Afghanen in Deutschland verfünffacht – Heimkehr findet de facto nicht statt

Immigration (Symbolbild: JouWatch)

Seit Angela Merkels Einladung an den Rest der Welt nach Deutschland zu kommen, finden auch immer mehr Menschen aus Afghanistan den Weg in unser Land und beantragen hier Asyl. Laut einem Medienbericht hat sich ihre Zahl seit 2010 auf eine Viertel Million verfünffacht. Die meisten Afghanen bleiben trotz abgelehnter Anträge im kuscheligen Deutschland und werden nicht abgeschoben.

„Zahl der Afghanen hat sich verfünffacht“ titelt aktuell die Welt. Laut „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) stieg die Zahl der hier lebenden Afghanen von rund 51.000 Ende 2010 auf 253.000 Ende 2016. Fast alle reisten als „Schutzsuchende“ ein. 2017 kamen bis Ende Juli laut Bundesinnenministerium weitere 7.368 asylsuchende Afghanen an. Die meisten abgelehnten Afghanen – nur jeder zweite Asylantrag wird anerkannt – bleiben dennoch im Land.

Abschiebung erfolgreich verhindert

Erhält der Afghane die Ablehnung seines Asylantrags ist er eigentlich ausreisepflichtig. Der Vollzug der Ausreisepflicht kann jedoch ausgesetzt werden und der eigentlich abgelehnte Asylbewerber erhält eine sogenannte Duldung. Den ausreisepflichtigen Status haben etwa drei von vier ausreisepflichtigen Afghanen in Deutschland. Wenn die Behörden dann feststellen, dass ein derart geduldeter abgelehnter Asylbewerber auf längere Zeit nicht in die Heimat zurückgebracht werden kann, kann das Amt eine befristete Aufenthaltserlaubnis erteilen.  Und – schwups – die  Ausreisepflicht für den Afghanen ist erloschen.

Eine weitere Möglichkeit, sich erfolgreich der Abschiebung zu entziehen ist massiver Widerstand beim Besteigen des, für die Abschiebung gecharterte Flugzeug zu demonstrieren oder eine plötzliche Erkrankung, auch wenn man kerngesund über die deutsche,nicht existierende Grenze herein geflüchtete kam. Wie die Bildzeitung berichtet wurden allein im ersten Halbjahr bereits 387 Abschiebungen kurzfristig gestoppt. Nach Angaben der Bildzeitung waren unter den gestoppten Abschiebungen: 186 Fälle, in denen sich die Abzuschiebenden heftig gegen den Rücktransport wehrten (plus 53,7 Prozent). 61 Abzuschiebende meldeten sich kurzfristig krank und waren nicht transportfähig (plus 110,3 Prozent). In 113 Fällen weigerten sich die Flugzeugbesatzungen, die Abzuschiebenden zu transportieren (plus 68,7 Prozent). 27 Personen konnten nicht heimgeflogen werden, weil ihre Herkunftsländer die Aufnahme verweigerten (plus 200 Prozent).

Gesetze werden gebrochen, Grenzen willkürlich geöffnet und nicht anerkannte Asylbewerber nicht abgeschoben 

Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Sebastian Wippel:

„In Afghanistan lebt es sich derzeit – auch dank des opfervollen Einsatzes von Bundeswehr-Soldaten – nicht unsicherer, als beispielsweise in den USA. Dort kommen laut internationaler Studie jährlich 14.827 Menschen gewaltsam ums Leben, in Afghanistan sind es 1.948. Diese Zahlen entstammen einer UNODC-Studie. Mir ist bisher nicht bekannt geworden, dass aufgrund der vielen tödlichen Gewaltverbrechen US-Bürger Begehr äußern, Asyl in Deutschland zu beantragen.

Wenn Bulgarien allein in diesem Jahr etwa 1.000 Asylbewerber aus Afghanistan abschiebt und Deutschland im gleichen Zeitraum kaum 100, ist das ein Indiz dafür, dass die Überfremdung unseres Volkes gewollt ist. Bestehende Gesetze werden gebrochen, Grenzen willkürlich geöffnet und nicht anerkannte Asylbewerber so schleppend abgeschoben, dass dies einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für internationale Schlepperbanden gleichkommt.“ (BS)

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