Rambo Schulz (SPD): Konfrontation mit Trump

Schulz gibt Ratschläge. (Foto: Collage)

BerlinSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, sie verhalte sich zu zurückhaltend gegenüber US-Präsident Donald Trump. „Meine Erfahrung ist: Solche Typen brauchen klare Ansagen“, sagte Schulz der „Frankfurter Rundschau“ (Donnerstag-Ausgabe). Trump begehe „systematisch Tabubrüche, rempelt Repräsentanten demokratischer Staaten einfach weg“, sagte Schulz.

„Er umgibt sich mit Beratern, die schieren Hass gesät haben“, fügte er hinzu. Schulz bezeichnete Merkels Satz zu Trump – „Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei“ – als „schüchtern“. Der SPD-Chef erklärte: „Ich bin überzeugt, dass man bei Trump mehr erreicht, wenn man ihm unumwunden sagt: ‚Pass auf, so läuft das nicht.‘“ (dts)

Wichtige Lektion, Martin, aufpassen! Wenn du klare Ansagen machst, mußt du auch in der Lage sein, dich durchzusetzen für den Fall, daß der Adressat keinen Pfifferling auf deine klare Ansage gibt. Wenn vorher klar ist, daß du dich nicht durchsetzen kannst, bist du mit klaren Ansagen besser vorsichtig. Sonst bist du hinterher der dumme August, über den alle lachen. Allerdings konzediere ich gerne, daß das in deinem Fall keine Rolle mehr spielt. Schon passiert. (ME)

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