutterstock)

Gutes wollen und Schlimmes bewirken…

Warum sie ein Problem mit der Realität haben und es so enorm schwierig ist, sie davon zu überzeugen, dass ihre vermeintlich guten Taten in Wirklichkeit keine sind.

Von Peter Wörmer

 Viele Menschen tun gern Gutes. Das ist eine schöne menschliche Eigenschaft. Und dazu sehr praktisch: Man tut anderen etwas Gutes und hat zugleich selbst ein angenehmes Gefühl – sozusagen eine Symbiose von Altruismus und Egoismus. Was will man mehr.

Das Bedürfnis, Gutes zu tun, kann verstärkt werden durch die Meinung, man solle irgendetwas wiedergutmachen. Das kann man Menschen natürlich auch einreden, suggerieren, z.B. mit immer wieder wiederholten direkten oder indirekten Kollektivschuld-Thesen, so absurd diese auch sind. Amerikanische Psychologen haben herausgefunden, dass man in weniger als einem Tag unschuldige Menschen dazu bringen kann, davon überzeugt zu sein, ein Verbrechen begangen zu haben.

Eingebildete Schuld kann zu sehr merkwürdigem Verhalten führen: Insbesondere im 30jährigen Krieg gab es die Flagellanten, die sich selbst geißelten. Manche wollen anscheinend, dass sich ein ganzes Land selbst geißelt.

Haben Menschen ein starkes Bedürfnis, Gutes zu tun, schauen sie vielleicht nicht so genau, nicht so kritisch hin, worum es tatsächlich geht. Immer wieder nutzen Politiker dieses Bedürfnis für ihre ganz anderen, etwa kriminellen Zwecke aus, unterstützt durch servile manipulierende Medien, die dann echte oder fingierte Bilder zeigen, die geradezu automatisch das Gefühl hervorrufen ,Da muss man doch helfen‘. In Deutschland ist auch immer noch das Vertrauen in führende Vertreter des Staates relativ groß – nicht weil es überzeugende Gründe dafür gäbe, sondern weil das Bedürfnis nach Geborgenheit einen dazu verleitet. Im Sinne von Demokratie wäre es natürlich, wenn Schulen und Medien sich bemühen würden, Menschen gegen Manipulation zu immunisieren. Im allgemeinen passiert aber das Gegenteil: Die meisten Politiker wollen lieber folgsame Herde als selbstbewusste kritische Bürger, und Journalisten schleimen sich an und fühlen sich als Volkspädagogen so angenehm erhaben, obgleich sie oft vor Inkompetenz nur so strotzen. Oft mischen auch Geschäftemacher mit.

Wann immer Politiker und Journalisten auf Humanität machen, müssten Alarmglocken schrillen: Fast immer wollen sie etwas ganz anderes ,verkaufen‘. Ein hervorragendes Beispiel ist der kriegsverbrecherische NATO-Angriff auf Rest-Jugoslawien 1999. Vom deutschen Boden solle nie wieder ein Krieg ausgehen. So hieß es, das war die Überzeugung der Bürger, so tönten Politiker.

Aber dann sollte Rest-Jugoslawien als letzter russischer Verbündeter in der Nähe fertiggemacht und im Kosovo ein riesiger US-Stützpunkt – „Bondsteel“ – errichtet werden. Und so bombardierten NATO-Bomber, auch deutsche, zwecks Erpressung wochenlang kriegsverbrecherisch Industrieanlagen und Infrastruktur des Landes, kaum militärische Ziele. Es wurden stellenweise sogar Splitterbomben eingesetzt. Das Kosovo ist urserbisches Land, die (verlorene) Schlacht auf dem dortigen Amselfeld gehört zum serbischen Nationalmythos. Albanische Zuwanderung und albanischer Geburten-Reichtum hatten die Serben zur Minderheit gemacht, mit naturgemäß dramatischen Konsequenzen für sie. Aber erst nachdem der NATO-Bombenterror begonnen hatte, kam es zu serbischen Vertreibungsaktionen, die dann genüsslich propagandistisch im deutschen Fernsehen gezeigt wurden, um den vorher begonnenen Terror zu ,rechtfertigen‘ und auch die folgende Invasion. Die Bürger wurden mental für ein Kriegsverbrechen hergerichtet. Humanitärer Impuls: „Da musste man doch eingreifen!“ Inzwischen ist das Kosovo total kriminell verseucht, mit Verbreitung nach Europa, Serben werden brutalstmöglich  unterdrückt. Deutsche Soldaten dort kosten unser Steuergeld.

