Was sonst noch passiert ist in den letzten vierzehn Tagen im Irrenhaus Erde

Foto: Durch Vadim Sadovski/Shutterstock
Es sieht nicht gut aus für unsere Erde (Foto: Durch Vadim Sadovski/Shutterstock)

Ob es die Postmoderne ist, die alles immer schlimmer werden lässt, oder doch nur das Internet, das jedem den Echtzeitzugriff auf alle Neuigkeiten der Welt ermöglicht sei dahingestellt. Fakt ist, dass es viel mehr Abgründiges gibt, als man berichten kann. Hier eine unsortierte und leider bei weitem nicht vollständige Liste einiger gesammelter Kleinigkeiten, die in den vergangenen zwei Wochen durch die englischsprachige Nachrichtenwelt gingen.

Von Ingmar Blessing

Noch ein Hinweis zur Liste. Ab und an begegnen einem „Klickfallen“, also übertriebene oder irreführende Schlagzeilen, die mit ihrem Sensationsgehalt möglichst viele Leser anlocken sollen. Leider ist das bei den folgenden Titeln nicht der Fall. Die Welt ist tatsächlich so irre.

Eine kleines Detail als großes Zeichen unserer Zeit gab es gestern auch bei einem Video des Journalisten Tim Pool zu sehen. Das Video handelte von den zu dem Zeitpunkt noch bevorstehenden Ausschreitungen in Charlotte, wo die Antifa und weiße Rassisten aufeinander losgingen und es auch einen Toten gab, als ein Auto in eine Menschenmenge fuhr. Pool wusste zum Zeitpunkt noch nichts davon und beschrieb, wie austauschbar die einzelnen Ideologien doch seien. Egal für welche Seite man ist, das Grundmuster ist immer das selbe. Die Schuldigen am Übel der Welt (weiße Männer, Juden, Kapitalisten etc.) sind wie bei einer Schablone austauschbar, sie dürfen entmenschlicht werden und müssen mit allen Mitteln attackiert werden.

An einer Stelle (3:05) beschreibt er dabei die Sichtweise von Nazis mit: „Juden kontrollieren die Medien, Juden kontrollieren die Banken und sie sind verantwortlich für alle Kriege auf der Welt,“ und weist dann darauf hin, dass man anstatt Juden eben auch Kapitalisten, weiße Männer oder Ungläubige einsetzen kann und es kommt jedes Mal das gleiche dabei heraus.

Bezeichnenderweise – für unsere Zeit, für unsere Lügenmedien, für unsere von verdeckten Interessen zerfressene Öffentlichkeit – blendet er bei diesen Worten zum Selbstschutz vor Verleumdung und trotz des offensichtlichen Zusammenhanges den folgenden Satz ein: „Bitte auf den Kontext achten: Ich mache mich über Personen lustig, die Juden hassen.“

So weit sind wir also gekommen. Das gegenseitige Vertrauen in der Welt, es liegt auf Höhe des Gefrierpunktes. Ich frage mich, wie lange eine Gesellschaft in einem solchen Zustand des gegenseitigen Belauerns existieren kann, bevor sich ihre Mitglieder mit dem Messer an die Kehle gehen.

Wandere aus, solange es noch geht!
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