Wird Fußballstar Neymar von Islamterroristen finanziert?

Fußballstar Neymar - von Islam-Terroristen finanziert? (Foto: Von Ailura, CC BY-SA 3.0 AT, CC BY-SA 3.0 at, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36867865
Neymar, der 222 Millionen-Mann? (Foto: Von Ailura, CC BY-SA 3.0 AT, CC BY-SA 3.0 at, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36867865

Eine Meldung vom Sport erhitzt gerade die Gemüter:

Der brasilianische Fußballprofi Neymar hat den FC Barcelona für eine Rekordablösesumme verlassen. Das bestätigte der Klub am Donnerstag nach einem beispiellosen Hin und Her. Offiziell überwies Neymar schließlich selbst die 222 Millionen Euro an seinen bisherigen Verein, den Betrag, der bei der letzten Vertragsverlängerung für den Fall der einseitigen Kündigung festgelegt worden war.

Eigentlich lief der Vertrag des Brasilianers in Barcelona noch bis 2021. Dass sich der Spieler nun selbst „freigekauft“ hat, dürfte aber nur ein Trick sein. Tatsächlich kommt das Geld laut Medienberichten von der Qatar Sport Investment, die 100 Prozent der Anteile an dem französischen Klub Paris Saint-Germain hält – wo Neymar hinwechseln will. Zuvor hatte die spanische Fußball-Liga, über die der Transfer ursprünglich abgewickelt werden sollte, das Geld direkt von den Parisern noch abgelehnt und zurücküberwiesen.

Der Vorgang verstoße gegen das „Financial Fairplay“. Demnach dürfen die relevanten Ausgaben eines Vereins in einem Zeitraum von drei Jahren die Einnahmen nicht übersteigen. Nun ist Neymar weg und Barcelona hat ein gutes Geschäft gemacht.

Der Offensivspieler war 2013 für „nur“ 83 Millionen Euro Ablöse vom FC Santos nach Spanien gewechselt. (dts)

Nun regen sich wohl die meisten über die gigantische Summe auf, die für Neymar auf den Tisch gelegt werden musste. Der eigentliche Skandal ist aber, dass dahinter mal wieder die mächtige Thani-Familie aus Katar steckt, die ihr Geld in viele europäische Firmen und Organisationen investiert hat.

Aber nicht nur in Firmen, sondern anscheinend auch in den Islam-Terror. Der „Spiegel“ hat mal sorgfältig recherchiert:

…das schwerreiche Emirat unter der Herrschaft der Thani-Familie hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur bei Volkswagen eingekauft und ist im Besitz des Fußballklubs Paris Saint-Germain, sondern unterstützt auch radikale Islamistengruppen in der Region:

  • Syrien: Im Bürgerkrieg fördert Katar mutmaßlich die Salafisten der Nusra-Front, die bis Juli vergangenen Jahres als Ableger des Terrornetzwerks al-Qaida fungierte.
  • Palästina: Die Machthaber in Doha beherbergten bislang die Exilregierung der radikalislamischen Hamas. Die Palästinenserorganisation regiert im Gazastreifen. Vor einigen Jahren reiste der Vater des heutigen Herrschers von Katar sogar persönlich nach Gaza – mit im Gepäck: 300 Millionen US-Dollar Hilfsgelder.
  • Ägypten: Die Thanis unterstützen die radikale Muslimbruderschaft. Diese Massenbewegung kam nach der Revolution vom Tahrir-Platz demokratisch an die Macht. Das Militär um den heutigen Staatschef Abdel Fattah el-Sisi setzte sie 2013 ab.
  • Libyen: Im Kampf gegen den Diktator Muammar al-Gaddafi finanzierte das Emirat den Widerstand radikalislamischer Gruppierungen. Darunter waren auch Anhänger der unlängst aufgelösten Terrororganisation Ansar al-Scharia.
  • Irak: Katar wird zudem vorgeworfen, den Aufstieg der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in dem Krisenstaat mit unterstützt zu haben. Doha wiederum macht Saudi-Arabien und die Golf-Emirate verantwortlich.

Wer islamterroristische Organisationen finanziert oder anderweitig unterstützt, ist für deren Opfer mitverantwortlich und nimmt die Toten billigend in Kauf. Neymar wird sich dessen sicherlich nicht bewusst sein, aber die Islam-Strategen wissen schon, wo und wie sie hier in Europa Einfluss gewinnen können.

 

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