Trump schafft 1 Million Jobs, gewinnt in Umfragen auf 45%

USA! USA!“ Volkfeststimmung in West Virginia Foto: Twitter/Donald Trump
USA! USA!“ Volkfeststimmung in West Virginia Foto: Twitter/Donald Trump

In der Rubrik „Was die Mainstreammedien niemals berichten werden“: Donald Trump gewinnt seit Juni 5% in Umfragen auf 45% Zustimmung – unter Latinos um sensationelle +30%.

Von Collin McMahon

Während der Sonderermittler zu einer angeblichen Russland-Affäre Robert Mueller die Arbeit aufnimmt, hat sich der Fall mehr oder weniger in Luft aufgelöst, wie ein langer Bericht in der linksliberalen The Nation dokumentiert: Die Hacks gegen die demokratische Partei im Wahljahr 2016 gehen vermutlich auf den kurz darauf ermordeten Mitarbeiter Seth Rich zurück (JouWatch berichtete).

Der Dow Jones eilt von einem Rekord zum nächsten, das Verbrauchervertrauen ist so hoch wie seit 16 Jahren nicht mehr und der Stellenmarkt boomt. Seit Trumps Amtsantritt sind in USA 1 Million Jobs geschaffen worden.

Donald Trump wird in Polen gefeiert und hält eine historische Grundsatzrede: „Es stellt sich die Frage, ob der Westen den Willen zum Überleben hat“ – aber die deutschen Medien interessieren sich nur für ein angebliches „Handshake-Gate“.  Trump wird vom französischen Präsidenten Macron hofiert und in den Eiffelturm eingeladen, deutsche Medien echauffieren sich über seine Komplimente an dessen Gattin. Trump weist illegale Verbrecher aus und kündigt gewälttätigen Migrantenbanden den Krieg an, deutsche Medien sprechen nur von „Wildwest-Methoden“. Vice-President Mike Pence wird in den Baltischen Staaten, Georgien und Montenegro gefeiert und findet hierzulande fast keine Erwähnung.

Da Mainstream-Medien wie CNN und ARD laut einer Harvard-Studie sich erwiesenermaßen weigern, neutral über ihn zu berichten, setzt Trump einfach den Wahlkampf fort, per Twitter und umjubelten Reden in Youngstown, Ohio, Harrisburg, Pennsylvania, Suffolk, New York und Huntington, West Virginia. Bei Volksfeststimmung vor vielen tauenden Fans feiert er Polizeibeamte, vergibt Orden an Helden in Uniform, verspricht noch mehr Jobs zu schaffen und die Löhne der arbeitenden Bevölkerung vor dem Lohndumping durch illegale Einwanderung zu schützen (dem Steckenpferd von Steve Bannon).

Und nun – inmitten der Konfrontation mit Möchtegern-Atommacht Nordkorea – berichtet Zogby Analytics etwas, das wir heute garantiert nicht in der Tagesschau hören werden: Trumps Umfragewerte sind seit Juni um 5% gestiegen und liegen nun bei 45%. 51% der Wähler beurteilen Trump negativ, 5% haben keine Meinung.

Ein weiteres Schmankerl in der Umfrage über den angeblich so rassistischen und ausländerfeindlichen Präsidenten: Trumps Zustimmung unter Latinos schnellte mit dem neuen Embargo gegen das kommunistische Regime in Kuba und den Kampf gegen Ultrabrutalo-Gang MS-13 von 11% auf 42% hoch. Unter schwarzen Wählern blieb seine Zustimmung gleich, etwa 21%, ein konstant hoher Wert für einen Republikaner unter Schwarzen, die traditionell etwa 90% demokratisch wählen. Und bei Asiaten liegt seine Zustimmung bei 43%.

Trump ist seit dem Erfolg seiner Reality-Sendung The Apprentice, bei der auch Minderheiten eine Chance auf einen Topmanager-Job bekamen, extrem beliebt unter Schwarzen und Latinos für einen Republikaner. Der schwarze Oxford-Absolvent Randal Pinkett gewann 2005 bei der Gameshow und übernahm 2006 als „Praktikant“ die Renovierung von drei Trump-Casinos in Atlantic City. Pinkett ging in die Politik und ist immer noch erfolgreicher Unternehmer und ein postives Vorbild für die schwarze Gemeinde in USA. Aus der deutschen Presse werden wir das aber nie erfahren.

Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump. Bei Verlagsinteresse bitte Zuschrift.