EU plant neuen Bürokraten-Gaga

EU-Bürokraten bereiten das Aus für Porzellanmanufakturen vor (Bild: PROoaø; Meissen: Signering; CC BY-NC 2.0; siehe Link)

Eine geplante Verschärfung der Grenzwerte für Cadmium und Blei in der sogenannten EU-Keramikrichtlinie droht Porzellanmanufakturen in ernsthafte Schwierigkeiten zu stürzen. Für das Kulturstück der Aufglasur-Malerei, wie es die Porzellan-Manufaktur Meissen seit über 300 Jahren betreibt, bedeutet das EU-Bürokraten-Gaga das Aus.

Brüssel plant, die Richtlinie aus dem Jahr 1984 zu überarbeiten, so die Medien übereinstimmend. Unter anderem solle der Wert für Blei auf ein Vierhundertstel der bisherigen Obergrenze reduziert werden. Problematisch seien die neuen Grenzwerte für Unternehmen, in denen Motive und Verzierungen per Hand auf Teller, Tassen und Schüsseln aufgetragen werden.

Betroffen könnten demnach etwa die Königlichen Manufakturen Nymphenburg, KPM in Berlin und die Manufaktur in Meißen sein. So bringt die Porzellan-Manufaktur Meissen seit über 300 Jahren in Aufglasur-Malerei Dekorationen auf ihr Porzellan auf. Die EU-Richtlinie bedeutet das Aus für dieses Kulturstück.

Einmischung in privatwirtschaftliche Belange aus Brüssel

Dazu erklärt der verbraucherpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter, Direktkandidat für den Kreis Meißen: „Blei und Cadmium sorgen für die einmaligen, strahlenden Farben auf dem weltweit geschätzten Meissner Porzellan. Sie lassen beispielsweise Gelb, Rot oder Purpur besonders leuchten.

Die nun von Eurokraten geplante Verschärfung der Grenzwerte bedroht nicht nur die wirtschaftliche Existenz der Meissner Manufaktur, sondern auch andere deutsche Porzellan-Manufakturen, wie die Königlichen Manufakturen Nymphenburg sowie KPM in Berlin.

Europa hat derzeit wirklich andere Probleme

Ich bin stinksauer auf die erneute Einmischung in privatwirtschaftliche Belange aus Brüssel. Nach Gurkenkrümmung, Glühlampen-Verbot und Staubsauger-Gängelei aus dem Palazzo Prozzo mit überbezahlten Verordnungsquerulanten droht nun der nächste überflüssige Blödsinn. Erinnert sei auch an die EU-Verordung zu Kondom-Größen. Sie empfiehlt eine Länge von mindestens 16 Zentimetern und einem Durchmesser von 4,4 Zentimetern und einer Wandstärke von 0,04 Millimetern.

Europa hat derzeit wirklich andere Probleme. Darum fordere ich: Finger weg von unserem Meissner Porzellan. Seit Jahrhunderten wird es so produziert, wie es nun untersagt werden soll. Vergiftungsfälle sind meines Wissens nicht bekannt. Vielleicht hilft es auch, darauf hinzuweisen, dass man von dem Geschirr isst und nicht den Teller verzehrt wie eine Eiswaffel!“ (BS)

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