Diesen Fall des Tricks mit der ,Humanität‘ – einer von vielen – wurde natürlich umfassend kaschiert. Vizekanzler Fischer berief sich gar auf ,Auschwitz‘ – zur Begründung für einen verbrecherischen Angriffskrieg. Das war nicht als Witz gemeint. Solche Unverfrorenheit muss man erst einmal zustande bringen. Fischer blieb natürlich grüner Vizekanzler und Außenminister. Die angebliche und früher einmal tatsächliche ,Friedenspartei‘ Die Grünen entlarvte sich so für den Rest ihrer Existenz, zusätzlich zu den immer noch nicht wirklich aufgearbeiteten Kindersex-Affären. Insbesondere – aber nicht nur – von Willy Wimmer, ehemaligem Parlamentarischen CDU-Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, kann man sich im Internet zum Kriegsverbrechen Angriff auf Rest-Jugoslawien 1999 aufklären lassen. Selbstverständlich gab es keine Anklagen gegen die Verantwortlichen; Sieger sind stets im ,Recht‘. (Angesichts dieses Kriegsverbrechens wirkt die gern zelebrierte moralische Empörung gegen die „Annektion“ der Krim durch Russland besonders heuchlerisch.)

Und nun also die „Flüchtlinge“ und auch wieder jener Trick mit der ,Humanität‘. „Flüchtlinge“, die im wesentlichen keine sind, von denen keiner oder so gut wie keiner ein Recht auf Einreise nach Deutschland hatte, Migranten, die in Deutschland besser leben wollen als in ihrem Herkunftsland oder auch einem Flüchtlingslager, die hier besser leben können ohne Arbeit als zuhause mit, die einzeln hierher kommen, um dann ihre ganze zahlreiche Familie nachzuholen, auch relativ viele Kriminelle, kriminelle Familienclans, Verbrecher-Banden, Dschihadisten, Terroristen … Gigantische inhumane Folgen sind mit der noch dazu völlig unkontrollierten  Massen-Immigration verknüpft, auch für folgende Generationen: Weithin vertuschte explodierende Kriminalität, mit teilweise ganz neuen, besonders brutalen Arten von Taten, auch Gewalt zwischen Migranten-Gruppen, Terroranschläge, immer mehr und größere ,No-go-Areas‘, Bedrohung von Polizisten, Staatsanwälten, Richtern, Vollzugsbeamten und deren Familien durch kriminelle Migranten, Kuscheljustiz für Migranten, Ende der Inneren Sicherheit – fundamentalste Aufgabe des Staates -,  stark wachsender Antisemitismus – nun stärker in der Bevölkerung denn je (!) -, brutales Mobbing deutscher Schüler, insbesondere deutsch-jüdischer, in Klassen mit vielen Migranten-Kindern, drastischer Niedergang des Leistungsniveaus, noch größerer Mangel an bezahlbaren Wohnungen, massive, großenteils vertuschte finanzielle Ausplünderung der Bürger auf vielfältige Weise, dramatischer Mangel an Geld für Reparaturen an der Infrastruktur – Straßen, Brücken, Schulen, Krankenhäuser usw. – und für mehr soziale Gerechtigkeit, z.B. längeres Arbeitslosengeld, Familienpolitik, die diesen Namen verdient, und Stützung der Renten. Usw.usw.

Der US-amerikanische Geheimdienst CIA sagt für Deutschland bürgerkriegsähnliche Zustände voraus.

,Unsere‘ Regierung will anscheinend Deutschland in einen heruntergekommenen Multikulti-Siedlungsraum verwandeln, letztlich in ein islamisches Gemeinwesen, Deutsche einschließlich integrierter Migranten als dienende Klasse (Dhimmis). Einem gründlich recherchierenden ,Welt‘-Journalisten verdanken wir die Erkenntnis, dass Merkel bei der Grenzöffnung jedenfalls nicht humanitär motiviert war. Vor gar nicht so langer Zeit hatte sie nachdrücklich verkündet, Multikulti sei total gescheitert, und nun zwingt sie Multikulti mit Tricks diesem Land auf. Multikulti kann sogar einigermaßen funktionieren, wenn die Grundwerte der Kulturen nicht gegensätzlich sind. Die Grundwerte orthodox-islamischer und andererseits europäischer Kultur sind aber völlig gegensätzlich. Das haben ,unsere‘ Politiker anscheinend immer noch nicht begriffen. Merkel bricht ihren Amtseid, der sie ohne Einschränkung auf „das Wohl des deutschen Volkes“ verpflichtet. Eine Kanzlerin, auf deren Wort man sich nicht verlassen kann, ist schon allein deshalb eine Katastrophe) Antideutscher Rassismus grassiert. Und die vielfältige Asyl-Industrie scheffelt Geld in abenteuerlicher Höhe. „Humanitäre“ Organisationen dienen als Abhol-Service für Schlepperbanden und als Helfer für massenhaften illegalen Grenzübertritt. All diese Leute wirken im eigenen Interesse mit am Polit-Märchen von der „Humanität“. Merkels Einladung und dieser Service haben im wesentlichen erst die Gefahr geschaffen, dass sich so viele Menschen auf den Weg machen und das Risiko des Ertrinkens auf sich nehmen. Die „humanitären“ Organisationen brauchen auch immer wieder Fälle von Ertrinkenden, damit die Spenden weiter reichlich fließen, darunter angeblich auch eine Riesenspende von einem Spekulanten-Multimilliardär mit höchst dunklen Absichten. (Es gibt verschiedene Chancen für Superreiche, sich Politik zu kaufen und Politiker zu schmieren. In Deutschland gehören dazu Spenden an Parteien von Konzernen, also nicht nur von Wahlberechtigten, in unbegrenzter Höhe.)

