Keine gendergerechte Anrede? Google und YouTube bestrafen Prof. Peterson

Professor Dr. Jordan B. Peterson weigert sich, genderneutrale Pronomen zu verwenden (Bild: Facebook)

Einen Mitmenschen, der sich keinem Geschlecht zu ordnen kann oder möchte, nicht gendergerecht anzusprechen, das ist auch in Kanada nach der Verabschiedung des C-16 –Gesetzes ein Verstoß gegen das dort geltende Menschenrechtsgesetz. Gegen den bekannten kanadischen Psychologieprofessor Jordan Peterson, der sich dieser links-politisch verordneten Redepflicht verweigert, wird nun mit aller Macht vorgegangen.

Auch in Kanada stellen jene Menschen, die glauben, im falschen Körper geboren zu sein oder sich nicht eindeutig einem der bisher geltenden Geschlechter – nämlich männlich oder weiblich – zuordnen können, mit drei  Prozent der Bevölkerung eine mehr als überschaubaren Minderheit dar.

Anmaßung eines totalitären Regimes, das sich auf Sprachmanipulationen stützt

Trotzdem wurden die Rechte dieser „Transgender“-Personen in den kanadischen Menschenrechtsgesetzen festgeschrieben und ein entsprechendes Gesetz (Bill C-16) trat in Kraft. Jeder Kanadier kann nun zum Arzt seines Vertrauens gehen, dort kundtun, er oder sie oder es fühle sich als Teil des anderen Geschlechts. Sodann erhält der/die/das Transgender ein Attest, mit dem er/sie/es zum Einwohneramt gehen und eine neue ID-Karte beantragen kann. Und schwupps – das Geschlecht ist gewechselt. Wer dann mit einer Infragestellung seines des Geschlechts konfrontiert wird, der hat seit der Verabschiedung des C-16-Gesetzes das Recht dazu, Anklage zu erheben. Denn: Das C-16 soll LGBTQ-Menschen vor Diskriminierung und Hassreden schützen.

Wie auch in New York ist es nun ganz nach dem linksdrehenden Geschmack möglich, Mitmenschen mit Bußgeldern zu belegen, wenn diese keine gender-gerechten Pronomen benutzen  oder jemanden nicht so anredet, wie die/der/das  Transgender es wünscht. In New York kann dieses „Verbrechen“ dann schon mal mit bis zu 250.000 Dollar Bußgeld geahndet werden.

YouTube-Sperre ist ein temporärer Warnschuss

In Kanada wird nun nach der erfolgreichen Verabschiedung des B-16-Gesetzes massiv gegen jene vorgegangen, die den Kniefall vor dieser ausgeufernten politischen Korrektheit verweigern und bei diesem  hirnverbrannten, als liberal verkauften Blödsinn nicht mitmachen.

So berichtet die konservative, US-amerikanische Zeitung Daily Caller, dass Google und YouTube den kanadischen Professor Dr. Jordan B. Peterson, ein renommierter Psychologe und Kulturkritiker und Inhaber einer Psychologie-Professur an der Universität von Toronto, gesperrt haben. Die Begründung: Prof. Peterson weigert sich, genderneutrale Pronomen zu verwenden.

Peterson hatte bereits vor der Verabschiedung von C-16 angekündigt, sich diesem Blödsinn nicht beugen zu wollen. Dies sei eine Anmaßung eines totalitären Regimes, das sich auf Sprachmanipulationen stützte.

Bereits Ende 2016 veröffentlichte Peterson einen dreiteiligen Videovortrag mit dem Titel „Ein Professor gegen politische Korrektheit: Teil I: Angst und Gesetz. Von Peterson, der von seiner mehrheitlich konservativen Anhängerschaft als „die neue Vaterfigur im Netz“ gesehen und als „neuer Sokrates“ bezeichnet wird, finden sich hunderte von Videobeiträgen auf YouTube. Seine Beiträge, die sich auch mit Atheismus und Bibelinterpretationen beschäftigen, wurden laut dem Blog Freie Welt schätzungsweise von mehr als zehn Millionen Nutzern gesehen. Wie der Blog weiter berichtet, sei Petersons Internetpräsenz wieder online und wertet die Sperre als einen „temporären Warnschuss“.

Gesinnungsterror: Keine Vorlesung mehr ohne Störung linker Studenten

Aktuell könne Peterson so gut wie keine seiner Vorlesungen mehr abhalten, ohne von politisch korrekten, linken Studenten gestört und mit „Transphobic piece of shit!“-Rufen eingedeckt zu werden (siehe Video am Ende des Artikels).

Egal ob in Toronto oder an der kalifornischen Universität Berkeley, wo massive Krawalle linker Studenten Auftritte des homosexuellen Bloggers und Trump-Anhängers Milo Yiannopoulos verhinderten – oder an der Uni Magdeburg, als Anfang des Jahres die linke Studentenschaft einen Gastauftritt des AfD-Landeschefs von Sachsen-Anhalt André Poggenburg verhinderten – überall dort, wo sich die spätpupertäre, linke Dekadenz pestartig breit gemacht hat, werden kontroverse Theorien nicht mehr debattiert. Sie werden mittlerweile verboten und durch eine, das Hirn lähmende Political Correctness ersetzt. (BS)

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