Das zweite Wunder von Duisburg

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Duisburg wird ein Wüstenstaat (Foto: Autorin)

Die Islamisierungsbeschleuniger und Förderer des radikal-fundamentalistischen Islams der Stadt Duisburg sind überglücklich: Zusätzlich zur türkischen Marxloher DITIB-Merkez-Protzmoschee („Wunder von Duisburg“), für die damals das Land und die EU jeweils 1,6 Mio. Euro zahlten, wird jetzt in Duisburg-Meiderich eine neue arabische Moschee mit Kültürzentrum gebaut! Die arabischen Christen- und Judenhasser wollen sich schließlich auch verbessern! Die Moscheegrube an der Winterstraße ist schon ausgehoben, doch Details zur neuen Moschee mit Unterrichtsräumen in Duisburg-Meiderich sind noch nicht bekannt.

Von Verena B.

Die alte Moschee der Milli Görüs in Bruckhausen wird dem Grüngürtel weichen. Die Verhandlungen waren schwierig. Nun geht es an die Winterstraße.

Der Abriss des halben Ortsteils Bruckhausen (JouWatch berichtete) ist eines der Megaprojekte, an dem die Stadt seit acht Jahren arbeitet, um den „Grüngürtel Nord“ zwischen Thyssen-Krupp und der Wohnbebauung zu realisieren. 170 Häuser wurden abgerissen, in diesem Jahr sollen 500 Bäume und Sträucher gepflanzt werden, im Herbst will die Stadt den neuen Park freigeben.

Kosten der neuen Moschee

Rund 60 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten für die „Aufwertung“ des Stadtteils, die Hälfte der Summe wird am Ende alleine der Kauf der Grundstücke und der Abriss verschlungen haben. Von Problemen, die vor allem der Ankauf der Häuser mit sich bringt, ist selten die Rede. Doch hinter den Kulissen wird verhandelt und gefeilscht: Die Stadt lässt sich dabei sogar auf Grundstücksdeals mit Organisationen ein, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Der Wert des Meidericher Grundstücks soll bei rund 330.000 Euro liegen, Geld wird indes nicht fließen: Es soll ein Tauschgeschäft werden, das Neubau-Grundstück als Abfindung für die Aufgabe des alten Domizils gelten. Öffentlich wird dieser Deal übrigens nicht diskutiert werden: Der Rat soll Anfang März transparent hinter verschlossenen Türen zustimmen!

Seit zwei Jahren waren nur noch eine Handvoll Grundstücke strittig. Eines davon gehört dem Mevlana-Moscheeverein. Das Haus an der Bayreuther Straße liegt kurz vor der Kreuzung zur Dieselstraße, beherbergt neben der Moschee noch zahlreiche Unterrichtsräume. Als „sehr schwierig“ bezeichnet das Immobilien-Management in einem internen Papier die langen Verhandlungen mit dem Eigentümer. Am Tisch sitzt bei den Gesprächen auch nicht der Moscheeverein selbst, sondern die „Europäische Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft“, kurz EMUG, die die Gotteshäuser der frommen Muslime verwaltet.

Dem Verfassungsschutz zufolge hat die Milli-Görüs-Bewegung das Ziel, „das demokratische System, das als westliche bzw. bürokratische Ordnung bezeichnet wird, zu überwinden und durch die gerechte Ordnung des Friedens und der Verständigung zu ersetzen, die auf dem Islam basieren soll.“ Das ist sehr vage beschrieben und man versteht es nicht wirklich. Die Autorin erklärt es weiter unten.

Zwei Wohnungen für die Vorbeter

Der Moscheeverein ist allerdings nur bereit, sein bisheriges Domizil herzugeben, wenn die Stadt ein Grundstück für einen Neubau bereitstellt. Eine Moschee mit Sozialräumen, zwei Wohnungen für die Vorbeter und drei kleine Läden sollen darauf entstehen können. Nach Jahren haben sich jetzt offenbar beide Seiten auf ein Areal geeinigt, ein 6800 Quadratmeter großes Grundstück neben der A59 an der Winterstraße in Meiderich. Knapp die Hälfte ist Bauland, der Rest soll eine Art Parkfläche an der Moschee werden.

