Donald Trump: „Merkel bereut ihre Flüchtlingspolitik!“

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Donald Trump & Malcolm Turnbull (Foto: Screenshot/Youtube)

Angela Merkel soll Präsident Trump gegenüber geäußert habe, sie wünschte, sie hätte nicht mehr als eine Million „Flüchtlinge“ ins Land gelassen. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Gesprächsprotokollen zwischen dem US-Präsidenten und dem australischen Premier Malcolm Turnbull kurz nach seinem Amtsantritt hervor.

Dieser entscheidende Satz aber fehlt natürlich in dem Beitrag der „Welt„, was eigentlich alles aussagt über die journalistische Qualität und Unabhängigkeit dieses Kanzler-Blattes.

Von Marilla Slominski

Turnbull stimmte mit Trump darin überein, dass die Entscheidung Merkels, die Grenzen zu öffnen, ein entscheidender Faktor für den Brexit war.

Einig waren sich die beiden auch, dass durch Merkels Migrantenpolitik in Deutschland ein einziges Durcheinander herrsche.

Der US-Präsident Trump sagte zum australischen Premier: „Sehen Sie, was in Deutschland passiert. Sehen Sie, was in diesen Ländern passiert. Diese Leute sind verrückt, das zuzulassen. Ich habe heute mit Merkel gesprochen und glauben Sie mir, sie wünschte, sie hätte das nicht getan. Deutschland ist völlig durcheinander, weil das passiert ist.“

Malcolm Turnbull antwortete: “Ich stimme Ihnen zu, eine Million Syrer ins Land hereinspazieren zu lassen, war einer der großen Faktoren für die Brexit Entscheidung, offen gesagt.“

Hintergrund für das Gespräch über Merkels fatalen Alleingang, war Trumps Einreiseverbot und ein Abkommen zwischen Australien und den USA, dass Ex-Präsident Obama getroffen hatte. Er hatte zugesagt, 1 250 Flüchtlinge aus Australien in den Vereinigten Staaten aufzunehmen. Als das Gespräch auf diese Vereinbarung kam, reagierte Trump sauer und meinte, dieser Deal lasse ihn aussehen wie „einen Trottel“.

„Das ist ein dummer Deal. Dieser Deal lässt mich schrecklich aussehen,“ so Trump in dem Gespräch.

Turnbull versuchte Trump zu beruhigen, doch der meinte, der Deal sei eine große Bedrohung für ihn: “Malcolm, warum ist das so wichtig? Ich verstehe das nicht. Das bringt mich um. Ich stehe dafür, dass ich derjenige bin, der nicht will, dass Leute hier ins Land kommen, und nun soll ich zustimmen zweitausend Leute aufzunehmen und zu überprüfen. Das bringt mich in eine schlechte Position. Das lässt mich schlecht dastehen und ich bin erst eine Woche im Amt.“

Das Gespräch endete abrupt. „Ich habe genug. Ich mache den ganzen Tag einen Anruf nach dem nächsten und dieser ist der unerfreulichste heute. Sogar mit Putin zu sprechen war angenehmer. Das ist lächerlich“, beendete Trump das Telefongespräch.

 

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