Deutschland stagniert bei der Bildung

(Bild: JouWatch)
Wir verspielen unsere Zukunft auf allen Feldern (Bild: JouWatch)

Erfolge der linkspolitischen Migration- und Bildungspolitik: In vielen Bundesländern hat das Bildungsniveau weiter abgenommen und die Qualität von Kindergärten, Schulen und Universitäten ist alarmierend. Signifikant ist dabei eine weiter steigende Schulabbrecherquote unter Ausländern. Die Studie »Bildungsmonitor 2017« kommt zum Ergebnis, dass der Steuerzahler mal wieder ran muss, um sein sauer verdientes Geld in noch viel höherem Maße in die staatliche Bildung zu stecken.

In den Bundesländern haben, laut einer Studie der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM), der linkspolitische Kritiker vorwerfen, vielmehr eine  „kapitalistische freie Marktwirtschaft“ denn eine soziale Marktwirtschaft als Ziel zu verfolgen, die Anstrengungen für ein besseres Bildungssystem deutlich nachgelassen. So gebe es bundesweit kaum noch Fortschritte, so das Ergebnis im »Bildungsmonitor 2017«.

Steigende Quoten bei ausländischen Schulabbrechern und leseschwachen Schülern

Einige klare Indikatoren, die sogar Rückschritte im staatlichen deutschen Bildungssystem aufzeigen, wie eine stetig steigende Schulabbrecherquote unter Ausländern und die Zunahme von leseschwachen Schülern während der vergangenen Jahre, geben Anlass zur Sorge, so INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr.

Pellengahr geht davon aus, dass die Bildungsarmut unter jungen Erwachsenen in den kommenden Jahren steigen werde. Er fordert daher einen »Qualitätswettbewerb in der Bildung« über alle Bundesländer hinweg. Die nachfolgende  Forderung des INSM-Chefs geht jedoch in die sozialistische Richtung, da auch hier wieder der Ruf nach dem Staat laut formuliert ist.

Steuerzahler müsste zusätzlich zwölf Milliarden Euro für Bildung berappen

Dieser müsse höhere Bildungsausgaben bewilligen und dem Steuerzahler somit jedes Jahr zwölf Milliarden Euro  zusätzlich für Kitas, Schulen, Berufsausbildung und Hochschulen aus den Rippen leiern. Mit dem Geld sollten auch der Ausbau der Ganztagsschulen beschleunigt und zusätzliche Plätze an Hochschulen geschaffen werden. Noch nicht eingepreist: Laut einer Schätzung des Deutschen Instituts für Urbanistik (DIfU) fehlen 32 Milliarden Euro, um die maroden Schulen unserer Kinder zu sanieren (JouWatch berichtete).

Das ruhmlose Ranking: Schlusslicht bildet die rot-rot-grün-regierte Bundeshauptstadt Berlin. Dicht gefolgt von den bildungsfernen Bundesländern Bremen und Nordrhein-Westfalen. Das Bildungssystem in Sachsen erhielt innerdeutsch die beste Note. Darauf folgen Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg und das Saarland. Alle anderen Bundesländer finden sich im Mittelfeld.

Sektkorkenknallen bei der Sozialindustrie

Einen wirklichen „Qualitätswettbewerb in der Bildung“ kann es zudem nur dann geben, wenn das Bildungssystem nicht mehr als Spielball der Politik missbraucht werden kann. Insofern muss das Bildungssystem diesen politischen Funktionären aus den Händen genommen werden und unter eigener Verwaltung selbständig gestellt werden. 

Für ein Land, dessen einzige Ressource – neben der Autoindustrie, die gerade im großen Stil demontiert wird – ein hoher Bildungsstand ist, ein verheerendes Fazit. Für die Sozialindustrie samt angeschlossenen Parteien, die eifrig über das staatliche Bildungssystem wachen, ein Ergebnis, die Sektkorken knallen zu lassen. (BS)

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