Angelas Büchse der Pandora

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Freut sich auf die neuen Menschen, die nach Deutschland strömen: Angela Merkel (Foto: Collage)

Auf Weisung des olympischen Zeus hatte Hephaistos die erste Frau aus Lehm geschaffen. Er nannte sie Pandora. Hesiod bezeichnete sie als ein hässliches Übel (καλὸν κακόν). Sie war die Strafe für die Menschheit, weil Prometheus das Feuer gestohlen hatte. Allerdings muss es sich heute um einen Übersetzungsfehler handeln, denn auf Erden trägt sie den Namen Angela.

Von Claudio Michele Mancini

Der Gott des Olymps wies Pandora an, den Menschen die Büchse zu schenken und ihnen mitzuteilen, dass sie unter keinen Umständen geöffnet werden dürfe. Doch auch das halte ich angesichts der Entwicklung hierzulande für ein Gerücht. Angela öffnete die Grenzen. Und wir wissen, wie die Geschichte weiterging. Die deutsche Politik ist maßgeblich an den kranken Auswüchsen des eigenen Handelns beteiligt.

Wie verkündete Frau Merkel nach dem Treffen mit UN-Flüchtlingskommissar Grandi an? Europa könne weitere Flüchtlinge verkraften. Die Bundeskanzlerin wies allerdings den Vorwurf zurück, sie habe im September 2015 die Grenzöffnung angeordnet. „Die waren ja schon offen, es waren ja schon 400.000 gekommen. Es habe sich damals um eine Ausnahmesituation gehandelt“. Aha, denke ich. Und was ist dann mit den restlichen 750.000, die nach der vor drei Tagen zitierten Ausnahmesituation bis heute nach Deutschland strömten? Fallen die der Einfachheit halber unter den Tisch? Sie kosten den deutschen Steuerzahler jährlich 12 Milliarden Euro. Wie viele Schulen man für dieses Geld wohl hätte sanieren können, weil unserer Angela Bildung doch so wichtig ist?

Kommen wir zu unseren Nachbarn. Italien zieht jetzt andere Saiten auf. Endlich! NGO’s dürfen keinen italienischen Hafen mehr ansteuern und man hat der libyschen Armee die Verantwortung aufgeladen. Brüssel soll für die Überwachung 40 Milliarden Dollar bezahlen. Wie schön. Ob dieser Wahnsinn mit den dortigen Warlords funktioniert? Immerhin landet Merkel sogleich einen neuen Coup: Deutschland stellt weitere 50 Millionen Euro für die Flüchtlingshilfe in Aussicht. Schließlich sind es ja nur Steuergelder. Sie sprach von einer engen Abstimmung mit Frankreich, Italien und künftig auch Spanien beim Thema Flüchtlinge und wies auf das nächste Treffen der vier Regierungen zu diesem Thema am 28. August in Paris hin. Als würde man sich mit Geld freikaufen können und gleichzeitig glauben. Was geht in Politikerhirnen eigentlich vor?

Seit Angela Merkel die Schleusentore freier Zuwanderung geöffnet hat, ist unsere Welt in Europa in einem gewaltigen Umbruch. Deutschland wurde von Migranten jedweder Art geflutet. Nun müssen wir mit all ihren Begleiterscheinungen damit leben. Selbst die jetzt plötzlich an den Tag gelegte, restriktive Politik wird daran kaum etwas ändern. Im Gegenteil. Jetzt offenbaren sich die Fehler unserer Polit-Elite. Spätestens, seit Kriminalbeamte Dokumente fälschen, um im Falle Anis Amrin eklatante Fehler zu vertuschen, ist der Höhepunkt der Unfähigkeit unserer Regierung überschritten. Wie ist diese Sache eigentlich ausgegangen? Ach ja, die Wahlen…! Wen wundert es, wenn man von diesem Vorfall nichts mehr hört.

Die Angst vor terroristischen Anschlägen ist längst Alltag geworden. Europa wirkt wie ein zahnloser Tiger, der solchen Gewaltakten kaum etwas entgegenzusetzen hat. Da nützt es nur wenig, zur Abwehr Polizei und Sicherheitskräfte aufzurüsten. Noch weniger aber nutzen salbungsvolle Auftritte der Politiker, die mit Betroffenheitsminen der Bevölkerung ihr grenzenloses Mitgefühl versichern. Am meisten erstaunt mich immer wieder die bejammernswerte Hirnleere von Berufsschwätzern, die im Bundestag aller Welt erklären, welche Wohltaten und Segnungen sie dem Volk zuteilwerden lassen.

