Breitbart LIVE: Trump erzählt der Welt einmal ein paar Takte …

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Spricht gerne deutlich: Donald Trump (Foto: Shutterstock/shutterstock_554707204)

Mit Donald Trump verbindet mich einiges. Der US-Präsident ist Milliardär. Und Milliardär wäre ich auch gern. Nicht absolut dringend, aber abgeneigt bin ich nicht.

Max Erdinger

Als Millionär kommt man sich jedenfalls vor wie ein Sozialfall. Weil das kein schönes Gefühl ist, bin ich auch kein Millionär. Im Grunde trennt mich von Donald Trump so ziemlich alles. Was den Mann getrieben hat, das hat mich selbst nie wirklich interessiert. Aber weil ich tolerant bin, unterstelle ich natürlich nicht, daß jemand, der den ganzen Tag ans Geld denkt, ein Depp sein muß. Trump ist alles andere als blöd.

Bei Breitbart gab es eine Live-Reportage von der Unterzeichnung eines neuen Präsidentendekrets, mit dem Trump das intellektuelle Eigentum amerikanischer Unternehmer und Erfinder schützen will. Trump steht auf dem Standpunkt, daß Länder wie China viel zu lange kostenlos von westlichem Know-How profitiert hätten, um sich in Positionen zu bringen, aus denen heraus sie sich erlauben können, „auf Augenhöhe“ behandelt werden zu wollen. Ich kann Trump gut verstehen. Praktisch alles, was der „weiße Mann“ zum Segen der gesamten Menschheit erfunden, entdeckt und weiterentwickelt hat, wird allerweil gegen ihn verwendet. Damit muß Schluß sein. Wer selbst nicht in der Lage ist, das zu erforschen und zu entwickeln, was er gerne hätte, der übt sich gefälligst in Verehrung und Demut denen gegenüber, die dazu in der Lage gewesen sind. Und er zahlt Lizenzgebühren.

Weitergedacht heißt das, daß die Amerikaner uns Deutschen eine gigantische Summe zu überweisen haben für Karl Benz, Wernher von Braun und Konrad Zuse. Für Karl Marx dürfen sie ein paar Dollar abziehen, weil: Donald Trump ist ein feiner Kerl und wir sind großzügig. (ME)

 

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