Verharmlost der „Spiegel“ die Sexsklaverei?

(Foto: Durch John J Brown/Shutterstock
In Newcastle hat sich schlimmes zugetragen (Foto: Durch John J Brown/Shutterstock)

„Menschen“ waren es auch, fast ausnahmslos „Männer“, allerdings in ihrer Mitte eine „Frau“, die im englischen Newcastle ein „Netzwerk“ gebildet hatten, dessen Ziel man salopp als kontrolliertes Vergewaltigen beschreiben kann. Bis heute hat die örtliche Polizei im Zuge der „Operation Sanctuary“ 461 „Menschen“ festgenommen und 278 Opfer ausgemacht. 93 Täter wurden inzwischen bestraft. Spiegel online schreibt betont unaufgeregt: „Die Täter wurden unter anderem wegen Vergewaltigung und Menschenhandels verurteilt. Zwischen 2011 und 2014 haben sie ihre Opfer mit Alkohol, Cannabis, Kokain und anderen Drogen gefügig gemacht und missbraucht. Teilweise boten sie den Mädchen Alkohol und Drogen gegen Sex an. Sie sollen die Mädchen auch anderen Männern zum Sex überlassen haben“ (hier).

Von Michael Klonovsky

Die besagten „Männer“ sind zwischen 27 und 44 Jahre alt (wichtig!). „Fast alle sind gebürtige Briten mit asiatischen Wurzeln“, schreibt Spiegel online und lässt auch das entscheidende Detail nicht weg, dass sich viele der Täter „bereits aus Kindertagen“ kannten. Ausgerechnet eine Labour-Abgeordnete forderte nun die Regierung auf, zu untersuchen, warum die meisten Männer in derartigen Missbrauchszirkeln, mit denen Brit_*Innen inzwischen eine gewisse Routine haben, pakistanischer Herkunft seien. „Hat das kulturelle Gründe? Gibt es eine Art von Austausch in diesen Communitys?“,  fragte sie.

Spiegel online beruhigt: „Die Polizei betonte, die Täter im Fall Newcastle entstammten verschiedenen ethnischen Gruppen.“ – Allein in Pakistan gibt es nämlich, anders als in Sachsen, 14 verschiedene Ethnien, von den achtbaren Belutschen bis zu den wackeren Paschtunen! – „Fälle wie in Newcastle und Rotherham seien nicht typisch für sexuellen Missbrauch.“ Logisch, denn wären sie typisch, müsste ja fast ca. jede sagen wir zehnte Britin schon mal von einer pakistanischen Partygesellschaft hergenommen, gefügig gemacht und gruppengemauselt worden sein. Von derartigen Dimensionen kann aber keine Rede sein, und einzig rechte Hetzer behaupten, solche Fälle hätten neuerdings etwas Typisches. In Rotherham und Rochdale etwa sind zwischen 1997 und 2013 nur geschätzte anderthalbtausend Kinder und Jugendliche auf die beschriebene Weise sexuell missbraucht worden, das jüngste Mädchen war immerhin schon elf, und etwa 100 Babys wurden als Folge dieser unfreiwilligen Affären geboren – die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind bei einem Haushaltsunfall gezeugt wird, liegt um ein Vielfaches höher, wie Ihnen z.B. der süddeutsche Beobachter Heribert P. bestätigen wird. Erfreulicherweise berichtet die nahezu gleichnamige Zeitung noch unaufgeregter über die Missbrauchs-Großbagatelle als der Spiegel (hier); kultursensibel wird jeder integrationskraftzersetzende Hinweis auf die Herkunft der, nun ja, Täter vermieden, ein „Netzwerk“ bot Mädchen für „Sex-Partys“ an, das macht ja jeder Escort-Service hierzulande auch.

Woran mag es liegen, dass bei diesen Sexsklaverei-Ausnahmefällen durchweg muslimische „asiatische“ Täter durchweg weiße Mädchen zwangsbespringen? Hat das ethnisch-kulturelle Gründe? Ich will sie verraten, es sind derer drei. Männer aus dieser Sphäre können mit Frauen im erotischen Sinne gemeinhin ungefähr so viel anfangen wie ein Gorilla mit einer Violine. In dieser Welt steht, erstens, der Mann über der Frau, zweitens (man weiß nicht recht, warum), der Orientale über dem Weißen, drittens der Reine (Moslem) über dem Unreinen (Ungläubigen). Es gibt also gleich drei einander überlagernde Verachtungsgründe, die aus den weißen Unterschichtsmädels so etwas wie geilen Fickdreck machen. Geiler weißer Fickdreck, so ungefähr dürften diese Typen über die Mädchen gedacht haben. Dominieren und Erniedrigen gehören zur maskulinen Sexualität, das ist tief in die genetische Grundausstattung des sexuellen Verfolger- und Niederwerftiers eingeschrieben. Der Zivilisierte genießt, schweigt, sublimiert und reißt sich zusammen. Der Barbar, wenn er darf, kostet seine Primatenlust am Unterwerfen und, zivilisiert gesprochen, Schänden aus. Die Zivilisation braucht Zeit. Sowohl beim Aufbau als auch beim Demoliertwerden.