C-Star von Defend Europe folgt dem ersten NGO Schiff

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C-Star Martin Sellner ist guten Mutes (Foto rechts, Screenshot/Youtube)

Die „C-Star“ der Identitären Bewegung ist dem NGO Schiff „Aquarius“ in libysche Gewässer gefolgt. Die „C-Star“ ist am Sonnabend in einem Gebiet vor Tripolis angekommen, in dem die Schiffe der NGOs tausende Migranten auf ihre Boote umladen und „retten“.

Die C-Star beobachtete die „Aquarius“, auf der sich Mitglieder von Ärzte ohne Grenzen (MFS) und der französischen Hilfsgruppe SOS Mediterranee befanden, im Abstand von nur wenigen hundert Metern für etwa 35 bis 40 Minuten. Maritime Daten zeigen, dass die „Aquarius“ ihre Geschwindigkeit verdoppelte, als die „C-Star“ sich ihr näherte.

Beide Schiffe befanden sich nur 20 Seemeilen vor Tripolis. Damit machen die Mitglieder von Defend Europa genau dass, was sie angekündigt haben: Sie überwachen und dokumentieren das Treiben der unzähligen NGOs, mit deren Hilfe hunderttausende illegale Migranten die Küsten Italiens erreichen.

Auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen ist (MSF) ist ins Visier der italienischen Behörden geraten. Auch gegen sie wird jetzt ermittelt. Der Vorwurf: Sie „retten“ illegale Migranten kurz vor der libyschen Küste, die nicht in Seenot sind und für deren Leben keine Gefahr besteht.

Die Aktivisten von MSF gehören zu den Hilfsorganisationen, die sich weigern, die neuen Vorschriften der italienischen Regierung zu unterschreiben.

Seit 2014 sind 600 000 illegale Migranten in Italien angekommen. (MS)