Wuchtbrumme verlangt Männersteuer

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Im Café „Handsome Her“ in Melbourne zahlen Männer mehr als Frauen. Man möchte die Lohnungleichheit bekämpfen, scheitert aber bereits an der Prozentrechnung.

Von Volker Kleinophorst

Brillant oder übertrieben“ fragt sich Webproducerin Anne Grimshaw im schweizerischen Blick am Abend. Denn im australischen Melbourne müssen Männer im Cafe „Handsome Her“, übersetzt „Stattliche Sie“ also Wuchtbrumme, mehr bezahlen als Frauen.

Damit wolle man „der Lohnungleichheit entgegenwirken“ dem sogenannten Gender-Pay-Gap. Anscheinend gibt es auch so etwas wie ein Gender-Sit-Gap, denn Frauen haben auch bei in der Sitzplatzwahl Vorrang.

Diese Männersteuer gleiche aus, dass Frauen in Australien laut dem Bureau of Statistics nur 82%  von dem verdienen, was Männer kriegen.

Es gehe aber nicht darum jemanden auszugrenzen. Besitzerin Alexandra O`Brien, ganz schick mit Nasenpiercing und Dutt, möchte, NAAA: Ein Zeichen setzen.

„Wenn Männer die Geschlechtersteuer nicht bezahlen möchten, schmeißen wir sie nicht raus. Es ist nur eine Gelegenheit Gutes zu tun.“

In dem man Männer diskriminiert.

Ja, ist das nun brillant oder übertrieben?

Nun fällt erst mal auf, dass die Wuchtbrumme ein Lesbencafé ist. Wer sonst verkauft schon Vulva-Stones. Immer auffällig, wie sehr Feministinnen, die den Männern immer Schwanzfixierung vorwerfen, doch von ihrem Geschlechtsteil besessen sind.

Also die Männerquote wird nicht hoch sein bei den Wuchtbrummen, also eine typische Gender Quatsch PR Aktion.

Rechnen können sie auch nicht: Wenn der Unterschied bei den den Gehältern 18% beträgt muss die „Man Tax“ 22% betragen. Rechenweg: 100 : 82 x 18 = 21,95.

Dass Frauen deutlich länger leben als Männer, wurde natürlich nicht eingerechnet.

Was ist eigentlich wenn, ein Mann in der Wuchtbrumme seine Frau einlädt. Muss er dann den Männerpreis zahlen, einmal Männer- einmal Frauenpreis, oder ganz lässig „Jung wennste zahlst, gehste hier als Frau ehrenhalber mit durch.“

Aber heute zahlt ja jeder selbst, dass Männer für Frauen zahlen, das gibt es ja gar nicht mehr.

Dazu zitiere ich Feminismus-Ikone Verona Feldbusch: „Natürlich bin ich emanzipiert. Aber ist doch immer noch so, dass der Mann im Lokal die Rechnung übernimmt.“

Denn das ist doch die traurige Wahrheit. Wozu brauchen Männer ihr Geld. Für Frauen. Das kostet. Immer.

 

Vor ein paar Jahren war ich Tischherr eines schwulen, jungen Mannes auf einer Hochzeitsfeier. Der war wirklich ein Stimmungskanone, auch wenn er mir persönlich sein „wir Schwulen sind doch die Allerbesten“ ein wenig zu sehr nach vorne spielte. Und wie er auf den Putz haute. Irgendwann ging es um Geld und er glänzte mit „Pleite? Schwule sind nicht pleite.“ Ich äußerte Zweifel. „Kennst du einen Schwulen auf Hartz 4“, ruft er einem Kumpel durch den ganzen Raum zu.“ „Nä, wüsste ich nicht.“ Er guckt mich triumphierend an. Ich perplex: „Ja, und woran liegt das?“

 

Ehrlich gesagt, war ich bei Netzwerk, zusammenhalten… Doch seine Antwort war:

 

„WIE SOLL MAN PLEITE GEHEN OHNE FRAUEN.“

 

Das war ein Wirkungstreffer, er lachte sich kaputt.

 

Dabei weiß MANN es ja, Frauen sind das Armutsrisiko Nr. 1. Das geht mit dem ersten Eis los, zu dem man seine Schulfreundin einlädt und bei der Hochzeit ist noch lange nicht Schluss. Fragt mal Boris Becker?

 

Deswegen heiraten auch immer weniger Männer. Zu teuer, ein schlechtes Geschäft. Und wenn es nicht läuft, hat die Frau alle Trümpfe in der Hand. Natürlich wird das als männliche Verweigerung angeprangert, Nichtvollzieher…

 

Nun das wird bei den Wuchtbrummen ja sicher kein Problem sein. Die vermehren sich ja durch Zellteilung.

 

Die Idee: Weder brillant noch übertrieben, einfach albern.

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