Wie der „Spiegel“ uns „schonend“ auf den nächsten islamischen Terroranschlag vorbereiten will

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Peppt gern Bedeutungsloses auf: Der "Spiegel" (Foto: Collage)

Wir haben uns ja immer schon gewundert, warum Sekunden nach einem islamischen Terroranschlag bereits die ärztliche Diagnose auf den Redaktionstisch geknallt wird und die Medien vom „psychisch gestörten“ Einzeltäter faseln, so, als ob der Ruf nach Allah gleichzeitig den Geist verwirren würde.

Von Thomas Böhm

Nun aber schiebt der „Spiegel“ in diesem Verharmlosungstheater noch einen Akt hinterher und will uns für diese islamischen Terroranschläge auch noch die Schuld in die Schuhe schieben. Es geht um den Fall des Hamburger Messerstechers Ahmad A.:

Der tragische Fall beleuchtet ein Problem der deutschen Flüchtlingspolitik: Obwohl die Zahl psychisch auffälliger Flüchtlinge in Deutschland wächst, hinkt ihre Betreuung dieser Entwicklung weit hinterher. Bei Ahmad A. war das fatal. Trotz vieler Hinweise auf seine Ausfälle, kümmerte sich offenbar kein Psychologe um ihn, kein Arzt…

Eine Diagnose hat der „Spiegel“ auch noch und belegt alles mit Zahlen:

Krieg, Folter, der Verlust von Angehörigen, womöglich eine Flucht unter Lebensgefahr – viele Flüchtlinge sind mit traumatischen Erfahrungen nach Deutschland gekommen: 2012 wurden in einer zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Bayern bei 62,3 Prozent aller Ankommenden eine oder mehrere psychiatrische Diagnosen gestellt. Rund ein Drittel aller Flüchtlinge, so belegen wissenschaftliche Studien, leiden unter posttraumatischen Belastungsstörungen – der Wert liegt um das Zehnfache höher als in der deutschen Bevölkerung. Rund 40 Prozent haben Anzeichen einer Depression, Suizidgedanken sind vor allem unter den Männern verbreitet…

Schon erstaunlich, wie man so präzise Ergebnisse erzielen kann, bei Leuten, von denen man überwiegend gar nicht weiß, wie sie heißen, woher sie kommen, wie alt sie sind und unter welchen Verhältnissen sie bisher gelebt haben.

Aber auch das scheint keine so große Rolle zu spielen, denn viele von den „Patienten“ haben sich erst in Deutschland „angesteckt“:

Aber auch wer keine traumatischen Erlebnisse mit nach Deutschland bringt, kann hier psychische Krisen entwickeln. Angst und Unsicherheit, sagt Mechthild Wenk-Ansohn, seien dafür der Nährboden…

…Drohende Abschiebung, kein Zugang zu Deutschkursen, der erschwerte Familiennachzug – jede Verschärfung in der Asylgesetzgebung kann die Ärztin direkt an ihren Patienten ablesen….

Das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl: Wenn wir alle angeblich traumatisierten Flüchtlinge psychologisch betreuen, dafür sorgen, dass sie niemals abgeschoben werden und ihre Großfamilien ebenfalls nach Deutschland kommen, dann müssen wir uns auch nicht mehr vor einem islamischen Anschlag fürchten (siehe Einstieg des „Spiegel-Artikels“)

So was nennt man auch Erpressung, lieber „Spiegel“.

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