Münchner Polizei bedankt sich bei Herrn Mohammed

(Bild: Polizei Bayern)
Der belobigte Herr Mohammed (23, links) und re. Kriminalhauptkommissar Neubert (Bild: Polizei Bayern)

München – Syrer hindert anderen Syrer daran, seinen sexuellen Übergriff auf eine junge Münchnerin fortzusetzen. Für sein vorbildliches Verhalten wird Herr Mohammed vom Polizeipräsidium München belobigt und belohnt.

Ende April wollte eine 24-jährige Münchnerin kurz vor Mitternacht auf ihrem Heimweg von einem Frühlingsfest in eine S-Bahn umsteigen. Dort sprach sie laut dem zugehörigen Polizeibericht ein 35-jähriger, in München lebender Syrer an und fragte sie mittels eines Smartphone-Übersetzungsprogrammes nach einer Wegbeschreibung.

Nachdem die junge Frau ihm den Weg erklärt hatte, gab der Syrer via Übersetzungsprogramm zu verstehen, dass er sie hübsch finde und begann sogleich, nach „südländischer“ Manier die Frau zu bedrängen, indem er sie gegen ein Treppengeländer drückte, sie am Oberkörper und Gesäß betatschte und versuchte, sie zu küssen. Die migrantische Zuwendung musste die Frau laut Bildzeitung rund 20 Minuten über sich ergehen lassen, bis ein ebenfalls in München lebender Syrer hinzukam und den sexuellen Übergriff beobachtete. „Durch sein couragiertes Eingreifen verhinderte er weitere Tathandlungen und setzte dabei sogar seine eigene Gesundheit aufs Spiel“, so die lobenden Worte der Polizei. Der 23-jährige Retter Sleman Mohammed begleitete die 24-Jährige noch nach Hause und sorgte so für eine sichere Heimkehr.

Sein 35-jähriger Landsmann flüchtete während dessen vom Tatort und konnte wenige Tage später von der Münchner Polizei festgenommen werden und wurde zwischenzeitlich vom Amtsgericht in München wegen Beleidigung, sexueller Nötigung und vorsätzlicher Körperverletzung wegen dieser und einer anderen Tat zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt.

Das Polizeipräsidium München bedankt sich bei dem 23-jährigen Herrn Mohammed für seine Zivilcourage. Kriminalhauptkommissar Carsten Neubert überreichte dem 23-jährigen Syrer eine Medaille und 200 Euro in bar. (BS)

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