Wenn es für Merkels Gäste etwas exklusiver sein darf: Edel-Herberge wird Flüchtlingsunterkunft

(Symbolbild: gemeinfrei)
Wenn es für Angela Merkels Gäste mal wieder etwas luxuriöser sein soll (Symbolbild: gemeinfrei)

Köln – Die frühere Edel-Herberge, das ehemalige Bonhotel in der Kölner Bonner Straße ist nun umgebaut und warten auf seine neuen Gäste. Am Mittwoch sollen 150, ausschließlich alleinreisende männlichen Flüchtige, in die Edelunterkunft einziehen für die der Steuerzahler auch aufgrund von staatlichem Versagen satte 9,2 Millionen Euro an Umbaukosten berappen musste.

Am Mittwoch wird die ehemalige Edel-Herberge in Köln, das Bonhotel, seine Pforten nach einer sündhaftteuren Rundumsanierung für seine neuen Gäste – 150 alleinreisende männliche Flüchtlinge- wieder öffnen. Die hereingeflohenen Männer werden über frisch renovierte Marmorböden, über die  schon Bud Spencer, Diego Maradona oder Larry Hagman flaniert  sind – ihre 93 Einzel – und Doppelzimmer erreichen und dort dann logieren.

Wenn der Staat mal wieder Geld verpulvert

Die Stadt Köln hatte 2014 das Hotelgebäude in einer Zwangsversteigerung für 5,8 Millionen Euro erstanden und den Kaufpreis aufgrund des immensen Drucks, den Angela Merkels Politik und der zugehörige  Flüchtlingshype auf die Kommunen ausübte, als gerechtfertigt angesehen. Und wie so oft, wenn staatliche Stellen wieder einmal glauben, es besser und günstiger als die Privatwirtschaft zu können, liefen die Kosten für den Umbau der noblen Flüchtlingsunterkunft komplett aus dem Ruder.

Der Pächter erstritt sich nach monatelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen eine Ablösesumme von 700.000 Euro. Hinzu kam, dass das marode Gebäude für 1,3 Millionen Euro saniert und der Brandschutz nachgerüstet werden musste. 2016 kam dann noch ein Wasserrohrbruch hinzu, der den Steuerzahler nochmals 1,5 Millionen Euro kosteten, da die gesamte Wasserleitung ausgetauscht werden musste.

„Anschauungsobjekt mit großer Symbolkraft“

„Wir haben viel Lehrgeld bezahlt“, so der Wohnungsamtsleiter Josef Ludwig am Montag bei der „Macht-hoch-die Tür-die-Tor-macht-weit“- Aktion für die neuen Bewohner. Ludwig benannte jedoch nicht, wen er mit „wir“ so genau meint. Denn der Steuerzahler berappte schlussendlich für die Sanierung inklusive des staatlichen Versagens satte 9,2 Millionen Euro für die edle Flüchtingsunterkunft. Nicht eingerechnete die Folgekosten, die die neuen Gäste tagtäglich produzieren.

Fast schon dreist zu nennen die Show des Amtsleiters, der bei der Vorstellung der Nobelunterkunft ein Stück Wasserrohr als „Anschauungsobjekt mit großer Symbolkraft“ mitbrachte, so der Kölner Stadtanzeiger. Stehe es doch für die zahlreichen Fehlschläge. Wieder einmal bezahlt vom dummen Steuermichel. (BS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.