Irres Flüchtlings-Kunstspektakel in Papenburg

(Bild: OUTLAW.die Stiftung)
Flüchtlingsspektakel in Papenburg (Bild: OUTLAW.die Stiftung)

Niedersachsen/Papenburg – Nachdem Papenburg laut seines CDU-Bürgermeisters ohne Flüchtlinge nicht vorankommt und offensichtlich noch nicht genug vom Thema hat, veranstalten besonders Engagierte im Rahmen eines „sozial-kulturellen Projekt zu Flucht und Migration“ mit dem Titel „Mit Sicherheit gut ankommen“ ihr irres Kunstspektakel. Zwei Schiffen eines dänischen Künstlers, die mit 70 lebensgroßen Kupferfiguren, die Flüchtlinge darstellen sollen, laufen nun auch in Papenburg ein und bilden die Kulisse für ein mehr als geschmackloses „Flüchtlingsspektakel“ im Namen der linkspolitischen „No Border- No Nation“ Ideologie.

Das niedersächsische Papenburg scheint sich langsam vom migrantischen Schock erholt zu haben. Anfang August tobten sudanesische Asylbewerber durch die Stadt, begrapschten ein zehnjähriges Mädchen und verprügelten die Polizei, die sie festnehmen wollten. Papenburgs CDU Bürgermeister Jan Peter Bechtluft fordert sodann stehenden Fußes, gegen Flüchtlinge, die straffällig werden, härter durchgreifen. Aber, so Merkels Parteisoldat: Die vielen Hundert anderen Geflüchteten in der Stadt, die mit anpackten und Papenburg voran brächten, dürfen mit diesen Leuten deshalb auch nicht in einen Topf geworfen werden (JouWatch berichtete).

„Mit Sicherheit gut ankommen“- ein linkspolitisches „No Border- No Nation“ Projekt

Und weil die Kratzer, die das bunte Miteinander nun abbekommen hat, wieder heile werden soll, freut sich Papenburg laut der Osnabrücker Zeitung ganz besonders über die beiden Flüchtlingsschiffe „MS Anton“ und die „Aljadi Djumaa“, die bis zum kommenden Sonntag dort einschippern werden. Die Schiffe sind Teil „eines sozial-kulturellen Projekt zu Flucht und Migration“ mit dem Titel „Mit Sicherheit gut ankommen“ der Stiftung Outlaw. Auf den Schiffen befinden sich 70 lebensgroße Kupferfiguren, die schwarzafrikanische Immigranten darstellen und laut des dänischen Künstlers, der sein Flüchtlingsprojekt seit 2015 durch die Kanäle und Flüsse Deutschlands schickt, auf die „Situation der Flüchtlinge“, aufmerksam machen sollen.

(Bild: Gerald Mennen/OUTLAW.die Stiftung)
Kunstprojekt über jene, die aufgrund einer verantwortungslosen Immigrationspolitik sterben (Bild: Gerald Mennen/OUTLAW.die Stiftung)

Und so werden auch die Papenburger, im Rahmen des migrantischen Kunstspektakels, flankiert durch Infostände und Wanderausstellungen, an die linkspolitische „No Border- No Nation“ Ideologie heranzuführen. Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz und der „Surwolder Jugendhilfeeinrichtung Johannesburg“, die das Geschäftsfeld der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Immigranten beackert  und weiteren, in Integrationsprojekten engagierten Verbänden und Vereinen, feiert Papenburg den Flüchtling per se. Wer authentisches „Flucht-Feeling“ mitnehmen möchte, der kann sich für 10 Euro eine Karte im Kulturbüro der Stadt ergattern, um sodann in einem Container dem Theaterstück „Pass.Worte“ beizuwohnen, der die Fluchterlebnisse des Afghanen Belal schildert.

Ihr feiert Eure Tote

Von dort aus könnte man dann, eventuell mit einem Gläschen Sekt, zu den vor Anker liegenden Schiffen schlendern und noch einer Lesung mit dem Titel „Ein Morgen vor Lampedusa“ lauschen, die die Geschehnisse vor der italienischen Insel thematisieren, wo vor vier Jahren 366 Menschen ertrunken sind, weil sie den Lockrufen von Flüchtlingsorganisationen der Sorte Outlaw gefolgt sind. (BS)

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