Auch in Aachen: Heimatliebe ist ein Verbrechen!

Foto: Durch Lost Mountain Studio/Shutterstock

Am Mittwoch (2. August) hat die linke „Aachener (Kompost)- Nachrichten/Aachener (Verblödungs)- Zeitung“ aber mal wieder richtig zugeschlagen: Gleich in vier Beiträgen belehrt das Blatt den Leser, was er zu tun und zu denken hat.

Von Verena B.

Brot und Spiele für das (dumme) Volk

Die „Pulse of Europe“-Demos und Kundgebungen gehen am Sonntag (nicht nur in Aachen) weiter.                                                                                                                             

„Im Sommer schlägt der Puls langsamer“ schreibt die Aachener Zeitung – aber jetzt steigt der Blutdruck wieder, vor allem bei den demokratischen Patrioten: Am kommenden Wochenende darf im bunten, weltoffenen Aachen sogar kräftig gebuddelt und gebaut werden. Dafür steht der „archimedische Sandkasten“ bereit, der für „Entspannung und ein sommerliches Strandgefühl für die Daheimgeblieben sorgen soll“ (die sich wegen der kostspieligen EUdSSR- und Deutschland-Vernichtungspolitik keinen Urlaub mehr leisten können). Sicher bringen die Geschlechtsverzauberten und die altmodischen anderen Eltern auch wieder viele Kinderlein zum öffentlichen Freuen mit.

Bei den ‚Pulse of Europe‘ Demos sind schon teilweise mehrere Tausend Menschen auf dem Klatschhof (sorry, Katschhof) zusammengekommen“, schreibt der stolze Dschournalist.  Alles  bunte Menschen, die die Souveränität ihrer Heimat jubelnd aufgeben und brav für Banken, Bonzen, Großkonzerne und unerwünschte und illegale islamische Flüchtlings-Massenflutung zahlen wollen. Die Reichen werden ja immer reicher und die Armen immer ärmer, und das ist gut für die herrschenden Klassen! Denk ich an Deutschland in der Nacht … Nein, diese Menschen denken nicht an Deutschland, weder in der Nacht noch am Tag, und wie heißt es doch so schön: „Nur die allerdümmsten Kälber wählen (im September) ihre Metzger selber!“

„Du bist aus Aachen wenn…“: Eine Facebook-Gruppe (gemeines Volk) driftet nach rechts, ein Dschournalist hyperventiliert

Dschournalist Gerald Eimer hatte am Montag noch nichts zustande gebracht. Er musste dringend was Volkserziehendes schreiben, um nicht die Kündigung zu bekommen. Also schrieb der Eimer über die seit fünf Jahren bestehende Gruppe, die heute über knapp 19.000 Mitglieder zählt.

Sieht harmlos aus, ist es aber auch aus Sicht vieler Mitglieder längst nicht mehr: Die Facebook-Gruppe „Du bist aus Aachen wenn…“ hat sich in letzter Zeit unter Mithilfe des Administrators immer stärker auch zu einem Forum für rechtes Gedankengut entwickelt (Was rechtes Gedankengut ist, bestimmt selbstverständlich Herr Eimer).

Als „Gruppe für jedermann aus Aachen zum Austauschen von alten Erinnerungen (ist doch VERBOTEN!) und all dem, was den Öcher interessiert (AdV: Öcher = Dialekt, der in Aachen gesprochen wurde und auch heute noch unter den alteingesessenen Aachenern gesprochen wird, und in diesem Fall den „Aachener selbst bezeichnet), stellt sie sich selbst dar. Doch seit einigen Monaten wird die Kritik immer lauter, dass die vermutlich harmlose Gruppe unter Mithilfe des Administrators für rechte Stimmungsmache und Hetze gegen Moslems, Ausländer und speziell für Flüchtlinge missbraucht wird und wahrscheinlich wie der NSU nach islamischem Vorbild Terroranschläge auf Ausländer, Moslems und Flüchtlinge plant (das schrieb der Eimer nicht, aber das hätte er gerne geschrieben). Und so geht die Laberei weiter blablablahahahaha!

