Weil Wahlkampf ist: Auch CDU-Politiker Schröder für Unterbringung afrikanischer Asylsuchender in Afrika

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Schlepperei über das Mittelmeer im großen Stil (Foto: JouWatch)

Vor nicht mal einem Jahr war die mediale Aufregung noch groß, als die AfD als erste und einzige Partei einen Vorstoß wagte, um die Asylantenflut zu stoppen. Die „Welt“ zum Beispiel schrieb im Novemer 2016, dass AfD Migranten von Deutschland fernhalten will und hier nur eine „medizinische Notfallversorgung“ bekommen sollten und kein Geld. Für Asylverfahren soll es „Offshore-Lager“ etwa in Syrien geben.

Jetzt, im Wahlkampf steht sie nicht mehr so ganz alleine da mit dieser „unverschämten“ und „menschenverachtenden“ Forderung:

Angesichts der zunehmenden Migration über das Mittelmeer fordert nun zum Beispiel auch Innenstaatssekretär Ole Schröder (CDU) eine Unterbringung der afrikanischen Asylsuchenden in Afrika selbst. „Wir müssen dafür sorgen, dass diejenigen, die sich aus rein wirtschaftlichen Gründen auf den Weg zu uns machen, schon in Afrika zurückgewiesen werden“, sagte Schröder der „Welt am Sonntag“. „Ihnen muss klargemacht werden, dass sie in Europa keine Chance auf Asyl haben und die gefährliche Überfahrt zwecklos ist. Der Automatismus, dass jeder, der es auf das Mittelmeer schafft, auch nach Europa kommt, muss durchbrochen werden“, verlangte der scheidende Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium. „Dafür brauchen wir sichere Orte in Nordafrika, in die die Menschen gebracht werden können.“ In dem Doppelinterview sprach sich seine Ehefrau Kristina Schröder für Flüchtlingsabkommen mit afrikanischen Staaten nach dem Vorbild des EU-Türkei-Deals aus.

„Im Grunde müsste das so laufen wie mit der Türkei“, sagte die frühere Bundesfamilienministerin. „Dann wäre klar, dass diejenigen, die auf dem Mittelmeer aufgegriffen werden, keine Chance mehr auf Aufnahme in Europa haben“, so die CDU-Politikerin. „Stattdessen sollten wir uns diejenigen, die wir aufnehmen, unter humanitären Gründen aussuchen. Dann kämen auch nicht überwiegend junge Männer zu uns, sondern die wirklich Bedürftigen und Schwachen und die Familien.“ (Quelle dts)

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