Grüne und Antifa: Weiteres Bündnis mit der „Interventionistischen Linken“ entdeckt

Versammlung unter Antifa-Flagge: Die Spitzenkandidaten der Grünen Cem Özdemir und Katrin Göring Eckardt (Bild: Screenschot Facebook / Grüne Jugend)

Die Grünen engagieren sich in dem Anti-AfD Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ (AgR) , das durch den Verfassungsschutz der Länder Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein beobachtet wird. Grund: Darin engagiert sich auch die Interventionistische Linke. Das AgR-Bündnis ist jedoch nicht die einzige Verbindung der Grünen mit den Linksextremisten.

Von Christian Jung

„Ich freue mich, mit Euch Wahlkampf zu machen“, erklärt Cem Özdemir am Mittwoch in Berlin. Der Spitzenkandidat ist zu Gast bei der Grünen Jugend. Die stellt ihre Kampagne vor. „Rechtsruck stoppen, Welt verändern“.  Das ist ganz nach dem Geschmack Özdemirs. Aber auch Katrin Göring-Eckardt, ebenfalls bei der Jugend der eigenen Partei zu Gast, findet Gefallen daran, „die Welt zu ändern“.

Grüner Wahl-„Kampf“ im Wortsinne

Endgültig fragwürdig wird der grüne Politikansatz, wenn man sich die Methoden des politischen Meinungskampfes betrachtet, wie ihn die Grünen betreiben. Diese scheinen das Wort „Kampf“ allzu wörtlich zu nehmen.

Bundessprecher der Grünen Jugend, Moritz Heuberger, will gemeinsam mit der Interventionistischen Linken „den Kapitalismus überwinden“ und das „System ändern“ (Bild: JouWatch).

So verbündete sich die vermeintliche Umweltpartei mit der extremistischen Interventionistischen Linken (IL) im Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, das sich zum erklärten Ziel gesetzt hat, der AfD den Wahlkampf soweit zu erschweren, dass diese nicht in weitere Landesparlamente und schon gar nicht in den Bundestag einzieht. Dem Bündnis gehören neben der Grünen Partei per se auch deren Spitzenpersonal an; insbesondere Özdemir und Göring Eckardt (JouWatch berichtete mehrfach).

Die Grüne Jugend ist noch in einem weiteren Bündnis mit der Interventionistischen Linken verbünden. „Ende Gelände“ heißt die Kampagne, die den Kohleausstieg auch durch militante Aktionen beschleunigen will. In typischer Antifa-Manier wird blockiert, besetzt und Gewalt angewandt.

Gemeinsamer Protest der Grünen mit der IL noch im August

Das Outfit, Maleranzüge, gleicht dabei dem der Kampagne Nationalismus ist keine Alternative, die sich ebenfalls gegen die AfD richtet und gleichfalls Gewalt anwendet. Ohnehin ist man bei den Grünen sehr linksextremismusaffin und hat deshalb das Antifa-Logo gleich mal bei der Symbolik der eigenen Kampagne verwendet (vgl. Titelbild).

Im Beisein von Özdemir und Göring-Eckardt erklärt der Sprecher der Grünen Jugend, Moritz Heuberger, bei der oben genannten Veranstaltung, die Grüne Jugend mobilisiere „vor allem“ für die Kampagne „Ende Gelände“ (im verlinkten Video ab 27:30 Min.). Diese wird ihren Protest im November in Bonn auf die Straße tragen, wenn die UN-Klimakonferenz COP (Conference of the Parties) in der ehemaligen Bundeshauptstadt stattfinden wird.

„In der letzten Augustwoche gehen wir in die Grube im rheinischen Braunkohlerevier und demonstrieren da, […] denn für uns ist Politik auch auf der Straße“, erklärt Heuberger. Applaus von Özdemir und Göring-Eckardt.

Gemeinsame Mobiveranstaltung, damit man sich gemeinsam gegen den Staat „wehren“ kann

Gemeinsame Mobilisierung: Grüne Jugend und IL (Bild: Screenshot Interventionistische Linke)

Wer auf die Straße will, muss natürlich mobilisieren. Das machen Grüne Jugend und Interventionistische Linke gemeinsam. So etwa auf einer „Informations- und Mobilisierungsveranstaltung“ am 8. August. Der Vortrag bei der grün-extremistischen Veranstaltung zu Mobilisierung der eigenen Anhängerschaft wird laut Selbstdarstellung „beispielsweise erklären, warum der Klimawandel letztendlich nur durch die Überwindung des Kapitalismus gestoppt werden kann.“

Allerdings gibt es tatsächlich hier und dort Widerstände auf dem Weg zum Kommunismus. Daher brennt der IL und der Grünen Jugend noch ein weiteres Thema auf den Nägeln. Und so heißt es in der Veranstaltungsankündigung: „Auch die mögliche Repression durch Staat und RWE wird thematisiert und die Möglichkeiten, uns gemeinsam dagegen zu wehren besprochen.“ Schon einmal musste sich die IL „wehren“, weil der Staat zu „repressiv“ war: Bei den Hamburger Chaostagen, als die IL zu den Säulen des linksextremen „Protestes“ zählte.

Wer sehen will, wie sich die Interventionistische Linke „wehrt“, kann das in der JouWatch-Dokumentation Gipfel der Gewalt:

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