Familienministerin Barley droht mit gesetzlicher Frauenquote

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"Frauenpower" auch für redselige Tratschtanten (Foto: Pixabay)

Familienministerin Katarina Barley (SPD) hat mit einer gesetzlichen Frauenquote gedroht für den Fall, daß sich auf dem Wege einer Selbstverpflichtung von Unternehmen nichts am Frauenmangel in den Vorstandsetagen deutscher Unternehmen ändert, meldet SPON.

von Max Erdinger

Norwegen hat es besser. Nachdem dort vor etwa 15 Jahren eine verpflichtende Frauenquote für die Vorstände börsennotierter Unternehmen eingeführt worden war, zogen sich viele Unternehmen einfach von der Börse zurück. Zudem etablierte sich im norwegischen Sprachgebrauch das Wort „Goldröckchen“ für Frauen, die per Quote in gutbezahlte Positionen der Wirtschaft gehievt worden waren. Nach der im norwegischen Fernsehen ausgestrahlten Sendereihe „Hjaernevask“ (Gehirnwäsche) des Satirikers Harald Eia, in welcher er Gender-Manstreaming ad absurdum geführt hatte, stellte der Staat die gesamte Förderung von Gender-Projekten ersatzlos ein.

Auch in Ländern wie Ungarn, Polen, der Slowakei, Russland und überhaupt überall dort, wo noch Verstand und Realitätssinn die Politik bestimmen, hält man von planwirtschaftlicher Einmischung der Politik in Dinge, die sie nichts angehen, eher wenig. Nicht so im ideologieverseuchten Deutschland, welches unter der Ignoranz und der Arroganz einer durchideologisierten, quasi-sozialistischen Einparteiendemokratie ächzt und dabei ist, sich redlich den Titel einer DDR 2.0 zu erwerben.

„Quote heißt heute: Nicht die Frau muss sich zum Job bewegen, sondern der Job muss zur Frau gebracht und möglichst leichtverdaulich serviert werden.“, wie der Publizist Hadmut Danisch einst zutreffend konstatierte. Auch Günter Buchholz erkannte messerscharf: „Quoten sind prinzipiell falsch und zu verwerfen, weil sie das unverzichtbare Leistungsprinzip gegen ein untaugliches Proporzprinzip eintauschen: Das ist der Kern der Sache.“

Es geht der roten Familienministerin auch nicht um irgendeine der sozialistischen „Gerechtigkeiten“, sondern darum, für bestimmte Frauen aus ihrem eigenen Milieu den Konkurrenzdruck um 50 Prozent zu lindern, welchem sie sich bei ihrem Karrierestreben ausgesetzt sehen. Ich reserviere hiermit erneut die Urheberrechte an dem neu zu etablierenden Begriff „Quotze“.

Interessant ist nicht so sehr die Ankündigung der Familienministerin selbst, sondern die Tatsache, daß man sich in der SPD des heutigen Deutschland darauf verläßt, das realitätsferne Narrativ von der benachteiligten Frau verfange noch immer und die Ankündigung einer gesetzlichen Frauenquote brächte Stimmen von Wählerinnen. Man scheint die Deutschen tatsächlich für so verblödet zu halten, daß sie nicht merken, in welchem Lande eine solche Ankündigung erfolgt. Desaströs regiert werden wir von einer fürchterlichen Kanzlerin, auf Ministersesseln tummeln sich völlig überforderte Karrieristinnen wie z.B. Ursula von der Leyen als Bundesverteidigungsministerin. Die Präsidentin des Bundesumweltamtes, Maria Krautzberger, ist eine einzige Zumutung für jeden Vernunftbegabten. Renate Künast, Claudia Roth, Margot Kässmann, Manuela Schwesig oder Andrea Nahles – wo man auch hinschaut, marodieren Weibspersonen in ihrem Wahn vom eigenen „Speziellsein“ und dem Segensreichtum ihrer überlegenen sozialen Intelligenz. Die Talkshows im öffentlich -rechtlichen Fernsehen werden dominiert von weiblichen Talkmasterinnen. Die Bundesrepublik Deutschland ist inzwischen zu einem verweiblichten Gebilde degeneriert, das in weiten Teilen der Welt schlicht nicht mehr ernstgenommen wird und auch nicht mehr ernstgenommen werden kann. Frauen in der Politik und in den Medien haben bisher nichts gebracht und sie werden auch künftig nichts bringen. Kein Mensch ist durch die epidemische Frauenpamperung klüger geworden als vorher, nichts hat sich im Gegensatz zu früher verbessert, außer eben für genau die Frauen selbst, die heute alles in Grund und Boden stampfen, was zu besseren Zeiten noch funktioniert hat. Die Liste von Frauen, die als Unternehmenschefinnen voll versagt haben, ist schier endlos. Birgit Breuel, ehemalige Treuhandchefin und Verantwortliche für die Expo 2000 in Hanover ist nur ein Beispiel. Die Schickedanz-Erbin (Quelle) ruinierte den Versandhausriesen in kürzester Zeit, die Erbinnen der Deilmann-Reederei wurden zum  Sargnagel des einst florierenden Unternehmens und sind nur zwei weitere Beispiele aus einer wirklich endlosen Reihe.