Ursache und Wirkung – diese Parabel scheinen jene politischen Verantwortlichen nicht verstehen zu wollen. Vorsätzlich, fahrlässig, unverantwortlich. Zusammenhänge mit Aufrüstung totalitärer Despoten? Nein…, die gibt es nicht. Stattdessen die immer gleichen, standardisierten Worthülsen, die über die Medien auf den Bürger herabrieseln, hat zynische Züge angenommen. Frankreich, Belgien, Deutschland und nun erneut England erleben das reinste Armageddon. Abschiebungen kaum möglich, Gerichte überfordert, Strafjustiz unfähig, Knäste überfüllt, das sind Fakten, die unter allen Umständen vom Wahlvolk ferngehalten werden müssen.

Inzwischen zählen wir in nur 2 Jahren über 57 terroristische Anschläge in europäischen Städten. Islamisten, die im Namen Allahs auf europäischen Boden blutige Gemetzel veranstalten, werden zumeist verharmlost. Das Einzige, was dem Bürger „nahe“ gebracht wird, ist die Tatsache, dass Terroranschläge nicht zu verhindern sind. Ich bin es leid, mir dümmlich-verkrampfte Politikerfloskeln anzuhören, die wie auf einer defekten Schallplatte den immer gleichen Betroffenheits-Stumpfsinn von sich geben.

Ursache und Wirkung – diese Parabel scheinen jene politischen Verantwortlichen nicht verstehen zu wollen. Vorsätzlich, fahrlässig, unverantwortlich und arrogant. Zusammenhänge mit Aufrüstung totalitärer Despoten? Zunehmende soziale Spannungen durch Migrationen? Milliardenausgaben für Sozialschmarotzer, die in Deutschland noch nie gearbeitet haben und wahrscheinlich auch nie arbeiten werden? Nein…, das alles gibt es in Zeiten der Wahlen nicht, solange man den Missstand nicht dem politischen Gegner in die Schuhe schieben kann. Stattdessen die immer gleichen Worthülsen, die über die Medien auf den Bürger herabrieselt, sie haben zynische Züge angenommen. Zum Glück kam der Diesel-Skandal dazwischen. Dumm nur, wenn Schulz die Versäumnisse der Autobosse anprangert, während sein Genosse aus Niedersachsen im Aufsichtsrat von VW sitzt.

Kein Wort zu den Folgen der Kriegstreiberei, der Ausplünderung von Schwarzafrika und Entwicklungshilfen, die wider besseren Wissens ausbezahlt werden und dennoch Despoten die Taschen füllen. Nicht eine einzige kritische Anmerkung zu den wahren Ursachen gewaltiger Flüchtlingsströme. Und die ach so umtriebigen Journalisten? Jener linken Brut, die normalerweise ob dieser menschlichen Perversion vor Empörung aufschreien müsste, ist eine solche Nachricht gerade eine Randbemerkung wert, währenddessen laut UNESCO berichtet wird, dass nach der letzten Schätzung mehr als 6 Millionen geistig unterentwickelte Muslime in den Startlöchern an den Gestaden des Mittelmeers sitzen.

Es mag naiv klingen, aber mit Verträgen über „Einhundertmilliarden“ Dollar, die für Waffenlieferungen alleine mit den USA abgeschlossen hat, hätte man Brunnen bohren, halb Afrika bewässern können, landwirtschaftliche Geräte und Güter liefern, Flüchtlinge vor Ort ernähren, Erwachsene ausbilden und Schulen zuhauf gründen können. Nein…, Waffen, Öl und Tote, die bringen den wahren, reinen Gewinn. Zerstörung, Leid und Flüchtlingswahnsinn scheinen ganz im Sinne der Regierenden, der Banken und der Waffen-Industrie zu sein. Da stellt sich die Frage, wer schlimmer ist. Ein Moslem, der eine Granate in die Menge wirft, ein Politiker, der skrupellos Waffen an Irre verkauft oder Banken, die diese Sauereien finanzieren.

Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Europa wird es ausbaden müssen. Nun ja, nach den Wahlen wird ja alles besser. Schulz würde es ja richten wollen. Merkel auch. Mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich die vielen Plakate unserer Top- Märchenerzähler an den Straßenrändern über mich ergehen lassen muss.