Kurz-Update in Sachen Teletubbie-Auftritt von Eva Högl (SPD)

Eva Högl (SPD) in Teletubbie-Vertretung (Bild: Collage; Eva Högl: )

Eva Högl, Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, ist jetzt auch betroffen und entsetzt. Weniger über den islamischen Irrsinn, den ihr Parteigenosse Martin Schulz medienwirksam betrauerte, als sie wie ein wild gewordener Teletubbie im Hintergrund herumhampelte. Sondern: Der Filmausschnitt, der die Sozenfunktionärin zeigt, sei unglücklich gewesen und habe den falschen Eindruck entstehen lassen.

Kurz-Update in Sachen Teletubbie-Auftritt: Eva Högl, ihres Zeichens stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, hat auf das Video reagiert, das sie ausgelassen winkend und lachend hinter Martin Schulz zeigt, der eine Ansprache bezüglich der Anschläge in Barcelona hält und medienwirksam den Betroffenen mimt (JouWatch berichtete).

Wen die Langfassung der total missverstandenen Högl wirklich interessiert – siehe Ende des Artikels. Kurzgefasst, setzt sich Högls Entschuldigung hauptsächlich aus folgenden Teilen zusammen.

    1. Sie habe nicht gewusst, von was Martin Schulz da spricht. Oder anders ausgedrückt: Das Betroffenheitsgesicht wird bei der SPD nur dann aufgesetzt, wenn vorher jemand Bescheid sagt.
    2. Sie schreibt in ihrer Erklärung wortwörtlich, die SPD habe sich aus einem „extrem fröhlichen Anlass“ getroffen. Man ist also in Feierlaune bei den Sozialdemokraten, keine 24 Stunden nach dem Terror in Barcelona, dem 13 Menschen zum Opfer fielen, darunter 3 Deutsche.
    3. Wer Högl unterstellt, sie habe über den Terror gelacht, ist nicht ganz dicht. Und sowieso: Rechtsextreme Hetzer*innen instrumentalisieren den Terroranschlag in Barcelona zur Hetze gegen Muslime.

Alice Weidel (AfD) fordert Eva Högl (SPD) nach ihrem  pietätlosem Auftritt zum Rücktritt auf

Wer fröhlich in die Kamera winkt, während in Barcelona Menschen noch immer mit dem Tode ringen, der sollte kein verantwortungsvolles Amt im deutschen Bundestag bekleiden. Neben der gekünstelten und bedeutungsschweren Ansprache des SPD-Kanzlerkandidaten Schulz zeigt vor allem Högl, wie abgehoben Funktionäre der Regierungsparteien sind. Sie sollte die Konsequenzen ziehen. Wer solche Menschen in verantwortungsvolle Ämter gewählt hat, sollte seine Entscheidung anlässlich der kommenden Bundestagswahl noch einmal überdenken.“

Weidel schließt: „Insgesamt geben die Spitzen insbesondere von CDU und SPD ein trauriges Bild ab. Weder eine gefühlskalte Kanzlerin, die über solche Tragödien mit den immer gleichen Worthülsen hinweggeht, noch ein Schauspieler wie Schulz werden die Zukunft Deutschlands im Sinne der Bürger gestalten.“ (BS)

Presseerklärung von Eva Högl (SPD) (Bild: Screenshot)
Presseerklärung von Eva Högl (SPD) (Bild: Screenshot)

 

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