Merkels blutige Raute

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Einer von Merkels Gästen (Foto: Durch Getmilitaryphotos/Shutterstock)

02.10.2015, Frankfurter Rundschau: Unter den Flüchtlingen, die in Deutschland ankommen, gibt es nach Angaben von Innenminister Thomas de Maiziere bisher keine Terroristen. 

An mehr als der Hälfte (54%) aller islamischen Terrorattacken, die seit 2014 in Deutschland stattfanden, waren Asylbewerber und sogenannte Flüchtlinge beteiligt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Heritage Foundation.

Von Marilla Slominski

US-Armeegeneral und Oberbefehlshaber des US European Command Curtis M. Scaparrotti, stellte im März fest: „Die Terrorbedrohung ist in Europa höher als in jedem anderen Teil der Welt, ausgenommen die Ländern, in denen wir gerade kämpfen, wie Afghanistan, Irak und Syrien.“

Die islamischen Anschläge in ganz Europa klettern seit 2016 unter dem Einfluss der Masseneinwanderung dramatisch, nach Frankreich ist besonders Deutschland zum Ziel für Islamisten geworden.

„Die Bedrohung in Deutschland ist extrem angestiegen. Im Jahr 2014 gab es noch keinen einzigen Anschlag, 2015 bereits zwei, 2016 verachtfachte sich die Anzahl“, so der Autor der Studie. „Dafür gibt es einen einfachen Grund: Deutschland hat 2015 mehr als eine Million Flüchtlinge aufgenommen, daraufhin stieg die Zahl der Anschläge im darauffolgenden Jahr, mit deren Beteiligung.“

Deutschland hat allein 2016 mehr Angriffe gesehen, als im gesamten Zeitraum von 2000 bis 2015.

In dem 29monatigen Zeitraum, den die Studie untersucht, kosteten 142 islamische Terrorattacken in 15 europäischen Ländern mehr als 300 Menschen das Leben und ließen fast 1000 verletzt zurück.

2014 und 2015 gab es „nur“ drei Anschläge durch im Ausland trainierte Attentäter in Europa, die alle aus dem Irak kamen. Trauriger „Höhepunkt“ der Massaker: die Pariser Attentate mit 130 Toten und 352 Verletzten im November 2015.

2016 wurde der Kontinent von 16 Islam-Attacken durch Migranten und ausländische Kämpfer erschüttert, elf von ihnen trafen Deutschland.

Die Entscheidung Angela Merkels das Dublin-Abkommen außer Kraft zu setzten und mehr als eine Million „Flüchtlinge“ willkommen zu heißen, hatte fatale Folgen für die Bürger des Landes.

Vor 2016 spielten noch Frankreich und Großbritannien die Hauptrollen im islamischen Anschlagsszenarium, in Deutschland herrschte relative Ruhe. Das änderte sich ein Jahr nach der Masseneinwanderung schlagartig. Von den 16 durch islamische Migranten und ausländische Kämpfer verübten Mordanschlägen, fanden als „Dankeschön“ 11 in Deutschland statt. Die meisten der Kämpfer erlernten ihr „Handwerk“ bezeichnenderweise in Syrien.

Bei 15 von 22 Anschlägen (68%), die Deutschland seit 2014 trafen, hatte mindestens einer der beteiligten Korangläubigen Kontakt zu einer ausländischen islamischen Terrorgruppe.

„Die größte Bedrohung kommt vom IS im Irak, der die Flüchtlingskrise nutzt, um seine Kämpfer nach Europa einzuschleusen“, so das Ergebnis der Studie, eine Schlussfolgerung, die vor einiger Zeit noch jeden in die rechte Ecke brachte, der sie äußerte.

Frau Merkel und ihre Willkommensklatscher sind auch angesichts dieser Belege und hunderttausenden afrikanischen „Mittelmeer-Flüchtlingen“ nicht Willens, von ihrem Kurs abzurücken. Für den Bürger haben sie nur die Empfehlung, „gewöhnt euch gefälligst an die neuen Zustände und macht so weiter, wie bisher.“

Dass selbst das Bundesverfassungsgericht an der Bedrohung der Bürger durch Korangläubige nichts mehr ändern kann, zeigt uns das jüngste Urteil aus Straßburg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verhinderte im letzten Augenblick die durch das Bundesverfassungsgericht genehmigte Abschiebung eines islamischen „Gefährders“. Der 18-Jährige befand sich am Dienstag bereits auf dem Weg zum Flughafen nach Frankfurt Richtung Russland. Als die Entscheidung bekannt wurde, drehte der Wagen mit ihm wieder um. Er darf vorerst in Deutschland bleiben. Selbst das höchste Gericht in Deutschland ist nicht mehr Herr im eigenen Haus.