Deutsche Unternehmen in Sorge wegen US-Sanktionen

Foto: Gage Skidmore/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Donald Trump (Foto: Gage Skidmore/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Viele deutsche Firmen, insbesondere jene, die im Energiebereich tätig sind, leiden unter den neusten Sanktionen gegen Russland. Schon jetzt gebe es „eine große Verunsicherung“ durch das neuesten US-Gesetz. 

Deutsche Firmen könnten von der exterritorialen Wirkung des Gesetzes getroffen werden. US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen trotz einiger Vorbehalte das US-Gesetz unterzeichnet, das neue Sanktionen gegen Russland vorsieht.

Sie könnten Probleme bei öffentlichen Ausschreibungen in den USA und bei Finanzierungen bekommen. Zudem könnten Verantwortliche von Unternehmen mit US-Strafen bedroht werden. So kann der US-Präsident Strafermittler losschicken, wenn „glaubhafte Informationen“ vorliegen, dass jemand gegen die Sanktionen verstoßen hat. Ausdrücklich soll dies im Bereich der „Cyber-Kriminalität“ möglich sein.

Schon jetzt gebe es „eine große Verunsicherung“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, am Freitag im Deutschlandfunk. Wenn deutsche Firmen mit ihren Aktivitäten in den USA jedoch von den Russland-Sanktionen beeinträchtigt würden, dann treffe das angesichts der Bedeutung des US-Handels für Deutschland eine „Achillesferse“, so Wansleben weiter. Bedrohlich sei auch, wenn die USA versuchen, über dieses Gesetz Einfluss auf die deutsche und europäische Energiepolitik zu gewinnen. (BS)

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