Es geht bei der Ankündigung von Katarina Barley nicht um „gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben“, sondern darum, ganz bestimmte Frauen zu pampern. Ginge es nämlich um die „gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben“, müsste Frau Barley wohl eine generelle Frauenquote in allen Berufen fordern, anstatt sich mit ihrer Ankündigung auf die Sahnejobs der deutschen Wirtschaft zu beschränken. Die 25 schlecht bezahltesten, unangenehmsten  und gefährlichsten Jobs mit der höchsten Zahl tödlicher Arbeitsunfälle dürfen gerne alle rein männlich bleiben. Von der Forderung nach einer Frauenquote bei Dachdeckern, Gerüstbauern, Industrietauchern, Müllmännern oder im Straßenbau hat noch nie jemand etwas gehört.

Daß die Mär von der generell benachteiligten Frau trotz aller Erkenntnisse über ihre Bevorzugung bei der medizinischen Versorgung, ihrer milderen Behandlung durch die Justiz und den Gründen für ihre inzwischen exorbitant höhere, statistische Lebenserwartung noch immer zu verfangen scheint, ist ein erschütterndes Indiz für die Faktenresistenz eines durchideologisierten Wahlvolks. Es wäre ein Leichtes für jedermann, festzustellen, daß sich die längere Lebenszeit von Frauen innerhalb eines Jahrhunderts versechsfacht (!) hat. Von einem Jahr Differenz im Jahre 1920 auf inzwischen statistische sechs Jahre. Niemand scheint sich zu fragen, was in genau diesem Lande, einem Land, in dem Frauen wie Katarina Barley mit absolut unverschämten Ankündigungen an die Öffentlichkeit treten, gebacken wäre, wenn die Entwicklung bei der Lebenserwartung genau andersherum gelaufen wäre. Die sog. Klosterstudie hatte bereits in den Neunziger Jahren festgestellt, daß Mönche und Nonnen in bayerischen Klöstern etwa gleich alt werden, die Differenz bei der Lebenserwartung in der Zivilgesellschaft also soziologische und keine biologischen Gründe haben dürfte. Obwohl aber die Soziologie im Gefolge der ´68er -Marodeure einen wahren Siegeszug innerhalb der Wissenschaft hinter sich brachte, ist die dramatische Differenz bei der statistischen Lebenserwartung von Männern und Frauen kein Anlaß für die Berufsfrauen dieser Republik, sich den Kopf darüber zu zerbrechen.

Es ist bei der Ankündigung einer gesetzlichen Frauenquote durch die SPD-Ministerin Barley genau so, wie bei fast allem anderen: Die Realität spielt keine Rolle mehr. Sie wird den eigenen ideologischen Vorlieben untergeordnet. Da ist es fast schon eine Ironie der Geschichte, daß es eine kluge Frau gewesen ist, Ayn Rand nämlich, die auf Folgendes hingewiesen hat: „Man kan die Realität ignorieren. Nicht ignorieren kann man die Konsequenen, die das hat.“ Es gab auch Kritikerinnen des herrschenden deutschen Vulgärfeminismus a la Barley, Künast, Schwarzer et al. Esther Vilar zum Beispiel, AUtorin des Siebziger Jahre-Bestsellers „Der dressierte Mann“, mußte nach Morddrohungen der Vulgärfeministinnen gegen sich das Land verlassen und lebt seither in Spanien.

Es fällt dem deutschen Michel partout nicht auf, wie ihm Berufsfrauen durch den geschickten, abwechselnden Gebrauch egalitärfeministischer und differenzfeministischer „Argumente“ nach Belieben auf der Nase herumtanzen. Straßenbau z.B. kommt für Frauen nicht in frage, weil sie körperlich zu schwach dafür sind. Sie sind anders als Männer. Quotenjobs in den Spitzenpositionen der deutschen Wirtschaft sind hingegen genau das richtige, weil Männer und Frauen schließlich gleich sind. Sozialdemokratistische Bundesrepublik ist dann, wenn Männer zuverlässig immer die Arschkarte ziehen, egal wobei.

Meinereiner hält es angesichts des institutionalisierten Verrats an den Männern dieses Landes so: Solidarität nur noch mit ganz bestimmten, mir persönlich bekannten Frauen. Für alle anderen gilt: Krieg. Die übelsten Feministinnen werden eines Tages zur Verantwortung gezogen werden müssen – und mit ihnen die „Quotzenfiffis“ meines eigenen Geschlechts. Der Verrat muß geahndet werden. Von wegen, Frauen hätten einen ausgeprägteren Gerechtigkeitssinn als Männer und seien die empathischeren Menschen. Das sind alles ideologisch installierte Illusionen.

Die Bundesrepublik Deutschland ist zu einem veritablen Matriarchat verkommen und die desaströsen Konsequenzen daraus lassen sich überall besichtigen.

 

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