Deutsche Wirtschaft nimmt 62.000 echte Fachkräfte auf

(Symbolbild: Philip McMaster; DSC00212; CC BY-NC 2.0; siehe Link)
Echte Fachkräfte: Gut ausgebildet, leistungsstark und integrationsfreudig - Immigranten aus China freuen sich auf die Blaue Karte (Symbolbild: Philip McMaster; DSC00212; CC BY-NC 2.0; siehe Link)

Deutschland wirbt seit fünf Jahren mit der sogenannten „Blauen Karte“ um Fachkräfte außerhalb der EU. Tatsächlich haben bislang 62.000 echte Fachkräfte diese Arbeitserlaubnis erhalten, wobei indische Arbeitnehmer hier auf Platz eins rangieren.

Deutschland nimmt immer mehr hoch qualifizierte Fachkräfte aus Ländern außerhalb der EU auf, so die WirtschaftsWoche. Seit Einführung der sogenannten Blauen Karte EU vor fünf Jahren hätten die deutschen Behörden über 62.000 Personen einen solchen Aufenthaltstitel erteilt, so das Magazin, das sich hierbei auf Zahlen des des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge beruft.

Inder, Chinesen und US-Bürger füllen die Lücken

Die größte Gruppe bilden dabei indische Arbeitnehmer ( 8.212) die bis Mitte 2017 die Blauen Karten erhielten, gefolgt von Chinesen (3.217), Russen (2.901), Ukrainern (1.942) und US-Bürgern (1.560). Als Voraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für hoch Qualifizierte zählen ein Hochschulabschluss und ein Gehalt von mindestens 50.800 Euro brutto, bei Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, Ärzten und IT-Fachkräften ist ein Einkommen von  39.624 Euro ausreichend.

Das Bundesministerium teilt weiter mit, dass das Interesse an der Blauen Karte kontinuierlich zunehme und von 11.000 im Jahr 2013 auf 17.000 bis zum Jahr 2016 angestiegen ist. Für die deutsche Wirtschaft seien die Zahlen aber „noch deutlich steigerungsfähig“, so Achim Dercks vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gegenüber der WirtschaftsWoche.

Marodes, ideologiegesteuertes staatliches Bildungssystem

In Anbetracht der verheerenden Ergebnisse, die der »Bildungsmonitor 2017« (JouWatch berichtete) liefert und nicht weniger als eine komplette Bankrotterklärung des staatliche Bildungssystems ist, keine große Verwunderung, dass sich die deutsche Industrie im Ausland umsieht. Denn durch Angela Merkels millionenstarkes Fachkräfteheer aus Afrika und dem Nahen Osten konnte die Nachfrage offensichtlich nicht befriedigt werden.

Und ein qualifizierter Nachwuchs in renditeträchtigen Berufszweigen außerhalb der boomenden Neigungsfächer wie Soziologie oder Politikwissenschaften ist aufgrund eines maroden, ideologiegesteuerten Bildungssystem nicht mehr zu erwarten. (BS)

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