Professor Paul Collier, Oxford-Ökonom, ehemals Direktor der Weltbank, laut ,Welt‘ (29.1.16) einer der führenden Migrationsforscher weltweit:

„[…] Die Welt: Sie meinen, Angela Merkel ist schuld an der Flüchtlingskrise in Europa?

Collier: Wer sonst? Bis zum vergangenen Jahr waren Flüchtlinge für Europa kein großes Thema. Ich verstehe bis heute nicht, warum Frau Merkel so gehandelt hat. Sie hat Deutschland und Europa damit definitiv ein gewaltiges Problem aufgebürdet, das sich nun auch nicht mehr so einfach lösen lässt.

[…] Durch ihre Kommunikation hat sie aus Flüchtlingen erst Migranten gemacht. […]

Deutschland gefällt sich offensichtlich in der Retterrolle. Aber es grenzt an keines der Krisen- oder Kriegsländer. All diese Menschen, die zu Ihnen kommen, haben sich aus sicheren Drittstaaten auf den Weg gemacht. Deutschland hat keinen einzigen Syrer vor dem Tod gerettet. Im Gegenteil: Deutschland hat trotz bester Absichten eher Tote auf dem Gewissen. Die Sache ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Viele Menschen haben Merkels Worte als Einladung verstanden und sich danach überhaupt erst auf den gefährlichen Weg gemacht, haben ihre Ersparnisse geopfert und ihr Leben dubiosen Schleppern anvertraut. […]

Es muss einen radikalen Schwenk in der Kommunikation geben. Europa muss klar sagen, dass sich die Wohlstandsmigranten gar nicht erst auf den Weg zu machen brauchen. Und auch die Flüchtlinge, die sich in Sicherheit bringen wollen, können das nicht länger in Europa tun, sondern in den sicheren Nachbarstaaten, ganz so, wie es völkerrechtlich festgelegt ist. Das Prinzip, dass sichere Anrainerstaaten Schutz bieten sollen, muss aus zwei Gründen zwingend gelten: Zum einen kommen die Flüchtlinge in das sichere Nachbarland am einfachsten hinein, ohne sich unnötig in Gefahr zu bringen. Und wenn wieder Frieden in ihrer Heimat herrscht, können die Flüchtlinge auch sehr einfach wieder zurück und beim Wiederaufbau helfen. […]  Es machen sich vor allem die vergleichsweise gut ausgebildeten und relativ Wohlhabenden auf den Weg. Genau diese Menschen werden auch nicht wieder zurückgehen, wenn sie einmal im Westen Fuß gefasst haben. Den Krisenländern fehlen dann genau jene Menschen, die sie für eine stabile Zukunft am dringendsten brauchten. […]“

Aber jene Mitmenschen, die Gutes tun wollen, um sich besser zu fühlen, mögen ungute, schlimme, schreckliche Folgen, all die vielen tragischen Opfer ihres Tuns nicht zur Kenntnis nehmen: Die Augen zu, die Ohren dicht, das Denken strikt blockiert. Sie mögen nicht erkennen, dass sie insgesamt gesehen eben nicht Gutes, stattdessen gar viel Schlimmes, Schreckliches bewirken. Sie könnten sich sonst ja nicht weiterhin als so gute Menschen fühlen – und damit auch als moralisch überlegen anderen gegenüber. Sie sind ja auch nicht aufgrund von Tatsachen, Logik, transparenten Werturteilen, aufgrund von Argumenten zu ihrer Haltung gelangt, sondern aufgrund ihres Bedürfnisses, sich gut und auch moralisch überlegen zu fühlen. Eben deshalb sind sie gegenüber Argumenten ziemlich resistent. Sie wollen sich das schöne Gefühl nicht durch schnöde Realität nehmen lassen. Und eben das ist für viele andere schlimm, schrecklich.

Oder kann man trotz allem noch auf Einsicht hoffen? Erst wenn in der Nähe ein „Flüchtlings“lager errichtet ist, mit ständigen Polizei-Einsätzen, Dreck, Müll, krimineller Gefahr rundum, die eigene Tochter brutal von einer Gruppe stundenlang vergewaltigt und dann grausam ,entsorgt‘, der eigene Sohn von Brutalos umstellt, niedergeschlagen, zum Krüppel traktiert oder totgetrampelt wurde? BITTE nicht erst dann!

 

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...