Die „Leidkultur“ der Sittenstrolche

Symbolfoto: Durch Lorimer Images/Shutterstock
Kultureller Vordergrund auf Grünfläche im Hintergrund. (Symbolfoto: Durch Lorimer Images/Shutterstock)

Eine 21-Jährige vertraute sich der Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung an und erzählte von sexueller Belästigung samt „versuchter Körperverletzung“ durch denselben Fluchtmenschen, von dem sie tags zuvor in ebendieser Zeitung gelesen hatte. Der Tatverdächtige ist identifiziert. Er ist Sudanese und soll bereits vorher Frauen am Rubbenbruchsee belästigt haben. Pressemitteilung durch die Polizei dadurch erläßlich.

Polizeisprecherin Kocar: „Nach Einschätzung der Ermittler und Rücksprache mit den Sozialarbeitern ist die Tat vermutlich eher kulturell bedingt. Die Tat scheint eher aus diesem Antrieb heraus begangen worden zu sein und nicht aus einem inneren Sexualtrieb heraus.“

Kommentar:

Das ist zwar nur ein winziger Teil aus der Meldung in der NOZ, aber er scheint mir doch der bezeichnendste zu sein: Der „kulturelle Hintergrund“ (im Vordergrund). Früher hat es für Menschen mit einem solchen Hintergrund im Vordergrund bedauerlicherweise – tut mir echt leid – andere Bezeichnungen gegeben: „Die Wilden“ war zum Beispiel gebräuchlich. Während der unumstrittenen Kolonialzeit in Afrika nannten gebildete Europäer sie auch „Eingeborene“, vom N-Wort ganz zu schweigen. Von der Kultur der Eingeborenen hielten die weißen Herrschaften damals, aus Gründen, die man heute nicht mehr nachvollziehen darf, leider, leider nicht allzu viel. Das hat sich deutlich gebessert. Gottseidank. Wer heute behauptet, der Begriff „Entwicklungshilfe“ beschreibe den Umstand, daß ein Zurückgebliebener Hilfe zur Entwicklung bekommt, der bekommt eine aufs Maul oder Facebooksperre.

Jedenfalls: Die Zurückgebliebenheit der Sudanesen bei Lachszucht, Feminismus und Weltraumforschung heißt heute „kultureller Hintergrund“. Ist halt eine andere Kultur. Nicht besser, nicht schlechter, nur anders. Eine Kultur ist so schön wie die andere, bloß anders schön. Sollen wir da richten? Sollen wir da schon wieder überheblich sein, wo der Tatverdächtige doch bloß seiner schönen Kultur folgte und nicht seinem äußeren … moment…. es war der innere … Sexualtrieb? – Ja, sollen wir. (ME)