Der Kültürverein

Foto: Autorin
Die neue deutsche Hochkultur (Foto: Autorin)

„Sie möchten in einem Chor singen oder in einem Orchester spielen, suchen Gleichgesinnte für Ihr Hobby oder einfach nur nette Menschen, die mit Ihnen gemeinsam einen Teil der Freizeit verbringen? Dann sind Sie hier richtig. Bonn hat mehrere hundert Vereine, vom Eifelverein über den Kleingartenverein bis hin zum somalischen Kulturverein reicht die Palette.“

Von Verena B.

Sie dürfen aus religiösen und kulturellen Gründen nicht Ihre Musikalität ausleben oder andere nette Menschen kennenlernen, weil Ihnen Ihr Hl. Koran in Sure 5 Vers 51 den Umgang mit Kuffar/Kafir (lebensunwerte Ungläubige) verbietet? Dann treten Sie einem der zahlreichen „ausländischen“ Moschee-Kültür-Vereine bei. Da sind Sie als Mann unter ihresgleichen, können mit Drogen dealen, illegale Glücksspiele spielen, Geld waschen, Shishapfeife rauchen, Tee trinken, den Koran lesen, beten und Pläne zur Vernichtung der Ungläubigen schmieden. Sie müssen aber aufpassen, dass Sie nicht von der deutschen Polizei erwischt werden, die Ihnen als Moslem aber gar nichts zu sagen hat, denn Ihr oberster Richter ist der tote Allah. Messerstechereien bei interkulturellen Auseinandersetzungen bitte vor der Tür und leise durchführen, damit die Nachbarn nicht in ihrer Nachtruhe gestört werden. Sie sind nämlich schon einmal unangenehm aufgefallen, z.B. bei einer Messerstecherei vor dem Milli-Görüs-Kültürverein in Bonn!!!

Schlaglicht aus Berlin:

 

Doch welche Kultur hier vermittelt wird, zeigt sich im Spätsommer 2011. Zoll und Polizei durchsuchen den Kulturverein, finden Hinweise auf Glücksspiel und Drogen. Eine Zeugin erinnert sich – sie will nicht erkannt werden.

O-Ton Zeugin der Razzia:

Ich habe einen Mann gesehen, der saß in Handschellen am Tisch, der wurde bewacht, auf dem Tisch lag ein Berg Geld – 400 bis 600 Euro in kleinen Scheinen. Es wurde scharfe Munition gefunden und Drogenhunde wurden durch das Lokal geführt, die dann auch angeschlagen haben.

Am nächsten Tag präsentiert die Berliner Polizei 100 Kilo Kokain im Wert von zehn Millionen Euro. Die sollten über den Kulturverein weiterverkauft werden. Die Drogenhändler wurden inzwischen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Kriminalität statt Kultur: Nur ein spektakulärer Einzelfall?

In Deutschland gibt es mehrere Tausend Lokale, die sich offiziell Kulturverein, Sportverein oder Teestube nennen. Viele abgeschottet, unzugänglich für die Öffentlichkeit.

Der Berliner Psychologe Kazim Erdogan hält die Mehrheit der Kulturvereine für illegale Zockerbuden. Erdogan berät Männer, die in solchen Lokalen gespielt und viel Geld verloren haben.

O-Ton Kazim Erdogan, Psychologe Berlin-Neukölln:

Das, was dort sich abspielt, hat mit Kultur keinesfalls und niemals zu tun. Das sind Orte, wo man zockt und Gelder ausgibt und man nennt das deshalb Kulturverein, damit man später sagen kann: Geschlossene Gesellschaft, nur Mitglieder können reinkommen. Uns werden Aufnahmen aus verschiedenen Kulturvereinen und Teestuben zugespielt. Statt Kultur sehen wir ausschließlich Pokerrunden oder das beliebte Spiel Okeh.

Zurück an den Rhein: Am Donnerstagabend haben Polizei und Ordnungsamt wieder einmal sechs „Kulturvereine“ in der Bonner Nordstadt durchsucht, berichtet der General-Anzeiger. Dabei wurden Spielautomaten und Drogen sichergestellt und 25 Personen überprüft. Laut einer Sprecherin der Stadt waren Hinweise eingegangen, dass sich in den Gebäuden Spielautomaten befänden, von denen eine besonders hohe Spielsuchtgefahr ausgehe. Da bekannt war, dass ein Großteil der Automaten bereits bei früheren Kontrollen gegen das Gewerberecht verstieß, wurde die unangekündigte Durchsuchung angeordnet.

Im Zuge der Kontrollen, unter anderem in der Kölnstraße, wurden zwölf illegale Spielautomaten sichergestellt. Diese werden nun zerstört. Die Verantwortlichen erwartet ein saftiges Bußgeld in Höhe von bis zu 5000 Euro. Handelt es sich um Wiederholungstäter, wird diese Summe dann in der Regel auch einkassiert. Die Kültürvereine wissen aber, dass meist nicht kassiert wird und lachen sich ins Fäustchen. Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage mitteilte, wurden zudem kleinere Mengen Drogen sichergestellt. Gegen die Verantwortlichen hat die Polizei Anzeige erstattet. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Polizei, Mitarbeiter des Ordnungsamts sowie ein Mitarbeiter des Steueramts im Einsatz, schrieb der Bonner General-Anzeiger, im Volksmund auch „General-Verschweiger“ genannt.

Der General-Verschweiger berichtet von sechs kontrollierten „Kulturvereinen“ (wahrscheinlich italienische, spanische, griechische, norwegische usw.), u.a. in der Kölnstraße. Dort gibt es in der Nr. 361 den „Bonn-Moschee, Integrations-, Bildungs- und Kulturverein e.V.“ zum Nutzen der Mosleme und in der Nr. 38 den Diyanet-Türkisch-Islamisch Kültürverein der Fathi-Massenmörder-Moschee DITIB e.V.

Der Express spricht hingegen immerhin von sechs „ausländischen“ Kulturvereinen und berichtet zusätzlich, dass das Ordnungsamt mit sechs Personen im Einsatz war, dazu kamen noch Mitarbeiter des Steueramtes, gesichert von einer Hundertschaft der Polizei (warum das denn, davon berichtet der GA gar nichts, ach so, das könnte die Bürger nazifizieren). Die Bilanz: Zwölf Spielgeräte wurden in sechs Kulturvereinen – unter anderem in der Heerstraße – sichergestellt.

Es braucht mehr Aufklärung, Toleranz, runde Tische gegen  Extremismus und mehr Verständnis für fremde Kulturen! Außerdem muss der Kampf gegen Rechts verstärkt werden!

 

 

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.