Neu bei Apple: iHate – Spenden gegen Rechts

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Apple vs. Rechts, auch bald gegen Islamisten? (Foto: Screenshot)

Apple geht nach Charlottesville mit aller Macht gegen das vor, was Apple für rechtsradikal hält. Mit feudaler Selbstgerechtigkeit, da würde selbst iGod Steve Jobs staunen. Der hatte sich ja mehr für Produkte interessiert als für Gesinnung. Obwohl die neue App ist Beides und hat das Zeug zum nächsten iPhone.

Von Volker Kleinophorst

Apple ist sauer auf Trump. Das ist keine Frage, schließlich war man ja gezwungen, die Lobbykosten zu erhöhen, weil man nicht mehr auf ein so offenes Ohr in Washington trifft wie zuvor.

Den Meinungskampf um den Mord von Charlotte kann man da nicht vorbeiziehen lassen.

Denn obwohl die Faktenlage ziemlich klar ist: Eine angemeldete Demonstration wird heftig attackiert, ein Demonstrant tötet eine Gegendemonstrantin, hat die Geschichte, die nahezu alle Medien haben nur ein Blickrichtung. Stramm nach Rechts. Und Trump ist schuld. Im deutschen Mainstream-Wald ja eh immer.

Also, die bösen Rechten wollten sich nicht verprügeln lassen. Das geht nicht, findet Apple-Chef Tim Cook und distanziert sich, wie die Netzwelt berichtet, von Trump, der ja auf den Tathergang hinweist und wie ich, Gewalt generell nicht billigt in der politischen Auseinandersetzung.

Auch keine strukturelle Gewalt. Denn so die Netzwelt hoch zufrieden weiter, stellen sich Apple und die kalifornischen Technologieunternehmen Trump und dem Rassismus. Der Apple-Bezahlservice Apple-Pay steht „vermeintlichen“ Rechtsradikalen nicht mehr zur Verfügung. Großzügige Spenden an antiweiße Bürgerrechtsbewegungen werden angekündigt. Eine Spendenapp via itunes soll kommen – aus gut unterrichteten Kreisen wurden mir zuflüstert: Soll iHate hassen, äh heißen. Die App gegen Rechts.

Wie man Rechtsradikal auslegt und wen das im Einzelnen betrifft, kann man der Netzwelt nicht entnehmen (eher weit gefasst, würd ich mal vermuten) aber das tiefe Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen. Vom Sperren linksradikaler Seiten, dem eigentlichen Aggressor in dem Konflikt, ist wie immer nicht mal die Rede. Ist ja „Gute Gewalt“, also keine, irgendwie, irgendwo, irgendwann…

Ein paar Punkte fallen auf:

  1. Vor Charlottesville war Apple also rechten Kunden gegenüber offen? Nicht gewusst, oder war rechtes Geld gestern noch OK? Leute jetzt aber los: Shit-Storm, Handys verbrennen, Sturm auf die Apple-Zentrale, Shops blockieren, ja und twittern, was die Social Warrior Finger hergeben.

 

  1. Noch Fragen, warum ein Bargeldverbot endgültige Versklavung ist? Man schmeißt jeden raus, den man nicht will, verhindert, das man Geld überhaupt erhält, bezahlen kann, leben kann. Die Begründung wird von oben vorgegeben. Die Schlinge zieht ja auch auf der inhaltlichen Schiene z.B. bei youtube schon deutlich an. Hier und Hier. Ist die Schlinge zu, ist der Spielraum der Bürger: Null.

 

  1. Wenn Tim Cook morgens in den Spiegel guckt. Was sieht er da? Einen Menschen? Ja, aber welche Hautfarbe hat der? Was hat Tim Cook gegen seine eigenen Leute, letztlich gegen sich selbst?

 

  1. Natürlich spricht Cook für alle Apple-Mitarbeiter, die „traurig, erregt und verwirrt sind.“ Als wenn irgendwer in diesem Unternehmen eine andere Meinung zu den Vorfällen haben dürfte, als die von Vater Tim vorgegebene. Die Google-Geschichte schon vergessen?

 

  1. Die Linke protestiert nun den lieben langen Tag, immer gewaltfrei wie ja zuletzt Hamburg gezeigt hat. Wo ist das Problem, das Menschen mit nichtlinken Meinungen auch demonstrieren, Menschen mit denen Linke nicht einverstanden sind. Geht das noch?

 

  1. Gibt es in der sogenannten deutschen Presse noch irgendwo einen USA-Artikel, der nicht krampfhaft auf Trump gedreht wird. Und ihm wirklich Alles in die Schuhe schiebt. So ganz unterschwellig, wie die chinesische Wasserfolter.

 

  1. Eine False-Flag-Geschichte kann man in den USA nie wirklich ausschließen so viele „geheime Schmutzfüße“, wie da hinter den Kulissen aktiv sind. Das gibt es nicht nur im Kino, das ja die Realität kopiert.

 

„Hate is cancer“, an der Stelle stimme ich Tim Cook zu. Wer hier die Hater sind, da sind wir sicher unterschiedlicher Meinung. Wer die Bilder aus Charlottsville nicht nur in der geschnittenen Mainstreamversion kennt, muss sich doch fragen, wieso der Hass der Linken einen Heiligenschein hat, obwohl es doch genau dieser Hass ist, der die Gesellschaft zerfrisst und auch für Zulauf bei den wenigen wirklichen Rechtsradikalen sorgt. Und natürlich wehrt man sich als Amerikaner, wenn man angegriffen wird. Das sind ja keine Deutschen. (Ok, bisschen böse.)

PS.: Links- und Rechtsradikale sind mir zuwider. Aber nicht jeder Patriot ist ein Rechtsradikaler. Das möchte man aber unbedingt so darstellen. Und jeder einzelne Artikel, wie der in der Netzwelt, die ja „nur“ eine Computerzeitschrift ist, will die „Open Borders“-Politik der Multi-Kulti-Jünger als alternativlos in die Hirne pressen. Denn wenn ich mir das Bild des Autors anschaue. Ein junger Mann, Bart, freundlicher Blick. Der glaubt das. Als ich so alt war, hab ich auch viel Unsinn geglaubt. Gottseidank hatte ich Textchefs, die die gröbsten Idiotien nicht veröffentlicht haben. Das nannte man damals, Augenblick: Journalismus?

So, und jetzt lass ich mir iHate urheberechtlich schützen und dann ab in die Karibik – nur eine Frage hätte ich noch an Apple: Wie viele Islam-Terroristen haben ein Iphone?

Wandere aus, solange es noch geht!
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