Weiteres Facebook- Löschzentrum in Essen

(Bild: JouWatch)
Facebook is watching you (Bild: JouWatch)

Ganz nach Heiko Maas (SPD) Geschmack und Order: In Essen eröffnet ein weiteres Facebook-Löschzentrum, das insbesondere „Flüchtlingen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine Chance“ bietet, so der CDU-Jubel. Bei den nun 500 neuen Arbeitsplätzen soll es jedoch nicht bleiben.

Der von Bundesinnenminister Heiko Maas initiierten Säuberungsaktion kommt Facebook willig nach und eröffnet ein weiteres Löschzentrum in Essen, das nach Berlin ab Herbst loslöschen wird. Dort sollen 500 fleißige Helferlein das Portal von Hasskommentaren, Tötungsszenen oder verbotene Pornoinhalten bereinigen. Wie eine Facebooksprecherin bestätigte, soll es bei den  geplanten 500 Arbeitsplätzen jedoch nicht bleiben.

Essener CDU freudig erregt, da „Flüchtlinge und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“ bevorzugt gesucht werden

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) stimmt freudig erregt in den Lobgesang ein, da die neuen Arbeitsplätze die Möglichkeit bieten“, die ausgeprägten mehrsprachigen und interkulturellen Kompetenzen in Essen einzubringen“. Das sei ein großer Wettbewerbsvorteil unserer Stadt“, betonte der CDU-Funktionär explizit.

Denn: Aus den Stellenanzeigen geht –  wie die WAZ berichtet – hervor, dass Facebook Mitarbeiter sucht, die u.a. fließend Persisch, Türkisch, Kurdisch oder Arabisch sprechen. Für die  Essener CDU ein Zeichen dafür, dass die Gäste ihrer Chefin dort eine Chance bekommen, „in der Arbeitswelt Fuß zu fassen oder sich beruflich neu zu orientieren“. Denn vornehmlich sollen Flüchtlinge und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wegen ihrer „Multilingualität“ im Zensurstadel eingesetzt werden. Auf der Suche nach diesen passenden Mitabeitern habe sich die Arbeitsagentur auch schon gemacht und einen Informationsveranstaltung für geeignete Bewerber angeboten.

Verdi sorgt sich um Deutschlands neues Prekariat

Verdi, einer der Gewinnler von Merkels Politik, Deutschland mit mehrheitlich muslimischen, schlecht bis gar nicht ausgebildeten Prekariat  zu fluten, meldet jedoch bereits Bedenken an: „Aus einschlägigen Erfahrungen mit der Call-Center-Branche werde man sich die Arbeitsbedingungen genau anschauen müssen“, so jene Gewerkschaft, die auf keiner linken oder linksextremistischen Demonstration fehlt. (BS)

 

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