Richtigstellung zu unserem Artikel“ Bundesweite Ausdehnung der Angebote an Erstorientierungskursen für Flüchtlinge“ vom 09.08.2018

Richtigstellung (Bild: JouWatch)

RICHTIGSTELLUNG zu unserem Artikel  „Bundesweite Ausdehnung der Angebote an Erstorientierungskursen für Flüchtlinge“ vom 09.08.2018

In unserem Artikel „Bundesweite Ausdehnung der Angebote an Erstorientierungskursen für Flüchtlinge“ vom 09.08.2018 haben wir in der letzten Fassung ein Zitat falsch bzw. verfälscht dargestellt: Das von uns vormals veröffentlichte Zitat war somit nicht korrekt. Korrekt lautet das von Herrn Tiesler getätigte Zitat wie folgt:

In erster Linie richten sich die Erstorientierungskurse an Asylbewerber und Asylbewerberinnen mit unklarer Bleibeperspektive, die keinen Zugang zum Integrationskurs haben, aber auch nicht aus einem sicheren Herkunftsland stammen. Das Bundesamt geht mit den Erstorientierungskursen passgenau auf diese Zielgruppe ein. „Für diese Zielgruppe gab es bislang kein bundesweit standardisiertes Orientierungsangebot. Mit den Erstorientierungskursen geben wir den Menschen nun von Anfang an wichtige Informationen an die Hand, die ihnen helfen, sich selbstständig im Alltag zurechtzufinden“, sagt Ralph Tiesler, Vizepräsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Wir bitten um Entschuldigung.

Der ursprüngliche Artikel wurde korrigiert.

Die Redaktion

 

Bundesweite Ausdehnung der Angebote an Erstorientierungskursen für Flüchtlinge

Die Goldgräberstimmung in der Asyl-und Immigrationsindustrie nach wie vor auf hohem Niveau. Damit sich der Hereingeflüchtete schnell in seiner neuen Umgebung orientieren kann, werden ihm bald bundesweit praktische und lebensnahe Angebote in Form von Erstorientierungskursen zur Verfügung stehen. 

„Praktisch und lebensnah: Die Erstorientierungskurse des Bundesamtes vermitteln Asylbewerbern und Asylbewerberinnen Wissen und Deutschkenntnisse, die sie benötigen, um sich im Alltag zurechtzufinden“, so der hinleitende Text der Pressemitteilung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der darauf einstimmt, dass nach der Modellphase nun das Angebot an Erstorientierungskursen an jene, die in unser Land hereinflüchten, nun bundesweit ausgedehnt wird.

Goldgräberstimmung bei der Asyl-und Immigrationsindustrie

Von August 2016 bis Juni 2017 wurde dieses Angebot bereits in allen Bundesländern in einem Modellprojekt erprobt. Die drei Träger aus der munter mit Steuergeld finanzierten Asyl- und Immigrationsindustrie – in diesem Fall die Deutsche Angestellten Akademie (DAA), die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Malteser –  hatten bundesweit 135 Kurse mit 4.272 Teilnehmenden durchgeführt. Nach Abschluss des Modellprojekts werden die Kurse seit Juli 2017 schrittweise und in enger Abstimmung mit den Bundesländern nun bundesweit angeboten. Für das Jahr 2017 bleibt die Goldgräberstimmung auf hohem Niveau, denn es stehen 40 Millionen Euro an Mitteln des Bundesministeriums des Innern zur Verfügung, mit denen seitens der Träger etwa 2.000 Kurse realisiert werden können.

Auf Nachfrage von JouWatch teilte ein Sprecher des BAMFs mit, dass für die Erprobungsphase bereits Fördermittel in Höhe von rund 4 Millionen Euro bewilligt wurden.

Modul „Werte und Zusammenleben“ ist  verpflichtend

„In erster Linie richten sich die Erstorientierungskurse an Asylbewerber und Asylbewerberinnen mit unklarer Bleibeperspektive, die keinen Zugang zum Integrationskurs haben, aber auch nicht aus einem sicheren Herkunftsland stammen. Das Bundesamt geht mit den Erstorientierungskursen passgenau auf diese Zielgruppe ein. „Für diese Zielgruppe gab es bislang kein bundesweit standardisiertes Orientierungsangebot. Mit den Erstorientierungskursen geben wir den Menschen nun von Anfang an wichtige Informationen an die Hand, die ihnen helfen, sich selbstständig im Alltag zurechtzufinden“, sagt Ralph Tiesler, Vizepräsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.“

Und so kann der Asylbewerber mit geringer Bleibeperspektive in 300 Unterrichtseinheiten zum einen dafür sorgen, dass die Asyl- und Immigrationsindustrie weiterhin prosperiert und zum anderen in den Kursen Themen wie Gesundheit, Mobilität, Einkauf oder Sitten und Gebräuche sowie Regeln des Zusammenlebens in Deutschland kennen lernen. Ergänzt wird der Unterricht um Exkursionen, zum Beispiel zu Behörden, einer Bibliothek oder zum Markt. Diese Exkursionen helfen Geflüchteten zusätzlich, sich in ihrer Umgebung zu orientieren und das Gelernte gleich in der Praxis auszuprobieren. Das Modul „Werte und Zusammenleben“ wird verpflichtend durchzuführen. Hier lernen die Teilnehmenden u.a., welche Grundwerte das Leben in Deutschland bestimmen und wie sich diese im Alltag gestalten.

Hauptsache die Orientierung passt

Und während sich der Asylbewerber mit geringer Bleibeperspektive in, durch Steuergeld finanzierten, millionenteuren Orientierungskursen einen Überblick über unser immer weiter in den Hintergrund gedrängte Kultur verschaffen kann, werden die Kinder derjenigen, die diesen ganzen Spaß bezahlen, in maroden Schulgebäuden, in viel zu großen Klassen ganztags durch immer stärker multi-kulturell beanspruchte Lehrkräfte irgendwie beschult.

Allein in Norddeutschland ist in den 6.650 maroden staatlichen Schulen mittlerweile ein Sanierungsstau in Höhe von rund zehn Milliarden Euro aufgelaufen. Bundesweit beträgt dieser, wie JouWatch berichtete, bereits 32 Milliarden Euro, die zur Sanierung der Schulen unserer Kinder fehlen. (BS)

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