Das Gebäude an der Winterstraße wird nach Informationen der WAZ nur zu einem kleinen Teil als Gebetsraum genutzt. Der weitaus größere Teil soll als Kulturzentrum zur Verfügung stehen und bis zu 200 Personen Platz bieten. Das Areal ist 6800 Quadratmeter groß.

Details zum Bauwerk will die Gemeinde erst in einigen Wochen mitteilen – momentan seien wegen der Urlaubszeit keine Ansprechpartner erreichbar, heißt es.

Bauaufsicht Duisburg überwacht die Baustelle

Die Baugrube ist bereits ausgehoben, entlang der Grundstücksgrenze zum benachbarten Wohnkomplex sind Spundwände gesetzt, um die dortigen Parkplätze zu erhalten.

Zur Moschee gehören laut Hinweis auf dem Bauschild auch 46 Stellplätze. Die Baustelle wird von der unteren Bauaufsicht Duisburg überwacht. Die Baugesellschaft stammt aus Dortmund, sie stellt auch den Bauleiter. Neben dem Gebetsraum und Aufenthaltsräumen sind auch Unterrichtsräume vorgesehen.

Wer ist der Bauherr?

Bauherr ist der Verein EMUG (Europäische Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft) mit Sitz in Köln. Er wird durch eine in Fahrn lebende Person vertreten, die allerdings für die WAZ- Redaktion nicht erreichbar war.

Die im Dezember 1994 von „Avrupa Milli Görüs Teskilatlari“ (Europäische Milli Görüs Organisation) in EMUG umbenannte Organisation ist bundesweit mit der Verfolgung der wirtschaftlichen Interessen der ultranationalistischen Milli-Görüs-Bewegung betraut. Auch der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz beobachtet die Milli-Görüs-Organisationen in Deutschland.

 Bei den Bauherren soll es sich um eine „Gruppe“ handeln, die bis vor kurzem ihr Gotteshaus an der Bayreuther Straße im heutigen Grüngürtel Bruckhausen hatte.

Hinter dieser „Gruppe“ versteckt sich die antisemitische und verfassungsfeindliche islamische Bruderschaft Milli-Görüs e.V. (IGMG) zum Nutzen der Gotteskrieger mit schätzungsweise 26.000 Mitgliedern oder viel mehr, die Anspruch auf gesellschaftliche Dominanz erhebt und nach der Vorherrschaft des Islams strebt. Zu diesem Zweck betreibt sie auch eine Kampagne, um ihre Mitglieder zum Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft zu motivieren. Leitfaden von Milli Görüs sind der Koran und die Scharia, die nicht-islamische Gesellschaftsordnung soll abgeschafft werden.

Die Innenministerien von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sehen in der Bewegung antisemitische Charakterzüge und unter anderem damit auch eine deutliche Gegnerschaft zur demokratischen Grundordnung. Prozesse, die Milli Görüş gegen diese Feststellungen geführt hat, wurden von ihren Anhängern verloren. Das Bundesamt für Verfassungsschutz kommt zu der Überzeugung, dass Milli Görüs ein antidemokratisches Staatsverständnis zeige sowie westliche Demokratien ablehne. In den restlichen Bundesländern wurde Milli Görüs aus den Verfassungsschutzberichten herausgenommen, weil die inkompetenten Fachleute der Innenministerien der Ansicht waren, dass die Bewegung durch den Austausch des Spitzen-Personals jetzt weniger radikal ausgerichtet und nur ein bisschen schwanger sei.