Geduldet und gutgeheißen

Was immer in der rechten Szene gerade angesagt, schlägt sich inzwischen in der Gruppe nieder – meist ohne jeglichen Aachen-Bezug. Flüchtlinge werden als Scheinasylanten diffamiert (nur weil 98 bis 99 Prozent kein Bleiberecht haben), die Bundesregierung wird als „BRD-GmbH-Volksverräter-Mafia bezeichnet (was ist sie sonst?), Frauen in Burka-Verschleierung zeigen Sprüche wie: „Heute leben wir von Eurem Geld. Morgen nehmen wir uns Euer Land“ – was Herr Eimer gar nicht glauben kann, weil er so ungebildet ist, von ISlam keine Ahnung hat und der Recherche leider nicht mächtig ist.

(..) Wer darauf drängt, die rassistischen Postings  (welche bitte genau, Herr Eimer?) zu entfernen, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, ein „Denunziant“ oder eine „Meldemuschi“ (lol) zu sein, ein Ausdruck, der in dieser Szene offenbar als besonders originell empfunden wird. Hartnäckige Kritiker schließt der Administrator umstandslos aus der Gruppe aus (genauso wie die linksextreme Aachener Müllzeitung das mit ihren kritischen Kommentatoren auch macht).

Und so weiter blubberblubberblubber.

Facebook reagiert

Lange haben die Facebook-Verantwortlichen das Treiben trotz entsprechender Hinweise entsetzter Gruppenmitglieder durchgehen lassen. Seit einigen Tagen aber löscht nun auch Facebook die übelsten Passagen.

Einige vom „Pack“ hoffen offenbar insgeheim, dass der linksextreme Zensurminister Heike Maas (er darf auch mal Heike sein, wenn er möchte) auch bald gelöscht wird, und zwar für immer. ISlamien, Afrika oder Nordkorea haben sicher noch Verwendungsmöglichkeiten für den Herrn Minister.

Jetzt stürmt der Demokrat und Menschenrechtler Eimer in bester Stürmer-Manier noch mal richtig nach vorne und gibt in einem Kommentar Ratschläge zum „Handeln“, weil er nicht den Falschen das Feld überlassen will:

Wer einen Vorgeschmack auf die schmutzigen Seiten des Wahlkampfs bekommen will, ist in der Facebook-Gruppe „Du bist aus Aachen wenn…“ ganz gut aufgehoben. Merkel, die Volksverräterin; Schulz, der Alkoholiker; Flüchtlinge, die sich auf Kosten der tumben Deutschen bereichern und ja sowieso alle Verbrecher sind – alles zu finden.

„Deutsche! Am 24. September geht es um euer Überleben“, heißt es da in bester „Stürmer“-Manier. Was das mit Aachen zu tun hat? Was spielt das schon für eine Rolle, wenn sich hier doch offenbar ein Grüppchen und ein Administrator gefunden haben, die unter dem Deckmäntelchen des Öcher Lokalpatriotismus Stimmungsmache gegen alles betreiben, was nicht ins rechte Weltbild passt.

Dass sich diese Menschen im Internet austoben, ist nichts Ungewöhnliches. Dass sie dies aber anscheinend mit Billigung von annähernd 19.000 Mitgliedern tun, gibt dann doch zu denken. Darunter sind viele, die wahrlich nicht im Verdacht stehen, ausländerfeindlich oder nationalistisch zu sein. Sie sollten nicht länger schweigend hinnehmen, was ihnen in dieser Gruppe zugemutet wird. Hinsehen, widersprechen oder im Zweifel austreten – das ist die einzig richtige Konsequenz.

Liebe bunte, tolerante Aachener, Sie sind die Zivilgesellschaft in Helldeutschland! Erinnern Sie sich daran, was Herr Gabriel gesagt hat!!! Verteidigen Sie Ihre Ansichten, indem Sie Ihre Gegner und die Polizei wie gehabt zusammenschlagen, Autos anzünden und Geschäfte plündern!!! Das dient unserer Meinungsfreiheit, und das machen Kommunisten, Stalinisten, Marxisten und Islamisten genauso!!! Die sind unser großes Vorbild!!! Aux armes, citoyens, singen schon die Franzosen!!! Hier dürfen wir sowas zwar nicht singen, aber tun dürfen wir es trotzdem, hoffentlich bald schon mit staatlichem Auftrag!!!

Das sagte er nicht, aber das meinte er, der linke Drecksack (Drecksack bitte streichen) (danke, ist erledigt).

Dann hatte Dampfplauderer Eimer sein Tagewerk vollbracht und begab sich zufrieden zur Ruhe. Dass linker Dreck in den Eimer gehört, hatte er vergessen!