Berliner Pop-Kultur Festival: BDS und arabische Künstler solidarisieren sich in ihrem Israelhass

Läuft! Arabische Künstler solidarisieren sich in ihrem Israelhass mit BDS-Boykottkampagne (Bild: Screenshot)

Mit Boykottaufrufen, Verbreitung von Unwahrheiten und offenem Hass gegen Israel beeinträchtigt eine „BDS-Kampagne“ die Vorbereitungen zum Berliner Pop-Kultur Festival. Arabischsprachige Künstler und Bands haben sich bereits in ihrem Israelhass der Kampagne angeschlossen und ihre Teilnahme Ende August abgesagt.

Die von 171 palästinensischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) getragene, israelfeindliche Initiative BDS (»Boykott, Disvestment, Sanctions«) kämpft seit 2005 für weitreichende Sanktionen gegen den Staat Israel auf wirtschaftlicher, politischer und kultureller. Wie effektiv die weit verzweigten Israelhasser auch in Deutschland agieren, zeigt sich einmal mehr beim Berliner Pop-Kultur Festival.

Scheinheilig und verlogen

Denn diesem springen laut Berliner Morgenpost immer mehr, mehrheitlich arabische Bands, ab und solidarisieren sich in ihrem Hass gegen Israel mit dem BDS-Boykottaufruf zur Veranstaltung. Als Grund von den BDS-Aktivisten benannt: Weil sich die israelische Botschaft in Berlin an den Reisekosten für die Bands beteiligt, wirft der BDS in einer Online-Kampagne der Botschaft vor, damit ein „weißgewaschenes, falsches Bild des Staates ‚Israel'“ zu zeichnen.

Ihre Teilnahme abgesagt haben bereits Mazzaj Rap Band-Syria, Hello Psychaleppo aus Syrien, die Tunesierin Emel Mathlouthi und Islam Gipsy und EEK aus Ägypten, die scheinheilig angeben, mit ihrem Boykott deutlich machen zu wollen, „dass wir durch unsere Musik unsere Musik Widerstand gegen Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung ausüben“, so die Islam Chipsy Band. Hello Psychaleppo gibt an, von der Beteiligung der Botschaft nichts gewusst zu haben. Die Beteiligung der israelischen Botschaft als Sponsor steht jedoch gut lesbar – auch für arabische Musiker – seit geraumer Zeit auf der Homepage des Festivals.

Gut lesbar – auf für arabische Künstler – die Partner des Veranstalters auf der Veranstalterseite

Muslimischer und linker Israelhass in Reinkultur

Der Vorgang weckt Erinnerungen an eine BDS-Kampagne gegen ein spanisches Reggae-Festival vor zwei Jahren. Auch hier wurde durch den BDS eine Kampagne losgetreten. Weil der jüdische und US-amerikanische Reggaemusiker Matisyahu keine Erklärung für „das palästinensische Recht auf einen Staat“ unterstützt, konnte eine „Israel-Boykott-Gruppe“ den Veranstalter dazu bewegen, den Künstler wieder auszuladen.

BDS gibt an, sich gegen die israelische Besiedelung zu richten und zielt darauf ab, Produkte aus jenen Gebieten zu boykottieren, die sie als »illegale israelische Siedlungen im Westjordanland«  bezeichnen. Real indes haben die vielschichtigen Gruppierungen, die im Namen von BDS agieren, sich von »Siedlungsgegnern« zu offen antisemitischen Organisationen gewandelt. Sie beschuldigen Israel, ein illegitimer Apartheidstaat ohne Existenzrecht zu sein und rufen zu umfassenden Sanktionen im Stil von Südafrika auf, mit dem Ziel, dass Land in den Zusammenbruch zu führen.

Brutstätten für Antisemitismus

An Dutzenden US-amerikanischen Universitäten, in Europa und Südafrika organisieren BDS-Gruppen »Israel-Apartheid-Wochen« und sind nach Einschätzung von israelischen Beobachtern unter dem Deckmantel der Siedlungsbegrenzung zu Brutstätten für Antisemitismus geworden. So berichten jüdische Studenten an diesen Universitäten über massive Feindseligkeit und Einschüchterungen.

An der linkspolitisch okkupieren Berliner Humboldt-Universität verhindern antisemitische BDS-Schreihälse eine Veranstaltung mit einer Knesset-Abgeordneten (JouWatch berichtete), was jedoch in Zeiten eines Heiko Maas und seinem breit angelegten Kampf gegen die einstige Meinungsfreiheit wohl in diesem Land mittlerweile als Petitesse abgetan werden wird.

„Sie haben antisemitische Motive“

Der israelisch-arabische Psychologe und Islam-Experte Ahmad Mansour findet einmal mehr klare Worte für die beschämende Boykott-Kampagne. „Dem BDS und ihren Unterstützern geht es nicht um die Lösung des Nahostkonflikts oder das Wohl der Palästinenser“, so Mansour gegenüber der Morgenpost. „Sie haben antisemitische Motive. Sie wollen Israel als Staat unabhängig von der Politik der Regierung dämonisieren und diskreditieren.“ (BS)

 

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