Englische Buchmacher: Chancen stehen schlecht für Schulz

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Master of Desaster (Foto: Collage)

„Ich rechne damit, dass ich gute Chancen habe, Bundeskanzler zu werden“, sagte der ehemalige Bürgermeister von Würselen Martin Schulz in seinem Sommerinterview mit dem Staatssender ZDF.

Von Collin McMahon

Doch englische Buchmacher sehen das offenbar anders. Laut Oddschecker.com liegen die Chancen des EU-Parlamentspräsidenten a.D. auf das Kanzleramt zwischen 1:5 und 1:8. Am nächsten dran sind noch Karl-Theodor zu Guttenberg (1:50), Katja Kipping (1:50) und Frauke Petry (1:33 bis 1:100).

Mit Wetten auf Angela Merkel kann man bei englischen Buchmachern nur negative Renditen erzielen – von 1:1/8 bis 1:1/12.

Petr Bystron von der AfD Bayern hatte bereits im Mai 2016 erkannt, dass Schulz nur kandidiere, weil ihm sonst kein wichtiger Job in der SPD offenstehe: „Wen will die SPD ins Rennen schicken? Einen Apparatchik wie Schulz! Der sucht seit Wochen eine Versorgungsanstalt, weil er nicht mehr zum dritten Mal Präsident des Europäischen Parlaments werden kann. Und jetzt kriegt er dieses Pöstchen…“ (des Kanzlerkandidaten.)

Unsere Wette: Genosse Schulz wird sich damit in eine traditionsreiche Reihe gescheiterter und längst vergessener Kanzlerkandidaten wie Rudolf Scharping, Peer Steinbrück und Frank-Walter Steinmeier einreihen und zur konstituierenden Sitzung des Bundestages am 7. Oktober als einfacher Hinterbänkler Platz nehmen. Wie stehen darauf wohl die Wetten?