Explosion in Dresden – Polizei prüft Spuren zur linksradikalen Szene

(Bild: JouWatch)
Mit Steuergelder finanzierter, linksextremistischer Terror (Bild: JouWatch)

Nach einer Explosion in einem leerstehenden Wohnhaus in der Dresdner Neustadt prüfen die Ermittler eine mögliche Spur zur linksradikalen Szene in Berlin. Offenbar wurde der Sprengsatz per Funk gezündet.

Am vergangenen Dienstag haben Unbekannte in einem leerstehenden Wohnhaus in der Dresdner Neustadt einen Sprengsatz gezündet. Nach Angaben der Polizei wurden das Haus und mehrere Autos durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Die Immobilie gehört der in linken- und linksextremistischen Kreisen verhassten Berliner CG-Gruppe, die in Dresden für rund 85 Millionen Euro in der Dresdner Neustadt die Königshöfe, in eine Wohnanlage mit 250 Wohnungen umbaut. Geplante Fertigstellung ist Ende 2019.

Gewaltbereite Linksextremisten, auch liebevoll „Gentrifizierungsgegner“ oder „Autonome“ genannt

Wie der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, sei die Immobiliengruppe und ihre Partner in Berlin bereits schon mehrfach Opfer von Anschlägen geworden, die der „autonomen Szene“ – so die Bezeichnung des Spiegels für gewaltbereite Linksradikale – zuzuordnen seien. In der der Rigaer Straße, wo diese „Autonomen“ Häuser besetzt halten, will die CG-Gruppe ebenfalls ein Bauprojekt realisieren.

Dort verüben sogenannte „Gentrifizierungsgegner“ aus dem linksextremen Spektrum immer wieder Anschläge auf Luxusbauprojekte in den Innenstadtbezirken. Häufig werden die Gebäude während der Bauzeit durch Steinwürfe auf Fenster – was von den Linksextremisten als „Entglasung“ bezeichnet wird – attackiert. Fassaden werden mit Farbbeuteln und Farbe gefüllten Flaschen beschädigt, mitunter kommt es zu Brandstiftungen. Ebenfalls attackiert werden zunehmend Architektur- oder Immobilienbüros.

Beamte stufen den Vorfall als besorgniserregend

Laut dem Spiegelbericht sollen Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes den Sprengsatz, der in Dresden detonierte, untersucht haben und gehen aktuell davon aus, dass die Ladung aus den Inhaltsstoffen sogenannter Polenböller gebaut und offenbar per Funk gezündet wurde.

Die Beamten stufen den Vorfall als besorgniserregend ein, da man eine derartige Sprengkraft bei vergleichbaren Fällen noch nicht gesehen habe. Neben der Spur nach Berlin gehen die Ermittler auch der These nach, dass womöglich eine bisher unbekannte Gruppe in dem Haus einen Sprengversuch unternommen hat. (BS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...