Im Übrigen wird der vom Verfassungsschutz als „islamistisch“ eingestufte „ISLAMRAT für die Bunderepublik Deutschland“ (über 600 Moscheegemeinden mit 185.000 oder viel mehr Mitgliedern) von Organisationen des IGMG dominiert. Das stand nicht in der WAZ.

Zwei Wohnungen für die Vorbeter

Der Moscheeverein ist allerdings nur bereit, sein bisheriges Domizil herzugeben, wenn die Stadt ein Grundstück für einen Neubau bereit stellt. Eine Moschee mit Sozialräumen, zwei Wohnungen für die Vorbeter und drei kleine Läden sollen darauf entstehen können. Nach Jahren haben sich jetzt offenbar beide Seiten auf ein Areal geeinigt, ein 6800 Quadratmeter großes Grundstück neben der A59 an der Winterstraße in Meiderich. Knapp die Hälfte ist Bauland, der Rest soll eine Art Parkfläche an der Moschee werden.

Wie viele Moscheen hat die Allah-Stadt Duisburg?

Duisburg hat 39 eingetragene Moscheen. Das sind viel zu wenige. Die salafistische Szene wird selbstverständlich vom Staatsschutz überwacht, bietet aber nach Ansicht der Verfassungsschützer keinen Anlass zur Besorgnis. Da der Staatsschutz den Staat nicht schützt, ist das alles egal. Ist viel zu viel Arbeit!

Nicht alle Duisburger sind begeistert

  Chili10.08.2017 11:03

Wünsche den Anwohnern ,das sie immer genug Ohrstöpsel parat haben.
Ich spreche leider aus Erfahrung.

  Atheist_der_II10.08.2017 10:17

Oh, nicht unumstritten der Verein EMUG

  Atheist_der_II10.08.2017 10:04

Oh Hilfe, welch ein Wahnsinn……

Auf dem Bild ist sehr viel Wohnbebauung erkennbar.Wie kann man dort eine Moschee oder ein Versammlungshaus genehmigen?Das bedeutet für die Bewohner zukünftig Lärm rund um die Uhr.Gerne auch mal Feiern bis mitten in die Nacht.

  wmrudi10.08.2017 10:03

Toll!

Noch ein Moscheebau? Nein, nicht unbedingt …

[Entfernt von Moderator: Off Topic]

  Hämorrhoidevor 18 Stunden

Glückwunsch an die Meidericher_Innen zu der kulturelle Aufwertung ihres Stadtteils. Wird sich sicher in den Immobilienpreisen positiv bemerkbar machen xD

  Brigitte R-R10.08.2017 17:30

Der Verein sitzt in Räumen der rechtsradikalen Milli Görüs und der Verfassungsschutz sieht Verbindungen zur Milli Görüs.Quelle: http://www.ksta.de/23398898Deshalb wird in Zukunft allein der zuständige Regionalverband die… Mehr anzeigen

  Protzach10.08.2017 17:06

Es muss jedem klar sein, dass man sich nicht nur die politischen und gesellschaftlichen Rosinen aus dem Kuchen picken kann. Wer A sagt, muss auch B sagen.Und das bedeutet, dass die stark wachsende muslimische Gemeinde na… Mehr anzeigen

  Contrao10.08.2017 13:39

Als direkter Nachbar dieser Moschee, wovon es sehr wohl Pläne gibt und die Milli Görüs als Bauherr tätig ist, kann man nur der POLITIK danken.1. Für den Grüngürtel in Bruckhausen (welchen ich aufgrund der Nähe von 6km t…

Wir wünschen der Stadt Duisburg noch viele weitere islamische „Wunder“ und rechnen fest damit, dass die gesamte Stadtverwaltung und natürlich die christlichen Kirchengemeinden schnellstens zum ISlam übertreten. Schließlich wollen sie alle künftig nicht ohne Kopf rumlaufen!

Allahu Akbar, Scharia für alle!

Wandere aus, solange es noch geht!
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