Massiver Ausbau der erneuerbaren Energien rächt sich für Brandenburg

Bild: JouWatch
EEG - ein Irrsinn (Bild: JouWatch)

Angesichts der Schieflage der Energiefirma Senvion hat die AfD-Fraktion die Energiepolitik der Landesregierung kritisiert. Der Energieanlagenhersteller Senvion wird seinen Standort in Trampe (Landkreis Barnim) zum 31.August schließen. Auch der Standort in Eberswalde soll bis zum Jahresende geschlossen werden.

Senvion, ein international tätiges Unternehmen in der Windenergiebranche. Ist in Deutschland an sechs Standorten aktiv. Hergestellt werden sowohl Anlagen für den Onshore- als auch den Offshore-Bereich. Nun will Senvion in Deutschland insgesamt 730 Stellen streichen, weil sich das Unternehmen nach eigenem Bekunden „kostengünstiger, effizienter und schlanker aufstellen muss, um auf dem globalen Markt Erfolg zu haben. Hektisch wird nun eine Sozialplan für die Mitarbeiter erstellt.

Zahl der Beschäftigten in der erneuerbaren Energiebranche seit einigen Jahren sinkend

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Christina Schade, teilt dazu mit: „Mit Senvion gerät ein weiterer Hersteller von Technologien zur Erzeugung von erneuerbaren Energien in Brandenburg in die Schieflage. Laut einer Marktstudie sinkt die Zahl der Beschäftigten in der erneuerbaren Energiebranche seit einigen Jahren.

Anstatt zunächst die erneuerbare Energieverstromung zu erforschen, wurde gleich der gesamte Energiemarkt planwirtschaftlich umgestaltet. Mit konzeptionslosen Markteingriffen werden Windkraftanlagen subventioniert. Das rächt sich nun, weil mit der Überarbeitung des EEG-Gesetzes die Finanzierung der Anlagen geringer ausfällt. Die künstlich erzeugten Überkapazitäten werden jetzt zum Teil marktbereinigend abgebaut. Leidtragende dieser kurzsichtigen Politik sind die Arbeitnehmer vor Ort. Die AfD vertritt eine Energiepolitik der sozialen Marktwirtschaft und keine ideologische Traumtänzerei zu Lasten der Volkswirtschaft und der Arbeitnehmer.“

Gesamte Energiewende beruht nicht auf einer tragfähigen wirtschaftlichen Grundlage

Der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, ergänzt: „Mit den drohenden Standortschließungen bei der Firma Senvion wird erneut deutlich, dass die gesamte Energiewende schlicht und ergreifend nicht auf einer tragfähigen wirtschaftlichen Grundlage steht. Es fehlen die technischen Voraussetzungen.

Die AfD hat vor diesen Entwicklungen schon vor Jahren gewarnt. Noch wird an der Energiewende wie an einem Staatsdogma festgehalten, doch die ökonomische Realität wird sich nicht ewig ausblenden lassen.“ (BS)

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