Amoklauf in München: Die Mär vom rechtsextremen Ali

Foto: IB Bayern / Facebook
Foto: IB Bayern / Facebook

Es ist der 22. Juli 2016, als in München vor dem Olympiaeinkaufszentrum ein 18-Jähriger Amokläufer 9 Menschen willkürlich erschießt und sich anschließend selber richtet.

Von Jutta v.D.

Der darauffolgende Medienrummel war gekennzeichnet von allerhand Falschmeldungen, unrealistischen Forderungen, Schuldzuweisungen und natürlich den üblichen geistigen Ergüssen der Politikverkündenden.

Nun könnte man meinen, dass wir mehr als 1 Jahr nach dieser schrecklichen Tat ruhig und friedlich den Opfern gedenken können, ohne uns politisch drangsaliert zu sehen. Doch wir leben im Deutschland des Jahres 2017. Hier gibt es keine entpolitisierten Lebensbereiche mehr und dies soll auch für die 9 Toten des 22.07.2016 gelten.

Die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Martina Renner, fordert laut einem Bericht des BR vom 04.08.2017 vom Freistaat eine Neubewertung der Tat. Aufgrund des „offenkundig rassistischen Charakters des Attentats“ sei es ein Skandal, dass der Amoklauf nicht als rechtsextreme Tat eingestuft sei.

Dass Frau Renner nebenbei noch Rechtsextremismusexpertin ist, kann wohl in Anbetracht des geradezu inflationären Auftretens dieser Berufsgruppe schmunzelnd ignoriert werden und dient einzig den weiteren Ausführungen Renners als humoristischer Sidekick, denn der rechtsextreme Ali…

… ist Träger der deutschen UND iranischen Staatsbürgerschaft.

… ist der Sohn zweier Iraner, welche als Asylanten nach Deutschland kamen.

… tötete unter anderem auch 2 Träger der deutschen Staatsangehörigkeit.

… änderte kurz vor der Tat seinen Namen in David (Namensursprung aus hebräischen   Kulturkreisen)

Diese Fakten getrost ignorierend, steuert Frau Renner unter Schützenhilfe des anti-deutschen BR „Reporters“ Thies Marsen ihr rechtsextremes Traumschiff gen Phantasien und spielt im Bundestag Wünsch-Dir-Was. Wo keine Nazis sind, müssen eben Nazis hergezaubert werden, vollkommen gleich, ob sich betreffende Nazis von Ali in David umbenannt haben – die Reise geht weiter!

Dass die linken Geisterjäger diese Politisierung von Toten nicht aus ethischen, sondern monetären Gründen betreiben, arbeitete einzig die Identitäre Bewegung Bayern in einem Facebookpost vom 08.08.2017 heraus und wies darauf hin, dass eine Einstufung des Amoklaufs als rechtsextremistische Tat die Budgets im Kampf gegen rechts vergrößern würde. Zumal könnte dann über diesen Präzedenzfall quasi jede von Ausländern verübte Tat als rechtsextremistische Tat geltend gemacht werden.

Wer mit dem Kopf nicht im Regenbogenland lebt, sondern sich des gesunden Menschenverstandes objektiv bedient, wird diese Meinung vielleicht nicht zu 100% teilen, ihr jedoch mehr Realitätspotential zugestehen, als Frau Renners Interpretation.

Wozu der Schulterschluss von Politik und Medien (in diesem Fall des BR) fähig ist, zeigte sich leider in den darauffolgenden Tagen, in welchen die IB Bayern (uns vorliegend) Zuschriften erhielt, welche den Facebookpost als „Verhöhnung der Opfer“ verurteilten und mehr Respekt für die Opfer forderten, da diese schließlich Migranten seien. Gänzlich ignorierend, dass diese Forderung in sich positiver Rassismus ist, hält die sich anonym Empörenden nichts davon ab, gegen gänzlich Unbeteiligte zu schießen, nur weil eine selbsternannte Rechtsextremismusexpertin und ein öffentlich-rechtlicher „Reporter“ einen Iraner postmortal zum Rechtsextremisten erklären.

Wir werden sehen, ob der Freistaat der Forderung der Linkspartei nachgibt und das Tatmotiv von „Mobbing“ in „Fremdenfeindlichkeit“ ändert. Sollte dies der Fall sein, wird wohl jeder LKW-Attentäter der Friedensreligion per se als Rechtsradikaler eingestuft werden können und so der Kampf gegen Rechts den größten Haushaltsposten der Bundesregierung stellen. Zum Glück steht die schwarze Null, denn am Geld soll’s ja nicht scheitern. Der Michel ist der Böse, auch wenn er zu Hause bleibt. Deutschland gute Nacht…

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