Das Ausland jubelt: Deutsche Entwicklungshilfe im Doppelpack!

Unterstützung durch die Vorausgegangenen (Symbolbild: JouWatch)

Deutschlands Steuerzahler gehören zu den großzügigsten Finanziers im Bereich der Entwicklungshilfe. 2016 betrug diese rund 16 Milliarden Euro. Hinzu kommen nochmals 23 Milliarden Euro, die im selben Zeitraum von in Deutschland lebenden Migranten in ihre Heimatländer transferiert werden. Entwicklungshilfe im Doppelpack.

Die meisten derjenigen, die in Deutschland anlanden, werden von der Hoffnung auf ein besseres, ein sorgenfreies Leben, oft mit dem Wunsch, dies ohne eigenes Zutun zu erreichen, in unser Land geschwemmt.

Asylbewerbern steht es frei zu entscheiden, „für welche Posten sie das ihnen zustehende Geld einsetzen“

Diejenigen, die in den jeweiligen Heimatländern zurück geblieben sind, werden von den Vorausgegangenen finanziell unterstützt. Wie der Focus mit Verweis auf die Weltbank berichtet, wurden 2015 mehr als 23 Milliarden Euro von in Deutschland lebenden Immigranten in die jeweiligen Heimatländer transferiert. Im Ranking der Empfängerländer ganz oben die Philippinen, dessen Haushaltseinkommen zur Hälfte aus solchen Geldtransferleistungen besteht. Zweitgrößter Empfänger der Transfers aus Deutschland war 2015 Nigeria, gefolgt von Bangladesch, Kenia und Thailand. Nach Angela Merkels Einladung an den Rest der muslimischen und afrikanischen Welt ist anzunehmen, dass sich die Empfängerliste zugunsten des Nahen Osten und Afrikas gewaltig verschoben haben dürfte.

So sprach der bayerische Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) im letzten Jahr von massivem Missbrauch, wenn Asylbewerber das Geld des deutschen Steuerzahler zur Unterstützung ihrer  Angehörigen nützen. Benjamin Schraven, Migrationsexperte am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Bonn belächelte den Kommunalpolitiker und stellte fest, dass dieser „aus einer Mücke einen Elefanten“ machen würde, da es sich um „relativ geringe Beträge“ handeln würde. Zudem gab das Sozialministerium an, dass es Asylbewerbern frei stehe, zu entscheiden, „für welche Posten sie das ihnen zustehende Geld einsetzen.“

Illegale Geldtransfersysteme

Mitte des Jahres wurde darüber hinaus publik, dass Flüchtlinge – um Ärger mit den Behörden zu vermeiden – ein illegales System namens „Hawala“ – zu deutsch: Wechsel – nützen würden, um Verwandten in der Heimat Geld zu übersenden.  Wie der MDR recherchierte werden mit diesem Bankingsystem große Summen  zwischen dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Rest der Welt verschoben.

Neben dem illegalen Geldtransfer etablieren sich laut Focus neben den großen Transferinstituten wie „Western Union“ mehr und mehr auch kleinere Transferunternehmen auf dem Markt. Einer der neuen Anbieter sei „Azimo“, ein Startup für Geldtransfers via App, das laut Focus von Migranten in Deutschland am häufigsten genutzt wird, um Geld in die Heimat zu verbringen.

Zweite Einnahmequelle: Entwicklungshilfe

Deutschland generiert jedoch nicht nur durch die unkontrollierte Aufnahme von Immigranten eine sprudelnde Einnahmequelle für die Herkunftsländer der jeweiligen Herbeigeflüchten. Das zweite Standbein, das dafür sorgt, dass diesen Ländern auf lange Zeit die Möglichkeit verwehrt bleiben wird, ihre Probleme selbst und grundlegend zu lösen, sind die Entwicklungshilfezahlungen, die vor allem der deutsche Steuerzahler wie kein anderer jährlich berappt.

Laut Zahlenwerk der OECD steigerte Deutschland seine Entwicklungsgelder 2015 um 26 Prozent auf 17,8 Milliarden Dollar (rund 16 Milliarden Euro). In absoluten Zahlen ist und bleibt Deutschland der drittgrößte Geber nach den USA und Großbritannien. Die bereits 2016 in ungeahnte Höhen angestiegenen Flüchtlingskosten nicht einberechnet, stiegen die deutschen Ausgaben im selben Jahr laut dem Bundesentwicklungsministerium dann nochmals um sieben Prozent an.

Kriegsgewinnler hüben wie drüben

Wen wundert es bei diesen Zahlen noch, dass die „Fluchtländer“ bei solchen Summen weder daran interessiert sind, ihren Bevölkerungswachstum einzudämmen, ihre Landsleute im Land zu halten oder diese wieder zurück zu nehmen.

Diese Entwicklungshilfe im Doppelpack ist ein höchst lukratives Geschäftsmodell. Und das nicht nur für die Immigrations- und Schlepperindustrie in den Herkunftsländern. Caritas und Co. ist es egal, wie stark sie durch ihr Tun die Heimatländer ihres Klientel ausbluten und wirtschaftlich schädigen, sind doch Milliarden in der hiesigen Immigration- und Asylindustrie beschäftigt und unterm Strich die tatsächlichen »Kriegsgewinnler«.

Kritische Stimmen, die im Zuge der Massenimmigration den „Talentschwund“ in Richtung Europa als eine „umgekehrte Kolonialisierung“ bewerten und geltend machen, dass der Westen früher diese Länder ausgebeutet habe und heute im ganz ähnlichem Geist dies wieder tue, indem er diesen Regionen Menschen entziehe, sollten denn auch die Verantwortlichen hierfür benennen, die großzügig eingeladen haben, die Zeche aber nun andere bezahlen lassen. (BS)

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