G20-Hatz: Schwedischer „Journalist“ hetzte den Mob auf

Foto: Screenshot YouTube/Marcus di Paola https://www.youtube.com/watch?v=XIm3d5YEwiQ
Alles war ruhig“: Mathias Wåg identifiziert Max Bachmann dem Mob als „Faschisten“. Kurz darauf wird Max attackiert und verletzt (Foto: Screenshot/Youtube)

Der Zeugenaufruf von JouWatch zur brutalen G20-Menschenjagd zeigt erste Wirkung: der „Blockwart“ mit dem blauen Käppi, der den jungen Journalisten Max Bachmann fälschlicherweise als „Nazi“ identifiziert hat, ist der bekannte schwedische „Anti“-Faschist Mathias Wåg.

Es ist genau einen Monat her, dass eine gewälttätige Meute selbsternannter „Anti“-Faschisten in Hamburg die ausländischen Journalisten verfolgte und attackierte. Skandalöserweise hat die deutsche Mainstreampresse immer noch nicht darüber berichtet, obwohl wir bei den führenden Chefredakteuren Deutschlands nachgefragt haben: Kai Gniffke, Tagesschau, Kurt Kister, Süddeutsche Zeitung, Ulf Poschardt, Die WELT, Julian Reichelt, BILD, und Frank Niggemeier, Hamburger Morgenpost. Eine Antwort haben wir von keinem erhalten.

Nun scheint sich eine Erklärung für das Schweigen im sonst so engagierten und gerechtigkeitshungrigen deutschen Blätterwald aufzudrängen: Die personellen Verflechtungen zwischen der Mainstreampresse und gewaltbereiten Linksextremen sind noch tiefgehender als gedacht. Der Twitterer Sören Kohlhuber alias Christoph Frölich arbeitete für die Zeit und den Tagesspiegel, sein Kollege Michael Bonvalot für FM4 aus Wien.

Leser von JouWatch haben nun den beleibten Mann auf den Videos von di Paola und Bachmann identifiziert: Es ist der schwedische „Anti“-Faschist Mathias Wåg, der bereits eine lange Karriere als Hacker, Häscher und Hetzer vorzuweisen hat und für die schwedische Boulevardzeitung Expressen arbeitet.

Wåg ist Mitbegründer der Researchgruppen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, ihrer Meinung nach „rechte“ und „rassistische“ Menschen zu hacken, zu outen („doxxen“), und diese illegal erworbenen Infos an die Mainstreampresse zu verkaufen. Researchgruppen hat 2013 die Kommentar-Plattform Disqus gehackt und 29 Millionen Kommentare von 55,000 angeblich „rechten“ Nutzern gestohlen und an die Tageszeitung Expressen weitergeleitet. Unter den gedoxxten waren mehr als 30 Politiker der Schwedendemokraten, die daraufhin ihre Karrieren beendet sahen. Für diesen Datenklau erhielt Researchgruppen 2013 sogar den Journalistenpreis Guldspaden.

Das ehemalige SD-Mitglied Mattias Philipson aus Båstad hatte sich beschwert, dass ein Asylheim mit 500 Plätzen direkt neben seinem Bauernhof entstehen sollte. Er wurde daraufhin von Wåg und Expressen nach dem Hack als Rassist verunglimpft, sein Ruf und sein Geschäft zerstört. Philipson beging im Januar 2015 Selbstmord. Er hinterließ eine kleine Tochter.

Mathias Wåg ist auch einer der Gründer der Antifascistisk Aktion AFA, der schwedischen Antifa. Er wurde 1995 rechtskräftig wegen Hausfriedensbruches verurteilt, da er an der Besetzung der grössten schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter am 30. 11. 1994 teilnahm.

Wåg hat auf seinem Blog sogar einen Artikel über die Vorfälle vom 6.7. in Hamburg geschrieben, in dem er seine Unschuld behauptet, die verprügelten Kollegen jedoch weiter als „Rechtsextreme“, „Anti-Semiten“ und „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpft:

Ich kam zur Demonstration und hörte „Nazi“ Rufe. Als ich erschien kniete DiPaola schon mit erhobenen Händen auf dem Boden. Ich kannte ihn nicht von dem Bild von Mittwoch (mit Lauren Southern et al.), aber ich erkannte den deutschen Bachmann, der an der Seite stand. Ich fotografierte ihn, fragte die Umstehenden, wer er war. Ich ging zu Bachmann und zeigte ihm das Bild von ihm und Lauren Southern. Er leugnete es, behauptete, nicht zu wissen, wer das sei, aber die Videos zeigen, dass sie sich mehrmals getroffen haben. Ich habe ihm gesagt, dass er weggehen soll. Das war alles. Es war eine Sache von wenigen Minuten, und mir ist in dieser Zeit nichts besonderes aufgefallen. Alles war ruhig. DiPaola und Bachmann verließen den Schauplatz. Bachmann wurde später am Tag von antifaschistischen Aktivisten erkannt und geschlagen. Damit hatte ich nichts zu tun. Sein Bild war über einen Tag lang auf den antifaschistischen Kanälen gewesen.“

Wir haben Mathias Wåg gefragt ob er sich bei den Geschädigten der Menschenjagd entschuldigen will, und ob er Parallelen zwischen seinem Vorgehen und dem von echten „Faschisten“ erkennt. Eine Antwort haben wir noch nicht erhalten.

Bitte teilen Sie den Zeugenaufruf zu den Vorfällen von Hamburg. (CM)

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