Merkel wird in Hessen ausgebuht

(Symbolbild: JouWatch)
Merkel bei Wahlkampfauftritt ausgebuht (Symbolbild: JouWatch)

Hessen / Gelnhausen (Main-Kinzig) – Der Wahlkampfauftakt der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Hessen hätte viel schlechter nicht starten können. Am Montag wurde sie im hessischen Gelnhausen mit „Hau ab, hau ab“-Rufen begrüßt. Es folgen während ihrer Wahlkampfrede Pfiffe, Buh-Rufe und Trillerpfeifen.

Um 16:45 Uhr landete der Helikopter der Bundeskanzlerin im hessischen Gelnhausen. Mit Polizeigeleit und zwei Limousinen wurde Merkel dann zum Rathaus eskortiert, wo sie in Anwesenheit ihres Parteisoldaten Peter Tauber, sowie Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) zu rund 1.500 Gelnhäusern sprach.

Empfangen wurde Merkel jedoch auch von Gegendemonstranten – darunter rund 150 AfD-Anhänger, die laut und vernehmlich mit „Hau ab, hau ab“-Rufen klar machten, was sie von der Bundeskanzlerin halten. Auch wenn die Mainstreampresse wie die Osthessen-News von einem reibungslosen Einsatz ohne Störungen berichten, zeigen Aufnahmen selbst der öffentlich-rechtlichen hessenschau deutlich das Ausmaß des Unmuts, kundgetan durch anhaltende Pfiffe und Buh-Rufe und Trillerpfeifen.

Die Buhrufe der Windkraftgegner sowie der rund 150 AfD-Anhänger ließen die Kanzlerin laut Mainstream „kalt“. Zu einer Demokratie gehöre es dazu, dass jeder seinen Unmut äußern könne. Aber ein wenig zuhören sei manchmal auch nicht schlecht, so die Bundeskanzlerin, die wie keine andere Politikerin der jüngeren, deutschen Geschichte demokratische Werte ausgehöhlt hat. Besonders laut wurden die Pfiffe, als Merkel das Thema innere Sicherheit ansprach und über die zunehmende Bedrohung durch den „islamischen Terror“ fabulierte.

Am 25. August wird Merkel Hessen weiterhin – dann in Fulda- beglücken. Zudem stehen noch  Auftritte in Gießen am 21. September an und einen Tag später in Heppenheim. (BS)

Anzeige