H.R. McMaster, Nationaler Sicherheitsberater der USA, offenbar Soros Maulwurf

Foto (zugeschnitten): Wikipedia/ Von Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs. - originally posted to Flickr as George Soros - World Economic Forum Annual Meeting Davos 2010, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9096884
George Soros hat seine Hände überall im Spiel (Foto: Foto (zugeschnitten): Wikipedia/ Von Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs. - originally posted to Flickr as George Soros - World Economic Forum Annual Meeting Davos 2010, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9096884

Nachdem es in letzter Zeit aufgrund von Indiskretionen bereits mehrere hochrangige Entlassungen in der US Regierung gab, steht nun auch der Nationale Sicherheitsberater H.R. McMaster massiv unter Druck, da herauskam, dass er sich offenbar George Soros mehr verpflichtet fühlt, als seiner Regierung.

Von Ingmar Blessing

Der General Mc Master kam erst nachträglich zu seiner Position, nachdem der vorige Nationale Sicherheitsberater Michael Flynn kurz nach dem Antritt der Regierung von seinem Amt zurücktreten musste. McMaster galt bei seiner Berufung bereits als Überraschung, da er mitunter eher progressive Ansichten vertritt, was vor allem für seine Meinungen zum Thema Islam gilt. Er wurde daher bereits in der Vergangenheit kritisiert und stand vor allem im Kreuzfeuer der alternativen US-Medien. Insbesondere die beiden Flaggschiffe Breitbart News und Infowars taten sich hervor, die in den USA inzwischen als Macht bezeichnet werden können. Während Inforwars über beste Verbindungen zu geheimdienstlichen Quellen verfügt, so sitzt der ehemalig Chef von Breitbart, Steve Bannon sogar in der Regierung.

Seit einigen Tagen haben sich ihre Angriffe gegen McMaster verstärkt. Zunächst trat der Russe und Berater von Wladimir Putin Alexander Dugin in der Alex Jones Sendung von Infowars auf, wo man sich austauschte über die von den Globalisten ausgehenden Gefahren für die eigene Identität. Jones verwies dabei auf McMaster, der innerhalb der US Regierung versuchen würde, jeden zu entfernen, der gegen einen Krieg mit Russland ist, worin ihm Dugin zustimmte. Laut Business Insider soll gleichzeitig eine massive von Russland ausgehende Bot- und Trollkampagne in den Sozialen Medien abgelaufen sein, um McMaster zusätzlich zu beschädigen, bei der seine Entlassung gefordert wurde.

Ob diese Version so stimmt kann kaum beurteilt werden, da die Medien mittlerweile nur noch ein Spielball verdeckter Interessen sind. Jenseits harter, selbst nachprüfbarer Fakten lässt sich kaum mehr etwas zuverlässig beurteilen oder verifizieren. Als Fakt bezeichnen kann man allerdings, dass McMaster offenbar direkt und regelmäßig an George Soros berichtet. So jedenfalls ein aktueller Artikel von Infowars, in dem der rechte Aktivist und Journalist Roger Stone zitiert wird. „Mir wurde von Quellen im Weißen Haus, in der israelischen Regierung und im israelischen Geheimdienst bestätigt, dass die Israelis E-Mails von General McMaster an George Soros abgefangen haben, in denen er ihn über alles informiert, was im Weißen Haus los ist,“ so Stone.

Mit dieser Aussage belastet Stone McMaster so schwer, dass er mit massiven rechtlichen Konsequenzen rechnen müsste, falls die Information falsch oder vor Gericht nicht beweisbar wäre. Man kann daher davon ausgehen, dass McMaster der wohl hochrangigste Maulwurf in der Trump Regierung ist und demnächst ersetzt werden wird.

Mit der Veröffentlichung dieser Information bestätigt sich wieder einmal, dass die Machtzirkel mit allen Tricks und Kniffen arbeiten. Hinter dem Vorhang stützen sich Geheimdienste, Staaten, Regierungen und Parteien offenbar wie es geht, wenn sie sich genehm sind. Vor der US Präsidentschaftswahl etwa half gerüchteweise das britische GCHQ dabei, das Überwachungsverbot von US Bürgern durch US Geheimdienste zu umgehen, um Trump abhören zu können und nun ist es offenbar die israelische Regierung, die in der Regierung Trump mehr Vor- als Nachteile sieht und sie daher mit gezielten Indiskretionen unterstützt.

Ebenfalls zeigt sich, wie wenig Wert auf Geheimhaltung selbst hochrangige Regierungsmitglieder legen. Wenigstens vom Verantwortlichen für die Beaufsichtigung der Geheimdienste, in diesem Fall sogar einem General, sollte man doch eigentlich erwarten können, dass er es besser weiß. Warum er und mindestens noch Hillary Clinton und ihre Mitarbeiter völlig darauf verzichten bleibt weiter ein Rätsel, vor allem, da sie sich mit ihren Handlungen jeweils in die Grauzone zur Kriminalität begeben haben. Ein hochrangiger General, der Geheimnisse seiner Regierung nach außen durchsticht und damit nicht einmal die grundlegendsten Vorkehrungen trifft ist eindeutig ein Grund zur Sorge hinsichtlich der vorherrschenden Mentalität an der Spitze des US Militärs.

Nicht zuletzt zeigt die Indiskretion durch Israel auch, dass es offenbar einen Riss gibt in der nach wie vor äußerst einflusseichen Israellobby. Die Entblößung des Milliardeninvestors George Soros, den man zum Umfeld dieser Lobby zählen kann ist sehr ungewöhnlich. Entgegen der sonst üblichen Überparteilichkeit der Israellobby stellte sich Soros allerdings eindeutig auf die Seite der Obama Regierung und von Hillary Clinton und fördert noch immer die politische Polarisierung in den USA und im Westen insgesamt mit Milliarden Dollar. Offiziell gibt er sein Geld als Philanthrop für „wohltätige“ Zwecke aus, allerdings handelt es sich dabei meist um politische Tarnorganisationen, die seinem globalistischen Interessen dienen. Da Soros in dieser Weise auch in Israel selbst tätig ist und selbst dort für Unruhe sorgt, könnte dazu geführt haben, dass er von Israel inzwischen als Problem erachtet wird.

Inwieweit Russland in die Angelegenheit involviert ist, bleibt wieder einmal unbekannt. Zwar ist es möglich, dass der russische Geheimdienst zu Dugins Auftritt in den USA etwas propagandistische Begleitmusik spielte, man kann sich das alles aber auch gut ohne vorstellen. Und auch Israel hat vermutlich ohne eine direkte russische Aufforderung agiert, da das Land aufgrund der nun langfristigen Rolle Russlands in Syrien seine Position sachte in Richtung freundliche Neutralität gegenüber dem großen Land bewegen muss. Nicht zuletzt hat Israel auch eine sehr große russlandstämmige Bevölkerung, die sicherlich kein Interesse an einem Kalten Krieg oder gar einem atomaren Schlagabtausch mit ihrer Geburtsheimat hat – das alles natürlich, ohne gleichzeitig die guten Beziehungen zu den USA zu gefährden. Und so macht es am Ende sogar Sinn, einen scheinbar unberechenbaren Kantonisten im Weißen Haus zu stützen und dies alle wissen zu lassen.

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